| |
Ökologisch-Demokratische
Partei
Kreisverband Münster
Junkerstr. 3, 48153 Münster
- Geschäftsstelle - |
Telefon: 0251/2017357
E-Mail: oedp@muenster.org
Homepage: www.muenster.org/oedp
|
Münster, 15.11.2005
-
P r e s s e m i t t e i l u n g -
An die Lokalredaktion
ödp überdenkt Stubengassenbebauung
Weniger ist oft mehr
Auch die Ökologisch-Demokratische
Partei (ödp), Kreisverband Münster, setzt sich für die
Neugestaltung des Stubengassenparkplatzes ein.
"In der drohenden Zerschlagung der Harpen-Immobilien sehe ich eine
Chance für alle Beteiligten, die Bebauung den veränderten Realitäten
in Münster anzupassen, denn weniger ist oft mehr", so der Münsteraner
Ratsherr Gerd Kersting in einer Pressemitteilung.
Die ödp möchte, wie es auch in den Planungsunterlagen heißt,
eine "Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der City"
erreichen. Allerdings soll dies nicht durch eine weitere massive Betonierung
von Innenstadtflächen geschehen, sondern durch eine angepasste behutsame
Aufwertung gerade dieses Platzes erreicht werden.
Aus Gutachten, die laut Offenlegung ab 1989 erstellt wurden, geht hervor,
dass es in der Innenstadt Bedarf für weitere Einzelhandelsgeschäfte
gibt. Es wird ein Bedarf trotz des Baus der Münsterarkaden "unterstellt"
(Zitat aus den Offenlegungsunterlagen).
Die ödp glaubt, dass diese "Unterstellung" an der Realität
vorbei gehe. Auf Grund der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung
würde die Kaufkraft zukünftig deutlich zurückgehen. Erste
Auswirkungen sind schon heute an den Leerständen und ständig
wechselnden Mietern im Innenstadtbereich zu erkennen.
"Durch die beabsichtigte Vermietung der Gewerbeflächen an Ankermieter
wird der mittelständische lokale Einzelhandel weiter geschwächt",
so Kersting in seiner Pressemitteilung weiter. Die ödp fordert statt
der beiden massiven Baukörper den Erhalt der 33, laut Umweltbericht,
"raumprägenden Bäume", die der Bebauung zum Opfer
fallen sollen. Sie befürwortet die Gestaltung des nördlichen
Teils des Platzes als parkähnliches Gelände mit Spielmöglichkeiten
für Kinder, Ruhebänken, Wasserläufen und einem Gebäude
mit Cafe und Außengastronomie.
Durch dieses Konzept entstünde eine wirkliche Verbindung zwischen
Ludgeri- und Salzstrasse und zudem ein innerstädtischer Ort, der
tatsächlich zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der
City beitrüge und so dem Ziel einer Stärkung Münsters als
Oberzentrum der Region entspräche, so Kersting abschließend.
i. A. gez. Sieglinde Nowak
(ödp-Pressesprecherin)
|
|