Münster, 08.05.07 - P r e s s e m i t t e i l u n g - An die Lokalredaktion ![]() Die Situation heute: Ein überbreiter Bürgersteig, aber kein Fahrradweg. ödp für Radweg Rosenstraße Die Ökologisch-Demokratische Partei Münster (ödp) fordert dringend den Radverkehr- bzw. die Fußgängersituation auf der Rosenstraße zu verbessern. Zur Ratssitzung am Donnerstag schrieb die ödp eine Anregung nach § 24 der Gemeindeordnung an Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann. Anlässlich des „Masterplan Verkehrssicherheit“ sollte gerade jetzt an dieser Stelle auf Radfahrer positiv eingewirkt werden. Das Tolerieren des massenhaften Fehlverhaltens der Radfahrer auf dem Gehweg zu fahren, ist keine Maßnahme zur Verkehrs-Prävention. Außerdem sollten die Fußgänger dort verkehrssicher auf dem Gehweg laufen können.
Eine Bürgerbefragung am 17. März 2007 hatte ergeben, dass stündlich 50 Bürgerinnen und Bürger für und lediglich drei gegen einen Radweg an dieser Stelle sind. Das sollte Grund genug sein, so die ödp, um dort eine angemessene Verkehrsführung einzurichten. Auch wenn bisher noch kein tödlicher Radfahrer-Unfall passiert ist, muss nach Ansicht der ödp mit baulichen Maßnahmen nicht länger gewartet werden.
Die ödp-Kreisvorsitzende Sieglinde Nowak und ödp-Ratsherr Gerd Kersting hoffen auf eine positive Umsetzung seitens der Verwaltung und der Ratsparteien, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unserer lebenswerten Stadt Münster. Mit freundlichen Grüßen
Münster, den 19.05.2007 Anregung gemäß § 24 Gemeindeordnung Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Tillmann, Der Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) hat am 17. März 2007 an der Rosenstraße 15 vor der Diözesanbibliothek eine Bürgerbefragung veranstaltet, um dort allen Münsteraner Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, ihre Meinung zu einem Fahrradweg pro und kontra zu bekunden.
1. Anlässlich des „Masterplan Verkehrssicherheit“ sollte gerade an dieser Stelle auf Radfahrer positiv eingewirkt werden. Das Tolerieren des massenhaften Fehlverhaltens der Radfahrer auf dem Gehweg zu fahren, ist keine Maßnahme zur Verkehrs-Prävention und der Verkehrs-Sicherheit. 2. Der Fahrradverkehr ist an dieser Stelle nicht ordentlich geregelt. Jeder Radfahrer befährt die Straße nach Belieben, meist auf dem Gehweg. Auch der Fahrradverkehr vom Spiegelturm benutzt den Rosenstraßen-Gehweg entgegengesetzt in Richtung Katthagen und Schlaunstraße. 3. Die Fußgänger sollten dort verkehrssicher auf dem Gehweg laufen können. Dieses ist derzeit nicht der Fall. 4. Die oft von Radfahrern benutzte Absenkung mittig der Rosenstraße (in Höhe der Bibliothek) ist gefährlich, da ungünstig angelegt. Die Absenkung ist zu hochkantig und zudem befindet sich in dieser Engstelle auch noch ein „Gullideckel“. 5. Auch wenn die Stadtwerke-Busfahrer angehalten sind, dort Rücksicht auf die entgegenkommenden Fahrradfahrer zu nehmen, verhalten sich die übrigen Auto- und Lastwagenfahrer nicht in jedem Fall rücksichtsvoll. 6. Eine große Bürgerbeteiligung bei der am 17.3.2007 stündlich 50 Bürgerinnen und Bürger das Votum pro Radweg abgegeben haben, sollte ein Grund sein, um dort eine angemessene Verkehrsführung einzurichten. 7. Auch wenn bisher noch kein tödlicher Radfahrer-Unfall passiert ist, muss nach Ansicht der ödp mit baulichen Maßnahmen nicht länger gewartet werden. 8. In der Vorlage V/0703/2006 vom 5.9.2006 hat die Verwaltung mehrere Begründungen genannt, um Roteinfärbungen auf Radwegen einzurichten. 9. Aufgrund der Verkehrssicherheit sollte auch hier eine Ausnahmeregelung wie auf der Königstraße möglich sein. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren, der Kreisverband der ödp hofft auf eine positive Rückmeldung in der nächsten Zeit, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unserer lebenswerten Stadt Münster. Gez. Sieglinde Nowak |
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