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ödp-Kreisverband
Münster spricht sich für ein Nachdem die Startbahnverlängerung
des Flughafens Münster-Osnabrück (FMO) offensichtlich von der
rot-grünen Landesregierung beschlossene Sache ist, stellt sich die
Frage, ob die zu erwartende zusätzliche Belastung für die Anwohner
nicht wenigstens begrenzt werden kann. Aber auch für die Münsteraner
ist das Thema FMO weiterhin interessant, denn nicht nur jetzt, sondern
auch später werden Flugzeuge über Münster hinweg fliegen.
Nur sind diese Flieger dann um ein vielfaches größer. Deshalb solidarisiert sich die ödp Münster mit den Anwohnern im Bereich des FMO. Eine Nachtruhe von mindestens fünf Stunden sollte zwingend sein. So fordern wir ein Nachtflugverbot zumindest in der Zeit von 24:00 bis 05:00 Uhr. Der Landesregierung gegenüber bemängeln wir, dass zugunsten prognostizierter Arbeitsplätze der Umwelt- und Lärmschutz, sowie die allgemeine Wohnqualität der Anwohner bedingungslos geopfert wird. Uns reicht es nicht, Beschäftigung um jeden Preis zu schaffen. Neue Arbeitsplätze müssen umwelt- und sozialverträglich sein. Nur so sind sie zukunftsfähig. Gerd Kersting |
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