Ökologisch-Demokratische Partei
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Münster, 22.02.07

- P r e s s e m i t t e i l u n g -

An die Lokalredaktion

ödp und Pro Familia über soziale Schieflage beim Elterngeld

Der ödp-Kreisverband Münster begrüßte jetzt zu seiner „Politischen Runde“ Frau Stefanie von Pro Familia, um über das neue Elterngeld zu informieren.

Die Vertreterin von Pro Familia berichtete über ihre Tätigkeit und die Probleme junger Familien, insbesondere Studentinnen und Alleinerziehende. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Runde diskutierten pro und contra neues Gesetz. Nach Ansicht des ödp-Ratsherrn Gerd Kersting fördert es Eltern in hohem Maße die beide berufstätig sind. Sollten sich Paare aber anders entscheiden, d. h. ein Elternteil geht nicht arbeiten, um das Kind selbst zu betreuen, werden sie vom Staat gravierend benachteiligt.

„Viele Studierende, die sich während ihrer Ausbildung für Familie entscheiden, kommen nach diesem Gesetz zu kurz“, so die Kreisvorsitzende Sieglinde Nowak aus Sicht der ödp. Besucher der „Politischen Runde“ fragten sich auch, was nach den zwölf bzw. vierzehn Monaten den Eltern widerfahre.

Es sei ganz klar: “Die Eltern haben schon aus finanziellen Gründen keine Wahlfreiheit mehr zwischen Berufsleben und Familienarbeit. Erst bei einem echten Erziehungsgehalt sind Eltern in der Lage, gleichberechtigt neben Kinderlosen zu entscheiden, ob sie ihr Kind in Fremdbetreuung geben oder es selbst erziehen wollen. Die Familienpolitik der Bundes-CDU kostet 3 Mrd. Euro, wohingegen das Familiengehaltsmodell der ödp nur 1 Mrd. Euro kosten und sogar Familien sieben Jahre lang unterstützt würden“, so ödp-Ratsherr Kersting in der Runde.

Das neue Elterngeld schaffe eine soziale Schieflage, auch in Münster, resümieren die ödp-Kreisvorsitzende Frau Nowak und die Pro-Familia-Sprecherin Frau Stefanie zum Abschluss der Veranstaltung.

i. A. des Vorstandes

Sieglinde Nowak
(ödp-Kreisvorsitzende)