|
Ökologisch-Demokratische Partei
An die Lokalredaktionen - P r e s s e e r k l ä r u n g - ödp Münsterland lehnt SPD-Beschluss ab Durch den Planfeststellungsbeschluss des Landesverkehrsministers Axel Horstmann (SPD!) haben jetzt die Betreiber des Flughafens Münster/ Osnabrück alle Möglichkeiten die Start- und Landebahn um 1.430 Meter zu verlängern. "Mit einer Durchführung dieser Entscheidung gehen sie jedoch den Schritt in die falsche Richtung", so der Münsteraner Ratsherr Gerd Kersting vom Kreisverband der ödp (Ökologisch-Demokratische Partei) Münster-Steinfurt-Warendorf. Die Herren Dr. Gerd Stöwer (FMO-Geschäftsführer) und Dr. Christian Brehmer (Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen) verkündeten jetzt einmütig, durch den Ausbau entstünde ein Wachstum des Flugverkehrs und damit ein kräftiger Schub für mittelständische Unternehmen zur sogenannten weiteren Internationalisierung ihres Geschäftes. Auch das Landesverkehrsministerium sieht zwingende Gründe (wie berichtet). "Diese Gründe werden
jedoch nicht näher erläutert. Nicht umsonst hat Herr Hostmann
so lange für die Unterzeichnung dieses Beschlusses gebraucht. Der
Koalitionspartner Rüdiger Sagel (MdL - Grüne) hingegen spricht
davon, dass es hierfür kein Geld von der Landesregierung gebe. Wie
glaubwürdig sind unsere Politiker in NRW heute noch, fragt sich die
ödp im Münsterland. Nur mit klaren Aussagen kann der Bürger
etwas anfangen. Deshalb meint die ödp: Ökonomie ja, aber nur
im Einvernehmen mit Ökologie", so Kersting weiter in seiner
Pressemitteilung. "Außerdem sprechen wir uns für ein absolutes Nachtflugverbot - auch für leisere Flugzeuge - aus. Die Gesundheit der Anwohner ist uns ein großes Anliegen. Der derzeitige Lärm und die Abgase sind genug Belastung für die Bevölkerung im Umkreis des Flughafens. Auch hier sollen die Interessen der Anlieger hinter dem wirtschaftlichen Interessen anstehen, denn das Fliegen zur Nachtzeit soll überwiegend dem Güterverkehr vorbehalten sein. Letztendlich ist die finanzielle Abwicklung eines Ausbaus des FMO sehr fragwürdig, denn wenn das Land NRW sich nicht beteiligt, die Gemeindenkassen leer sind, könnten nur private Investoren ein Interesse haben - und die kümmern sich bekanntermaßen wenig um die Belange der Bevölkerung. Damit spricht sich der Kreisverband der ödp Münster-Steinfurt-Warendorf insgesamt aus umwelt- und gesundheitspolitischer Erwägung, wie auch aus Kostengründen gegen die Verlängerung der Startbahn aus", so Ratsherr Gerd Kersting abschließend in seiner Pressemitteilung.
|
||