Ökologisch-Demokratische Partei
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Münster, 27.04.07

- P r e s s e m i t t e i l u n g -

An die Lokalredaktion

ödp und BUND über Stadtentwicklung einig

Keine weiteren Gewerbegebiete auf der grünen Wiese

Der Kreisverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) Münster diskutierte jetzt mit dem BUND-Vorsitzenden Professor Schmalz und ödp-Ratsherrn Gerd Kersting über Stadtplanung und Stadtentwicklung.

„Pro Minute werden in NRW 100 Quadratmeter grüne Landschaft in Bau- und Verkehrsflächen umgebaut“, berichtete Prof. Schmalz. „Die ökologischen und ökonomischen Folgen des ruinösen kommunalen Wettbewerbs auf Kosten von Heimat, Landschaft und intakten Innenstädten werden immer deutlicher“, so ödp Ratsherr Kersting.

ödp-Aktion auf der Rosenstrasse
Der BUND-Vorsitzende Prof. Schmalz, die ödp-Kreisvorsitzende Sieglinde
Nowak und ödp-Ratsherrn Gerd Kersting trafen sich im ödp-Büro..

Obwohl die Stadt Münster derzeit eine Schuldenlast von 780 Millionen Euro trägt, werden nach wie vor teure Projekte geplant und entwickelt. Aufgrund reiner Angebotsplanung lehnt der BUND und die ödp die Erschließung des Gewerbegebiets Amelsbüren ab. Ebenso wird die Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) aus ökologischen Gründen zu Gunsten des Klimaschutzes abgelehnt.

„Wenn wir die städtischen Ausgaben für Amelsbüren, FMO und Musikhalle zusammenrechnen, haben wir 36 Millionen Euro gespart, die zum Schuldenabbau dienen könnten!“, so Ratsherr Kersting weiter. Des Weiteren kritisierten die Teilnehmer die geplante Bebauung der Stubengasse. Eindeutig votieren ödp und BUND für einen innerstädtischen Park, eine grüne Oase zur Erholung und Entspannung für alle Münsteraner Bürgerinnen und Bürger. „Es gibt genügend Einkaufsmöglichkeiten in unserer schönen Stadt, wir wollen sie auch lebenswert erhalten“, so die ödp-Kreisvorsitzende Nowak weiter.

Nach ausgiebiger Diskussion um den „York-Tower“, wurde eine niedrigere Variante dieses Projektes bevorzugt. „Wir würden uns freuen, wenn die Firma ´z e b` einem Bauprojekt mit lediglich 8 bis 10 Etagen zustimmen würde“, waren sich alle Anwesenden einig.

„Diese interessante Diskussionsrunde sollten wir mit dem Thema Verkehrsplanung fortsetzen“, wurde der Abend vom BUND-Vorsitzenden Prof. Schmalz und von ödp-Ratsherrn Gerd Kersting resümiert.