Familie und Senioren
Nachhaltiges Denken und Handeln setzt voraus, dass keine Rechnungen offen bleiben, auch nicht gegenüber kommenden Generationen. Gerade deswegen ist die Unterstützung der Familien kein Selbstzweck, sie dient vielmehr der Gesellschaft und deren Zukunftsfähigkeit (z.B. Rentenpolitik, Umweltschutz, Arbeitsmarkt).
Erziehungsarbeit ist wertvoll und muss als anerkannte Arbeit viel mehr gewertet werden.
In der Diskussion um Familienförderung geht es aber oft nur noch um die "Wirtschaftlichkeit" und nicht mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Familie. Wir wissen um das Beziehungsgeflecht von Eltern, Kindern und Großeltern und sind überzeugt, dass das Drei-Generationen-Prinzip als Solidargemeinschaft heute mehr denn je gefragt ist.
In dieser Gemeinschaft wird "Soziale Kompetenz" gelernt.
Familie ist für die meisten Kinder der erste und bedeutsamste Lebensraum, in dem sie ihre emotionalen, sozialen, körperlichen und geistigen Grundfähigkeiten erlernen und entwickeln.

ödp-Konzept:
Einrichtung eines Familienbeirates, der in allen kommunalen Fragen, die Familien betreffen, im Rat der Stadt Münster beteiligt wird
Deutliche Angebotserweiterung des Familienpasses in Münster für alle Familien
Mehr Naturspielplätze und Straßenrückbau in reinen Wohngebieten mit Blick auf Familien und Kinder
Schutz des Sonntags als Ruhetag, insbesondere für die Familie, deshalb keine Ausweitung der Sonntagsarbeit
Unterstützung von Vereinen, die sich um die Betreuung von Kindern unterm Kindergartenalter kümmern (Ü siehe Kinder und Jugend)
Erleichterung der Verbindung von Familie und Beruf durch Förderung zusätzlicher Hortplätze und Schaffung finanzieller Anreize für münstersche Unternehmen, um familienfreundliche Strukturen zu schaffen (Jobsharing, betriebsinterne Horte). (Ü siehe Kinder und Jugend)
Förderung von Kindergärten und Schulen in freier Trägerschaft und integrativen Einrichtungen
Jedes Kind hat das Recht auf einen Kindergartenplatz seiner Wahl in der Nähe der elterlichen Wohnung
Gerechte Elternbeiträge an die jeweiligen Kindergarten-Träger
Gerechte Elternbeiträge bei Hortplätzen, insbesondere in offenen Ganztagseinrichtungen
Höhere Wertschätzung der Senioren mit ihrem reichen Wissensschatz und ihrer Lebenserfahrung
Stimmrecht des Seniorenbeirats im Rat der Stadt, so dass er Entscheidungen, die Senioren betreffen, mitgestalten kann
Kirchen und öffentliche Verwaltung sollten ressortübergreifend familienpolitische Problematik diskutieren, z.B. Kinderarmut, Nachwuchsmangel
Junge Familien sind von städtischen
Einrichtungen durch sinnvolle Fortbildungsangebote (Erziehung) zu unterstützen,
damit die Wahrnehmung von Unrecht geschärft, Schaden minderndes Verhalten
gestärkt wird
(Ü siehe
Sicherheit
und Bundespolitisches Programm)