Ökologisch-Demokratische Partei
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Münster, 02.02.07

- P r e s s e m i t t e i l u n g -

An die Lokalredaktion


Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk in Sentrup!

ödp für niedrigere Strahlengrenzwerte in Münster


Es wird höchste Zeit die Bevölkerung auf die Gefahren der überhöhten Mobilfunk-Grenzwerte aufmerksam zu machen, so die Ökologisch-Demokratische Partei Münster (ödp) in einer Pressemitteilung. Auf der Sentruper Höhe wird ein Mobilfunkmast errichtet und Bürgerinnen und Bürger sind aus gutem Grund nicht damit einverstanden.

Kontrovers ist die Diskussion von Gesundheitsschädigungen. Fest steht, dass immer mehr und größere Masten errichtet werden. Herausragendes Beispiel sind jetzt schon andere Funkmasten wie auf der Ostmarkstraße. Niemand hat Möglichkeiten dagegen vorzugehen, wenn der Eigentümer den Bau solcher Anlagen zulässt. Auch politische Gremien, z. B. die „zuständigen“ Bezirkvertretungen werden nicht informiert.

Die Mobilfunk-Experten der ödp haben zu den Gefahren des Mobilfunks Stellung bezogen. Es wurde festgestellt, dass die durchschnittliche HF-Belastung (Hochfrequenz) in Städten heute 100.000-fach bis 1.000.000-fach höher ist als vor 60 Jahren.

In vielen Fällen stimmt die wissenschaftliche Forschung mit den Ergebnissen aus der Praxis nicht überein. Die experimentelle Forschung simuliert nicht die tatsächlichen Feldverhältnisse vor Ort. Während 95 Prozent aller wissenschaftlichen Studien eine unikausale Feldsituation experimentell darstellen, ist in der Praxis - am Arbeitsplatz, in der Wohnung – eine multikausale Feldsituation gegeben. In der Realität treten immer mehrere Feldeinflüsse gleichzeitig auf. So werden statische Magnetfelder neben elektrischen Wechselfeldern und magnetischen Wechselfeldern gefunden, diese überlagern sich mit diversen hochfrequenten Feldern, die aus dem Radio-, Fernseh- und Mobilfunk-Bereich stammen.

Die tägliche Messpraxis zeigt, dass auf diese Weise bis zu einem Dutzend verschiedener Felder auf den Menschen vor Ort einwirken können. Die Aussagen von zwei führenden Forschern aus dem Bereich der Biophysik, Prof. Dr. Popp (Neuss) und Prof. Dr. Hyland (Warwick) auf dem Mobilfunksymposium in Frankfurt Main, bestätigen diese Befürchtungen.

„Es geht auch anders. So könnte man sich in Salzburg bei dortigen Netzbetreibern informieren, deren Sender nur rund 1/5000 der Leistung strahlen, die in Deutschland erlaubt ist. Und die Handys funktionieren in Salzburg hervorragend“! so ödp-Ratsherr Gerd Kersting zur aktuellen Situation in Münster-Sentrup.

Die ödp-Münster fordert eine drastische Senkung der Strahlen-Grenzwerte und eine behördliche Genehmigung der Mobilfunkmasten, damit die Stadt Münster ein Mitspracherecht hat und die Gesundheit der Anwohner berücksichtigt wird.

Info und Kontakt über Gerd Kersting – Tel. 0251 / 201 73 57; Mail: Kersting@oedp-nrw.de



Mit freundlichen Grüßen

Sieglinde Nowak
Kreisvorsitzende ödp-KV-Münster
Stellvertr. Landesvorsitzende ödp-NRW
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Tel. 0251 / 201 73 57
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