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Notfallseelsorge und Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst sind recht neue Gebiete kirchlicher Seelsorge. "Notfallseelsorge" Notfallseelsorge als Obergriff meint das Wirken von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die in besonderen Situationen Menschen beistehen und sie begleiten. Diese Sondersituationen sind große und kleine Schadensereignisse oder Katastrophen, die außerhalb der Normalität liegen und mit denen häufig Versagens- und Schulderfahrungen sowie Enttäuschung und Verzweiflung verbunden sind. Eine Besonderheit ergibt sich durch die Unterscheidung der Begriffe Feuerwehrseelsorge und Notfallseelsorge. Feuerwehrseelsorge meint die Arbeit für und mit
Feuerwehren
und Rettungsdiensten. Hier steht die „Hilfe für Helfer“ im
Vordergrund.
Die Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten hier für die
Rettungsdienste
und Feuerwehren und stellen sich ihnen als Ansprechpartner zur
Verfügung. Notfallseelsorge im engeren Sinne meint in erster Linie die Hilfe für Opfer, Angehörige und andere Beteiligte. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten hier zusammen mit den Rettungsdiensten und Feuerwehren. Beide Bereiche sind eng miteinander verzahnt. Durch den unterschiedlichen Ansatz und die unterschiedlichen Rollen empfiehlt sich aber die begriffliche und gedankliche Unterscheidung. Notfallseelsorge als Ganzes wendet sich demnach an drei verschiedene Personengruppen:
Kirchliche Seelsorgerinnen und Seelsorger haben einige entscheidende Vorteile im Bereich der Notfallbetreuung:
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