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Ökologisch-Demokratische
Partei
Kreisverband Münster-Steinfurt-Warendorf
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Münster, 18.05.2005
An die Lokalredaktion
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P r e s s e m i t t e i l u n g -
ödp möchte Gerechtigkeit
für Familien
Kinder dürfen kein Armutsrisiko
sein
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
hat an Infoständen mit Bürger/-innen in Münster oft die
Frage diskutiert: Sind die teuren Konzepte "Offene Ganztags-Grundschule"
und die "Betreuung unter Dreijährigen" von den etablierten
Parteien richtig durchdacht?
Kinder zu haben ist für viele Menschen eine unvergleichliche Bereicherung
ihres Lebens. Doch Kinder haben, bedeutet heute auch erhebliche Kosten,
weniger Verdienst, schlechtere Altersversorgung und sozialer Abstieg.
Vielfach scheidet ein Elternteil nach der Geburt eines Kindes teilweise
oder zumindest auf Zeit vollständig aus dem so genannten Erwerbsleben
aus, um sich der anspruchsvollen und gesellschaftlich äußerst
wichtigen Aufgabe der häuslichen Kindererziehung zu widmen. Weil
das Rentensystem vom Arbeitslohn abhängig ist, setzt sich die Benachteiligung
dadurch fort, dass es später keine eigene Rente in ausreichender
Höhe gibt. Kinder sind heute neben der Arbeitslosigkeit zum Armutsrisiko Nr.1 geworden.
"Diese Ungerechtigkeiten müssen wir beenden", so Sieglinde
Nowak, Landtagskandidatin für Münster-Süd. "Denn junge
Leute haben erst dann echte Wahlfreiheit, ob sie Kinder haben wollen oder
nicht, wenn die Leistungen der Kindererziehung auch finanziell wie andere
berufliche Tätigkeiten anerkannt werden. Der ödp geht es nicht
um Klientelpolitik, sondern um Gerechtigkeit.
Weil die Gesellschaft von einer verantwortlich wahrgenommenen Kindererziehung
vielfach profitiert, setzen wir uns im Landtag für eine Bundesratsinitiative
zur Einführung eines Erziehungsgehalts ein, zumal dadurch Sozialkosten
gemindert und Arbeitsplätze geschaffen werden können. Zudem
erhalten Eltern echte Wahlfreiheit, denn wenn sie voll erwerbstätig
sein wollen, sind sie in der Lage, Fremdbetreuung in der von ihnen gewünschten
Form zu finanzieren", so Nowak abschließend.
i. A.
gez. Gerd Kersting
(Kreisvorsitzender und Ratsherr der ödp Münster)
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