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Jahresbericht der Karnevalsgesellschaft Narrenzunft vom Zwinger für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009/ 2010In der letztjährigen Jahreshauptversammlung habe ich mir erlaubt, den Jahresbericht auf Stichworte hin zu kürzen. Dieses stieß bei mehreren Mitgliedern auf Unverständnis. Sie baten, doch zukünftig wieder die ausführliche Form für den Jahresbericht zu wählen. Diesem sei hiermit folge geleistet. Macht Euch auf einiges gefasst. Und nun wünsche ich unterhaltsame Stunden: Maigang der Narrenzunft vom Zwinger am 09.05.2009 Petrus meinte es gut mit den frohen Wanderern der Zwingerfamilie und so trafen sich denn auch eine große Anzahl von Mitgliedern und Freunden am Fahrradparkhaus vor dem Hauptbahnhof. Unter der Führung unseres Zunftmeisters Gerd Militz ging es pünktlich los. Zunächst wanderte man durch das Bahnhofsviertel, um schließlich in den Südpark abzubiegen. An der evangelischen Kirche im Geistviertel wartete bereits der Präsident mit dem Versorgungswagen. Den durstigen Kehlen konnte hier Linderung verschafft werden. Anschließend ging es nun weiter durch das Geistviertel und die dort befindlichen Kleingartenanlagen. Nach gut zwei Stunden wandern wurde schließlich das Ziel, die Kleingartenanlage „Friedlicher Nachbar“ erreicht, wo zahlreiche helfende Hände des Militz-Clans alles für ein zünftiges Grillfest vorbreitet hatten. Hier trafen nun auch die Freunde ein, die nicht mitgewandert waren. Zu erzählen gab es viel, hatte man sich doch größtenteils seit Aschermittwoch nicht mehr gesehen. Grillmeister Rudi Laarmann jun. heizte dem Grill mächtig ein und schon bald zog der Duft von frisch gegrilltem Fleisch in die Nasen der Anwesenden. Kurz gesagt, es hat allen sehr gut geschmeckt und auch die gekühlten Getränke fanden reißenden Absatz. Als die Sonne unterging, saß man noch lange Zeit im Freien und sprach so über dütt un datt. Familienausflug der Zwingerfamilie 16. – 18. Mai 2009 Zum
ersten Mal muß ein Chronist über ein Ereignis in der NVZ reden, bei dem er
nicht dabei gewesen ist. Also der kommende Punkt ist ohne Gewähr. Sommerfest, 15.08.2009 Bei
herrlichem Sonnenschein traf sich die Zwingerfamilie am Haus Heuckmann in
Gremmendorf, um ihr Sommerfest zu feiern. Der Andrang war groß, auch deshalb
gab es viele Bewerber um die Schützenkette. Unter fachkundiger Anleitung des
Schießmeisters Heinz Wahlers wurde kräftig auf den hölzernen Vogel
geschossen. Wie üblich gingen die meisten Schüsse daneben aber nach dem, für
Karnevalisten nicht anders zu erwarten, 3 x 111. Schuss fiel der Vogel schließlich
zu Boden. Glücklicher neuer Schützenkönig ist nun Dr. Reinhard Herlitzius,
der sich Luzia Schaphorn zur Königin erwählte. Vorjahreskönig Gerd Militz und
seine Frau Erika mussten, wenn auch schweren Herzens, die Insignien an das neue
Königspaar abgeben. Die ganze Zwingerfamilie ließ die neuen Regenten denn auch
hoch leben. Erste Radtour der Zwingerfamilie am 03.10.2009 Der Tag der Deutschen
Einheit 2009 wurde von der Karnevalsgesellschaft Narrenzunft vom Zwinger mit
ihrer ersten Radtour begangen. Ausgeklügelt und geplant hatte diese Tour
Zunftmeister Gerd Militz. Eine große Gruppe Radler traf sich am Namensgeber der
Gesellschaft, am Zwinger in der Promenade. Das Wetter meinte es gut mit den
Zwingeranern, es gab keinen Regen und für die gesamte Wegstrecke einen kräftigen
Rückenwind. (Im Umkehrschluß sei schon vorher verraten, für die Rückfahrt
herrschte erheblicher Gegenwind) So ging es dann, wenn auch mit einigen
Startschwierigkeiten (zu wenig Luft), zunächst in Richtung Schleuse, wo man
sich über den Fortgang der Bauarbeiten an der neuen Kanalschleuse ein Bild
machte. Gemeinsam besichtigte man dort das Informationszentrum des Wasser- und
Schiffahrtsamtes über den Dortmund-Ems-Kanal und die Schleuse. Weiter ging es
durch Münsters Vororte in den Dyckburgwald. Auf dem Parkplatz des dortigen
Gymnasiums wartete Narrensekretär Rudi Laarmann jun. mit dem Versorgungswagen.
Hier wurde sich gestärkt, bevor es entlang der Werse (Kommentar el Presidente:
„Hier bin ich ja noch nie
gewesen.“) zur Pleistermühle ging. Von hier aus war es nur noch ein Steinwurf
bis zum Ziel, dem Carport des Narrensekretärs, wo fleißige Hände schon alles
für ein zünftiges Grillfest vorbereitet hatten. Unter dem Carport standen
Tische, Stühle und Heizpilze, so
war es muckelig warm. Befreiung des Zwingerkiärlkens 11.11.2009 11.11.2009,
endlich Start in die neue Karnevalssession. Die Zwingerfamilie brannte förmlich
darauf, ihren kleinen Glücksbringer, das Zwingerkiärlken, in ihre Arme schließen
zu können. Doch was war das? Der Präsident trat im neuen Vereinslokal
„Brasserie am Kanal“ vor die versammelte Zwingerfamilie und eröffnete
ihnen, dass das Zwingerkiärlken diese Session nicht mit den Zwingeranern feien
werde. Er habe am Nachmittag das Zwingerkiärlken aus dem Zwinger abholen und
zur Brasserie bringen wollen. Doch das Zwingerkiärlken weilte nicht im Zwinger.
Stattdessen hing ein Brief am Eingang, aus dem hervorging, dass das Zwingerkiärlken
zur Kur gefahren sei. Diese sei ihm ärztlich verordnet worden. Große
Betroffenheit machte sich zunächst im Saale breit. Als der Präsident aber den
Brief des Zwingerkiärlkens vorlas und unser Glücksbringer darin fest
versprach, in der nächsten Session wieder in unsere Mitte zu kommen, da war
denn doch großes Verständnis zu spüren. Der Abend in der „Brasserie am
Kanal“ wurde dann aber doch noch sehr gemütlich. Gerd Militz präsentierte
die von ihm dekorierten Schaukästen in der Brasserie mit den Vereinsinsignien
und Orden. Ordensmeister und Senatspräsident Dr. Timm Thoss verlieh die ersten
Sessionsorden, mit dem Motiv des Alten Wasserturms auf der Geist auf der Geist,
gesponsert durch unseren Knabbelordensträger Christian Rolinck von der
Privatbrauerei Iserlohn. Knabbeltest 12.11.2009 Schon
einen Tag nach dem Karnevalsauftakt in die neue Session kam für den Kandidaten
Christian Rolinck die Stunde der Wahrheit. Würde er den Knabbeltest in der
Brasserie am Kanal bestehen? Zahlreiche Knabbelordensträger der Vorjahre waren
zum Test erschienen, zum einen, um dem Kandidaten den Rücken zu stärken, zum
anderen, um ihre eigene Neugier zu befriedigen, ob der Kandidat denn würdig
war, ihnen nachzufolgen. Prinz Andreas IV. und seine Adjutanten waren ebenso
zugegen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Präsidenten und einigen
aufmunternden Liedern brachten die Knallfrösche der NVZ ihren „Cotton-Eye
Joe“ auf die Bühne, sehr zum Gefallen der Anwesenden. Dann wurde der
Stehtisch in die Mitte gerollt und das Knabbelmenü angerichtet. Trockenes,
zweimal gebackenes Weißbrot in warmer Milch mit einem Schuß Cognac, frei nach
dem Rezept von Constantin Freiherr von Heeremann-Zuydwyck. Sowohl Christian
Rolinck, als auch Prinz Andreas IV. langten kräftig zu und in Rekordzeit war
das Menü verzehrt. Schlagertaufe der KG Narrenzunft vom Zwinger 14.11.2009 Zur
traditionellen Schlagertaufe lud die Karnevalsgesellschaft Narrenzunft vom
Zwinger am Samstag dem 14.11.2009 in
den Wersehof nach Münster-Handorf ein. Im Mittelpunkt des Abends stand die
„Schlagertaufe“, in welcher die neuen Schlager sich den kritischen Ohren der
Gäste stellen. In diesem Jahr waren es leider nur zwei neue Schlager. Zum einen
„Schaut her, ich bin´s“, komponiert von Werner Fehmer, vorgetragen von Anna Hüning, zum anderen
„Hey Freunde jetzt passiert etwas“ komponiert von Werner Fehmer, getextet
von Karl-Heinz Vergers, vorgetragen von den Münsterländer Muntermachern, alias
Fehmer/Vergers. Das Publikum entschied sich mit großer Mehrheit für den
letztgenannten Titel, der anschließend nochmals vorgetragen wurde. Umrahmt
wurde die Schlagertaufe von einem bunten närrischen Programm, u.a. mit den
„Knallfröschen“ und ihrem
„Grand Prix, Chanson de la Eurovision“ mit dem Titel „Dinge Dong“ sowie
den „Jungfrauen“ der NVZ, die nochmals ihr „Rotkäppchen“ auf die Bühne
brachten. Des Weiteren waren Tanzgarden
der NZA, der KG Die Schlossgeister
und die „Wellenbrecher“ der KG Narrenzunft Aasee mit von der Partie. Als
Vater und Sohn gingen Karsten Militz und Karl-Heinz Vergers in die Bütt. Adventsfeier, 13.12.2009 In der stillen Zeit vor Weihnachten treffen sich die Zwingeraner jedes Jahr zur Adventsfeier. So auch in diesem Jahr, diesmal in der „Brasserie am Kanal“. Im vorweihnachtlich geschmückten Saal wurde es richtig voll, zahlreiche Mitglieder der Zwingerfamilie wollten mitfeiern. Der Präsident begrüßte alle Anwesenden und freute sich über den großen Zuspruch. Lilo Ogriseck, Luzie Schaphorn und Beate Vergers hatten besinnliche Geschichten ausgewählt, welche sie selber vortrugen. Gemeinsam sang man das ein oder andere weihnachtliche Lied, begleitet vonJanine Neurohr auf der Trompete. Dann wurde es ganz still im Saal, der Nikolaus stand vor der Tür. Er grüßte die närrische Familie und freute sich ganz besonders auf die anwesenden Kinder. Für sie hatte er extra kleine Geschenke mitgebracht über die sich die Kinder sehr freuten. Obwohl der Nikolaus ja eigentlich Streßsituationen von Beruf aus meistern kann, wirkte er sichtlich nervös und aufgeregt, hoffentlich ist er auf dem Heimweg nicht von der Polizei angehalten worden. Dem Nikolaus zur Ehre sang man ein Lied, dann musste er auch schon wieder gehen. Doch die Zwingerfamilie saß noch lange zusammen und freute sich schon mal auf Weihnachten. Senatsfrühschoppen, 10.01.2010 Helau
Ihr Zwingernarren und ein frohes Neues Jahr, so begann Dr. Timm Thoss, Senatspräsident
der Narrenzunft vom Zwinger seine Einleitung auf dem Senatsfrühschoppen. Trotz
der Wetterunbilden (starker Schneefall) war der Saal im Wersehof gut gefüllt
mit gutgelaunten Narren. Und das Programm konnte sich sehen lassen. Gesang und
Tanz, Rede und Show, für jeden war etwas dabei. Im Mittelpunkt standen natürlich
die Ehrungen. So wurde Eleonore (Elle) Voß zur Ehrensenatorin ernannt, als
weitere Ehrensenatorin stand Bettina Sieckendiek, Unternehmerin aus
Versmold-Peckeloh auf dem Programm. Senatorin der NVZ wurde Beate Vergers und
das Mitglied Heinrich Schier erhielt für 50 jährige Mitgliedschaft eine
Ehrenurkunde und die gleichzeitige Ernennung zum Ehrenmitglied. Verleihung des 48. Knabbelordens am 23.01.2010 Der
Höhepunkt der närrischen Zeit in der NVZ ist die Verleihung des Knabbelordens.
Im Vereinslokal „Brasserie am Kanal“ war der Festsaal bis auf den letzten
Platz gefüllt. So stand einem bunten, abwechslungsreichen Abend nichts im Wege.
Neben den hauseigenen Akteuren wie den Jung-Frauen die ihren singenden
Pflaumenbaum zeigten und den Knallfröschen, welche ihre aktuellen Darbietungen
vortrugen, und der Sängerin und den Sängern waren auch die Akteure der
befreundeten Karnevalsgesellschaften „Die Schlossgeister“ und „Narrenzunft
Aasee“ am bunten , närrischen Programm beteiligt. In die Bütt stieg, sehr
zur Freude allen Anwesenden im Saal der „Maulkorb“ Gisbert Wellerdieck. In
seiner exakt auf die NVZ zugeschnittenen Rede bekamen nicht nur die
Vorstandsmitglieder der NVZ ihr Fett weg, Wellerdieck spannte auch den Bogen über
die Lokalpolitik und die große Politik in Berlin. Standing Ovations bei jedem
„Uns geht´ s gut, wir haben keine Sorgen“ waren die Folge. Haus Hall, 06.02.2010 Erstmalig mit dem privaten PKW und nicht mit einem Bus fuhren die Aktivisten der NVZ nach Gescher ins Haus Hall. In Gescher wurden wir schon wieder sehnsüchtig erwartet. Unter dem Motto „Wir lassen die Puppen tanzen“ war der Festsaal wieder toll geschmückt und, wie nicht anders zu erwarten, rappelvoll. In diesem Jahr war die NVZ nur mit eigenen Akteuren nach Gescher gefahren und gestaltete so ein buntes Programm. Mit dabei natürlich der Spielmannzug Gescher und die hauseigene Prinzengarde. Auch der amtierende Prinz von Gescher – seinen Namen, den hab ich vergessen – stattete den Haus Haller Narren seinen Besuch ab. Zum Abschluß des Programms hagelte es Orden von Haus Hall. In aufwendiger Handarbeit haben sie einen schönen Orden gestaltet, der alle Teilnehmer noch lange an diesen wunderschönen Nachmittag im Haus Hall erinnern wird. Nach gut zwei Stunden Programm ging es wieder nach Münster, natürlich nicht, ohne vorher für das kommende Jahr ein wiederkommen zu versprechen. Von hieraus zunächst einmal der Dank an alle, die mit ihrem privatem PKW nach Gescher gefahren sind und der Vereinskasse der NVZ so eine nicht unerhebliche Entlastung geboten haben. Kinderkarneval, 07.02.2010 Seit mehr als dreißig Jahre feiern die KG Die Schlossgeister und die NVZ ihren Kinderkarneval gemeinsam, so auch in der vergangenen Session. Allerdings ist mangels kindlichem Nachwuchs die Beteiligung der NVZ in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück gegangen. Und da am selben Tag auch noch die SKA Veranstaltung in der Halle Münsterland über die Bühne ging, waren neben dem Vizepräsidenten und einigen Mitgliedern der NVZ keine Akteure der NVZ am Programm beteiligt. Dieses hat der Veranstaltung allerdings nicht geschadet. Der Saal im Gemeindezentrum St. Petronilla in Handorf war zum Bersten gefüllt mit bunt kostümierten, kleinen Narren, welche bei Spiel, Spaß und Gesang einen bunten Nachmittag verbrachten. Nun, bestimmt wird sich die Beteiligung närrischen Nachwuchses aus den Reihen der NVZ in den kommenden Jahren auf natürlichem Wege wieder steigern. Wetten? Vier unter einer Kappe, 13.02.2010 Den
ganzen Tag hatte es kräftig geschneit. Über 20 Zentimeter Schnee waren vom
Himmel gefallen und selbst bei Veranstaltungsbeginn schneite es noch immer.
Keine guten Voraussetzungen für einen Kostümball am Stadtrand von Münster.
Und dennoch, zu Beginn der Veranstaltung um 20:11 Uhr befanden sich mehr als 200
fantasievoll verkleidete Narren in Bröker´ s Speicher No. 10 ein. Die vier Präsidenten
der veranstaltenden Gesellschaften CCC, Wiedertäufer, Schlossgeister und NVZ
begrüßten am Eingang jeden Gast persönlich mit Handschlag und baten um eine
Spende für die Veranstaltung, die freien Eintritt bot. Unter den Klängen des
Spielmannszuges Hohe Geist zog man ein und ein Programm der närrischen Höhepunkte
einer jeden beteiligten Gesellschaft ging über die Bühne. Von der NVZ war
neben den Knallfröschen mit ihrem „Dinge Dong“ und „Cotten Eye Joe“
auch Anna Hüning als Sängerin mit dabei. Die Band „Sunny Boys“ aus
Havixbeck steuerte ihre Musik zu
einem gelungenen Tanzabend bei und das Publikum feierte bis in die frühen
Morgenstunden. Einer der Höhepunkte war sicherlich die Prämierung der drei
phantasievollsten Kostüme mit Preisen, gesponsert von der Firma Bröker. Rosenmontag, 15. 02.2010 Klirrende
Kälte, aber kein Schnee, so kann man den Rosenmontag wettertechnisch
zusammenfassen. Aber unter der Kälte litt der Besuch des Rosenmontagszuges in
diesem Jahr doch gewaltig. Die Reihen der Narren am Theater, dem Standort der
NVZ, waren doch lichter als sonst Jahren. Aus Spargründen hatte die NVZ in
diesem Jahr auf eine aktive Teilnahme mit einem eigenen Rosenmontagswagen
verzichtet. Die Wirtschaftskrise ist auch an den Einnahmen der NVZ nicht spurlos
vorübergegangen. Nichts desto trotz
waren die Zwingernarren ausgelassen wie eh und je und äußerst gespannt auf den
Rosenmontagszug. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten und war schon vor
12:30 Uhr mit der Spitze am Theater. Wer nun dachte, dass geht aber flott in
diesem Jahr, der sah sich am Schluß des Zuges denn wohl getäuscht, denn es war
wieder einmal mehr ein Umstand als ein Umzug. Farbenprächtige Höhepunkte
waren, wie in jedem Jahr, die befreundeten Vereine aus den benachbarten
Niederlanden mit ihren tollen Wagen. Aber auch die heimischen Gefährte konnten
sich größtenteils sehen lassen. Allerdings gab es auch wieder die viel
bescholtenen „Bretterkisten“ bemannt mit Leuten, die mit Karneval soviel am
Hut haben wie die Affen im Zoo. Bierflaschen winkend und mit viel zu lauter
Musik zogen sie mit ihren nichtssagenden Beiträgen an den Karnevalisten vorbei.
Wann endlich begreift der Bürgerausschuß Münsterischer Karneval das solche
Beiträge nichts im Rosenmontag zu suchen haben? Heringsessen, 16.02.2010 Kennen
sie Mia aus Hohenholte? Nein? Dann waren Sie am Heringsgessen nicht dabei. Der
Wirt unseres Vereinslokales „Brasserie am Kanal“ hatte zum Fischessen
geladen und viele Zwingeraner kamen. Zunächst einmal ließ der Präsident in
gut gesetzten Reimen die abgelaufene Session noch einmal Revue passieren, es wurden die bekannten Lieder gesungen,
drei Mitgliederinnen der Jung-Frauen zeigten was passieren kann, wenn man mit
der Fernbedienung durch die Sender im Fernsehen zappt, Beate Vergers behauptete,
Männer seien nur das Stück zur Probe, Frauen aber das Meisterstück und eben
Mia aus Hohenholte, alias Lilo Ogriseck berichtete von ihren Erfahrungen als Führerscheinprüfling,
au weia. Fazit: Die
NVZ hat bewiesen, dass sie ein nicht unbedeutender Teil der närrischen Szene in
Münster ist. Fast alle Veranstaltungen, ob karnevalistisch oder außerhalb der
närrischen Zeit, waren gut besucht und das unabhängig vom dem in der
abgelaufenen Session nicht immer guten Wetter. Trotz Sparmaßnahmen, welche
leider nach einer zu teuren vorangegangenen Session notwendig waren, hat die
Qualität der Veranstaltungen nicht gelitten. Im
Gegenteil, der Ortswechsel beim Knabbelorden hat der Veranstaltung gut getan,
wir feiern wieder einen volksnahen, familiären Karneval und bewegen uns nicht
in Sphären, die wir auf die Dauer nicht bezahlen können. Stiefkind der NVZ ist
leider der Stammtisch. An jedem zweiten Freitag im Monat treffen wir uns im
Hubertihof hier um die Ecke, allerdings mit sehr geringer Resonanz. Ich lade
hier und jetzt alle Anwesenden herzlich ein, beim nächsten Stammtisch, am 09.
April um 19:00 Uhr in den Hubertihof zu kommen. Ich würde mich freuen, wenn
zahlreiche Mitglieder und auch noch Nichtmitglieder sich dort sehen lassen würden. |
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