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Verleihung des 48. Knabbelordens am
23.01.2010
Der
Höhepunkt der närrischen Zeit in der NVZ ist die Verleihung des Knabbelordens.
Im Vereinslokal „Brasserie am Kanal“ war der Festsaal bis auf den letzten
Platz gefüllt. So stand einem bunten, abwechslungsreichen Abend nichts im Wege.
Neben den hauseigenen Akteuren wie den Jung-Frauen die ihren singenden
Pflaumenbaum zeigten und den Knallfröschen, welche ihre aktuellen Darbietungen
vortrugen, und der Sängerin und den Sängern waren auch die Akteure der
befreundeten Karnevalsgesellschaften „Die Schlossgeister“ und „Narrenzunft
Aasee“ am bunten , närrischen Programm beteiligt. In die Bütt stieg, sehr
zur Freude allen Anwesenden im Saal der „Maulkorb“ Gisbert Wellerdieck. In
seiner exakt auf die NVZ zugeschnittenen Rede bekamen nicht nur die
Vorstandsmitglieder der NVZ ihr Fett weg, Wellerdieck spannte auch den Bogen über
die Lokalpolitik und die große Politik in Berlin. Standing Ovations bei jedem
„Uns geht´ s gut, wir haben keine Sorgen“ waren die Folge.
Dann stand die Verleihung des Knabbelordens auf dem Programm. In seiner Laudatio
ließ Präsident Karl-Heinz Vergers das Leben des jungen Christian Rolinck von der Geburt bis in die
Jetztzeit vorbeilaufen. Seine Streiche und Aktivitäten bei der Bundeswehr
wurden mit einem Schmunzeln der Anwesenden gerne zur Kenntnis genommen. Aus den
Händen des Ordensmeisters erhielt Rolinck schließlich den Knabbelorden umgehängt.
Ihm zur Seite standen die Anwesenden Ordensträger aus den Vorjahren, allen
voran Prof. Dr. Alfred Koch (102) dem Nestor der Knabbelordensträger. Christian
Rolinck bedankte sich mit einer kurzen Rede für die ihm zu Teil gewordene Ehre.
Dann wurde es voll im Saal, stand doch der Prinz Andreas IV. mit seiner
Prinzengarde vor der Tür und mit ihnen zusammen die Stadtwache. Alles erhob
sich von den Stühlen und lauschte dem aktuellen Prinzensong „Hey wir woll´ n den Prinzen sehn“ und der
unvermeintlichen Zugabe. Natürlich hatte der Prinz auch Orden für den neuen
Knabbelordensträger und verdiente Karnevalisten im Saal mitgebracht. Danach
musste Prinz Andreas IV. weiter, denn auf ihn warteten noch mehrere
Veranstaltungen im närrischen Münster. So hatte denn die Stadtwache genügend
Platz um ihren Tanz den Zwingernarren vorzutragen.
Ein rundum gelungener Abend ging nach über 3 ½ Stunden Programm mit einem
weiteren Höhepunkt zu Ende. Das Vadruper Fanfarenchorps heizte mit ihren
melodischen Rhythmen noch einmal so richtig ein
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