Soziales
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine Ansicht fast dogmatisch durchgesetzt, die das Interesse des Individuums über das Interesse des Gemeinwohls setzt.
Die ödp in Münster meint dazu:
Wir treten für eine gesellschaftliche Ordnung ein, die zur Solidarität einlädt, sich am Gemeinwohl orientiert und die Eigenverantwortung fördert.
Deshalb:
Sozialen Standard halten, Selbsthilfe stärken, aktive Unterstützung in akuten Notlagen.
Wir wenden uns entschieden gegen jede Ausländerfeindlichkeit und verurteilen jede Gewalt gegen ausländische Mitbürger oder deren Einrichtungen aufs Schärfste (Ü siehe Bundespolitisches Programm)

ödp-Konzept:
Besondere Förderung von Eigeninitiative und Selbsthilfegruppen in allen sozialen Bereichen, da diese oft wesentlich effektiver arbeiten können als staatliche Einrichtungen. Das darf aber nicht dazu führen, dass eine städtische Förderung ausbleibt und sich die Kommune aus ihren bisherigen sozialen und finanziellen Verpflichtungen zurückzieht (z. B. M.I.K.S Münsteraner Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfe).
Öffentliche Förderung von sozialen, familien- alten- und behindertengerechten Wohnungen, die die Bedürfnisse von Senioren, Kindern und behinderten Menschen besonders berücksichtigen
Behindertengerechte Architektur und Stadtplanung, um Behinderten die Teilnahme am gesellschaftlichen Alltag zu erleichtern (Ü siehe Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen)
Erstellung eines "Stadtführers" für Rollstuhlfahrer und Erweiterung des Stadtplans für behinderte Mitbürger mit zusätzlichen Informationen (z. B. Behindertentoiletten)
Finanzielle Unterstützung des so genannten Kontaktladens für Drogenabhängige in der Innenstadt, um eine Anlaufstelle für die Betroffenen zu erhalten und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken
Förderung der Zusammenarbeit zwischen kriminalpräventivem Rat und Fachleuten, wie z. B. von INDRO (Institut zur Förderung qualitativer Drogenforschung, akzeptierter Drogenarbeit und rationaler Drogenpolitik e. V.), um die Drogenprobleme vorwiegend am Bremer Platz, Aasee und an der Promenade einzudämmen
Möglichst dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen und Aussiedlern, um eine so genannte Gettoisierung zu vermeiden (Ü siehe Sicherheit)
Verstärkung der Betreuung anerkannter Asylbewerber und Aussiedler zwecks Verbesserung der Sprachkenntnisse und des Wissens über die Kultur des Gastlandes
Eigenverantwortliche Pflege der Unterkünfte von Flüchtlingen, um die kommunale Kasse zu entlasten, d. h., die Flüchtlinge werden angeleitet, die Bausubstanz und das Wohnumfeld zu pflegen
Im Interesse der wirklich Bedürftigen sollten städtische Sozialleistungen bedarfsorientiert angepasst werden, um Missbrauch zu verhindern