- P r e s s e m i t t e i l u n g - Münster, 25.05.2006 An die Lokalredaktion ödp gegen Ausbau der Umgehungsstrasse B51/B481n Als ökologisch ausgerichtete Partei hat die ödp bei der letzten Ratssitzung nach Abwägung des Für und Wider gegen die Ratsvorlage zur Stellungnahme der Stadt zum Ausbau der B51/B481n gestimmt. Die ödp versteht sich als bürgerliche Partei, deren Priorität die Nachhaltigkeit aller politischen Entscheidungen ist. Erklärtes Ziel der Planer ist jedoch ein vierspuriger Ausbau im Bereich Mauritz sowie ein dreispuriger Ausbau bis zum Schifffahrter Damm, der den Verkehr aus den umliegenden Ortsteilen auf diese Straße ziehen soll. „Die ödp sieht die Gefahr, dass dadurch Sachzwänge geschaffen werden, den vierspurigen Ausbau der B51 weiter in Richtung Warendorf voranzutreiben“, so ödp-Ratsherr Gerd Kersting in seiner Pressemitteilung. Das Konzept der ödp sieht insbesondere vor dem Hintergrund schnell schwindender Ressourcen eine Abwendung vom Individualverkehr hin zum intelligent vernetzten ÖPNV vor. „Statt über 65 Mill. Euro einseitig für den überdimensionierten Bau einer Schnellstrasse auszugeben, hätte man einen Teil des Geldes besser in Projekte zur nachhaltigen Verbesserung des ÖPNV gesteckt“, so Kersting weiter. Selbstverständlich sieht die ödp in der augenblicklichen Verkehrspolitik die Notwendigkeit der Anbindung der Umgehungsstrasse an den Schifffahrter Damm, um das Verkehrsaufkommen im Bereich Danziger Freiheit und in Handorf/Sudmühle zu reduzieren und so die Wohnqualität in diesen Bereichen zu verbessern. Allerdings ist die ödp der Ansicht, dass ab Wolbecker Str. ein durchgehender zweispuriger Ausbau völlig ausreichend gewesen wäre. Deshalb hat Gerd Kersting in der Ratssitzung als einzigen Punkt in der Vorlage der Verbesserung des neuralgischen Knotenpunkts Wolbecker Straße/B 51 zugestimmt, wo die Anwohner am Damaschkeweg/Lohausweg und Natzweg durch so genannte Holländischen Rampen entlastet worden wären. „Die ödp sähe statt des autobahnähnlichen Ausbaus der B51/B481n lieber an der Warendorfer einen Bereich mit großzügige P+R Plätze kombiniert mit praktikabler Taktung des ÖPNV sowie einen Ausbau der Bahnstrecke Münster – Warendorf“, so Ratsherr Kersting abschließend. |
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