Pressemitteilung zum Preußen-Park-Urteil des OVG Münster

Der Vorsitzende der ödp Münster, Gerd Kersting, äußerte in einer Pressemitteilung sein Bedauern darüber, dass die Münsteraner und insbesondere der Verein "Preußen Münster" weiterhin auf ein neues Stadion verzichten müssen.

Aber bereits zur Kommunalwahl 1994 hatte die ödp die Problematik des Baues eines Einkaufszentrum in Verbindung mit einem neuen Fußballstadion deutlich gemacht. Leider hatten die Wähler diese Position des KV-Münster bei der damaligen Kommunalwahl nicht unterstützt. Hätte man damals schon die Argumentation der ödp nachvollzogen, währen der Stadt Münster erhebliche Kosten erspart geblieben, und vielleicht bereits ein neues Stadion gebaut worden. Um so mehr sieht sich die ödp-Münster nun durch das Urteil des OVG-Münster bestätigt.

Die Abwägungsfehler der Verantwortlichen bei ihrer Prognose zur Lärm- und Verkehrsbelastung bezüglich des geplanten Preußen-Parks, wegen derer das Gericht das Projekt nun gestoppt hat, hätten nicht geschehen dürfen, so der ödp-Kreisvorsitzende Gerd Kersting in seiner Pressemitteilung weiter. Insbesondere wegen der zu erwartenden erhöhten Verkehrsbelastung (Abgase und Lärm), sowie der Gewässerschutz allgemein (Abwasserproblematik), im Speziellen aber auch der zu befürchtende Grundwasseranstieg, der die Bausubstanz der Anlieger anzugreifen gedroht hätte. Grundsätzlich sollte, neben den ökologischen Aspekten, die Gesundheit der Anwohner nicht wegen wirtschaftlicher Interessen aufs Spiel gesetzt werden, so Gerd Kersting weiter.

Die ödp befürworte ausdrücklich weiterhin den Bau eines neuen Stadions, bei deren Planung jedoch der Menschen- und Umweltschutz gebührend berücksichtigt werden müssen, so Gerd Kersting abschließend. Für die Münsteraner und den Verein "Preußen Münster" gelte es jetzt, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern einen alternativen, umweltfreundlichen Weg für ein "Münsterlandstadion" zu beschreiten.


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