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Ökologisch-Demokratische
Partei
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- Entwurf: P r e s s e m i t
t e i l u n g -
Münster, 11.06.02
An die Lokalredaktion
Kreisverband der ödp-Münster
kontra Teilprivatisierung der Stadtwerke
ödp schon immer gegen Firmenspenden
für Parteien
Anlässlich des Bürgerentscheids
am 16. Juni 2002 zum Thema Soll die Stadt Münster alleinige
Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH bleiben?" haben
der Kreisvorstand der ödp (Ökologisch-Demokratische Partei)
kürzlich beschlossen: Ja, wir sind für den Erhalt der
Stadtwerke Münster in der bisherigen Struktur, da das für Münster
angestrebte ödp-Verkehrskonzept mit einem kommerziellen Konzern,
der nur auf Profit aus ist, nicht funktioniert.
In einer Pressemitteilung wird der Beschluss
vom verkehrspolitischen Sprecher der ödp-Münster, Gerd Kersting,
folgendermaßen begründet: Die verkehrskonzeptionelle
ödp-Idee `Spinnennetzsystem mit dem ÖPNV´ basiert auf
Erhaltung von Arbeitsplätzen im Einvernehmen mit Ökonomie und
Ökologie. Das hieße, mit schnellen und gradlinigen Busführungen,
so schnell wie mit ein Pkw zu sein. Der angenehme Effekt dabei sei, nebenbei
mit weniger Energieverbrauch die Umwelt zu schonen.
Durch strukturelle Änderungen im Energiesektor können zusätzliche
Einnahmen für die Stadtwerke geschaffen werden, aber nicht auf Kosten
von personellen Ressourcen beim Öffentlichen Nahverkehr. Ebenso müssen
hier die Angestelltentarife erhalten bleiben! Eine Trennung der Abteilungen
Wasser, Gas- und Stromversorgung von den Verkehrsbetrieben
würde zur Folge haben, dass die Stadt auf den roten Zahlen des Busverkehrs
hängen bliebe, und keinen Ausgleich mehr über die Energieversorgung
schaffen könne. Auch wenn das Geld von der CDU & FDP für
die Bildung eingesetzt werden soll, muss es hierzu andere Wege geben.
Denn was ist, wenn der letzte Euro vom Verkauf der Stadtwerke ausgegeben
worden ist?, so die ödp in ihrer Pressemitteilung.
Das Risiko einer Teil-Privatisierung der Stadtwerke Münster
zeige sich nicht nur in der (sozialen & umweltpolitischen) Unflexibilität
eines kommerziellen Teilhabers, sondern auch in den bisher aufgedeckten
Spendenskandalen auf allen politischen Ebenen. Versorgungsunternehmen
in privater Hand (Beispiel: Müllentsorgung in Köln) können
der Unredlichkeit Vorschub leisten. Eine Teilprivatisierung wäre
der erste Schritt zu einer Totalübernahme. Genauso war und ist die
ödp auch gegen Parteispenden von Firmen, denn wilder Aktionismus
durch Privatisierung fördert die Korruption, so Gerd Kersting abschließend.
So ruft die ödp alle Münsteranerinnen und Münsteraner auf,
am 16. Juni 2002 mit einem JA für den Erhalt der Stadtwerke
in jetziger Form zu stimmen.
i. A. des Vorstandes
(Sieglinde Nowak Beisitzerin)
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