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Wirtschaft

Die bisherige Wirtschaftspolitik zerstört unsere natürliche und soziale Umwelt immer mehr.

In Münster ist das deutlich an den geplanten Bauvorhaben 3. Nordtangente (die so genannte Entlastungsstraße Nord), Ludgerikreisel, York-Tower, Stubengasse u. v. a. zu erkennen. Auch hier in unserer Stadt geht es immer darum, Kaufkraft nach Münster zu holen, ohne die Umweltverträglichkeit – über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus – zukunftsorientiert zu berücksichtigen.

Weitere politische Planungsbereiche (von Kultur bis Demokratie, von Familie bis Arbeitsmarkt etc.) werden aus ökonomischen Gründen immer mehr ins Kalkül gezogen; ob das z. B. die Privatisierung der Stadtwerke oder das Verleasen von öffentlichen Einrichtungen ("Cross Borderleasing" Ü siehe Stadtentwicklung) ist.

Fakt ist zurzeit: Ökonomie geht vor Ökologie.

Die ödp in Münster meint dazu:

Nur eine Wirtschaftsweise, die zu einer ökologischen Gleichgewichts- und Kreislaufwirtschaft führt und sich in die Kreisläufe der Natur einfügt, kann auf Dauer bestehen. (Ü siehe Bundespolitisches Programm). Deshalb streiten wir in Münster für eine Wirtschaftspolitik, die nicht kurzsichtiges Gewinnstreben, sondern Nachhaltigkeit zum Ziel hat, d. h., im Rahmen einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft verantwortlich zu handeln.

Münster hat auf Grund seines Status als sogenannte Provinzialhauptstadt eine besondere Verantwortung gegenüber der Region, insbesondere wenn es darum geht, die Wirtschafts- und Verwaltungskraft mit der Gesetzmäßigkeit der Umwelt in Einklang zu bringen.

Also: Ökonomie im Einvernehmen mit Ökologie ist unsere Devise!


ödp-Konzept:


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