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Warum gibt es MUT e.V.?
– Brustkrebs ist insgesamt der häufigste Organkrebs bei Frauen.
– Jede neunte Frau in Deutschland wird voraussichtlich in ihrem Leben
einen Brusttumor entwickeln.
– Forschungsgelder fließen in die Entwicklung neuer Therapien,
nicht in die Grundlagenforschung.
– Die Betroffenen werden nicht wirklich an Therapieentscheidungen
beteiligt.
– Gelder für die psychosoziale Betreuung werden gestrichen.
– Die betroffenen Frauen werden immer noch allein gelassen.
– Es fehlen Informationsangebote für Nichtbetroffene.
– Betroffene und Fachleute arbeiten nicht eng genug zusammen.
Gründung: Der Verein MUT – Frauen und Männer im Kampf gegen Brustkrebs e.V. wurde im April 1998 als Fördergemeinschaft gegründet. Die Gemeinnützigkeit
wurde vom Finanzamt zum Zwecke der öffentlichen Gesundheitspflege anerkannt. Der Verein finanziert sich durch Beiträge und Spenden. Alle Tätigkeiten des Vorstandes werden ehrenamtlich ausgeführt.
Dafür machen wir uns stark:
– dass die Diskussion über Brustkrebs maßgeblich von den betroffenen
Frauen mitbestimmt wird!
– dass Therapiestrategien von Fachleuten und Betroffenen diskutiert
werden!
– dass ausführliche Informationen bereit gestellt werden, damit die
Betroffenen Expertinnen ihrer Erkrankung sind und selbst entscheiden
können!
– dass Aufklärung über Früherkennungsmöglichkeiten betrieben wird!
– dass Informationen über komplementäre Behandlungsansätze gegeben
werden!
– dass eine kritische Auseinandersetzung mit umstrittenen Heilmethoden
erfolgt!
– dass es bald mehr Brustzentren gibt, die nach einem fortschrittlichen
Therapieansatz arbeiten und einen sensiblen Umgang mit den
Patientinnen pflegen!
– dass mehr Gelder für die Brustkrebs-Grundlagenforschung aufgewendet
werden!
– dass eine spezielle psychosoziale Unterstützung für die Betroffenen
bereitgestellt wird!
Veränderungen sind nur auf persönlicher und politischer Ebene möglich!
Brustkrebsbewegung:
Brustkrebs ist der häufigste Organkrebs bei Frauen. Für die Bundesrepublik bedeutet dies, dass ca. jede 9. Frau daran erkrankt. Trotz intensiver Forschung sind
die Ursachen von Brustkrebs nicht bekannt. Eine Vorsorge ist deshalb nicht möglich.
Es gibt verschiedene Methoden zur Früherkennung. Für die Verbesserung ihrer Qualitätsstandards setzen wir uns gemeinsam mit anderen Organisationen und
Initiativen ein.
Trotz der Entwicklung zahlreicher therapeutischer Möglichkeiten gibt es bisher keinen nennenswerten Durchbruch bei den Heilerfolgen.
In den USA gibt es seit etwa 15 Jahren einen politischen Kampf, der u.a. dazu geführt hat, dass die Forschungsgelder um ca. 200 Mio $ aufgestockt wurden. Die
Brustkrebsbewegung zählt mehr als 1 Million Mitglieder. Ihre Vertreterinnen haben inzwischen bei wichtigen Entscheidungen Mitspracherechte.
Die deutsche Brustkrebsbewegung befindet sich dagegen noch in den Anfängen. Über die Selbsthilfe, Vereine und Initiativen wird zunehmend Einfluss auf Politik
und Wissenschaft genommen. Vor allem betroffene Frauen haben damit begonnen, zusammen mit Fachfrauen und engagierten Laien aus allen Bereichen, sich für die Belange Brustkrebserkrankter einzusetzen und die Qualität
der Früherkennung und Forschung voranzutreiben.
Was bieten wir?
Vorträge und Diskussionen
In regelmäßigen Abständen laden wir namhafte Referentinnen und Referenten ein, die zum Thema Brustkrebs sprechen und mit Ihnen über diese Themen diskutieren.
Offene Bürozeiten / Telefonberatung
Ein erstes Gespräch nach dem verdächtigen Befund; Fragen nach den nächsten Schritten, wenn die Diagnose vorliegt; Erkundigungen zu zusätzlichen Angeboten;
Klärung von Fragen z.B. zur Therapie und zum Leben mit Brustkrebs.
Entspannung und Bewegung im Wasser
Zur Förderung des Wohlbefindens und der Lebensqualität, zur Vermeidung von Fehlhaltungen und zur Unterstützung bei der Bewältigung von krankheitsbedingten
Belastungen bieten wir diesen Kurs an. Dies ist ein Angebot für Vereinsmitglieder.
Kunsttherapie
Kreatives Arbeiten und der Umgang mit Farben fördert Ausgeglichenheit und Lebensfreude und vermittelt neue Stärke nach den Belastungen durch Operation und
Therapie. Dies ist ein Angebot für Vereinsmitglieder.
Info-Brief
Der regelmäßig erscheinende Infobrief wird vom Verein selbst erstellt und kostenlos an die Mitglieder verschickt. Er enthält aktuelle Vereinsinfos,
Veranstaltungsprogramme sowie neueste Informationen zu Früherkennung und Behandlung.
Internet-Seiten
Unter www.muenster.org/mut bietet MUT e.V. aktuelle Informationen zum Thema Brustkrebs aus Medizin und Politik, der Presse sowie aus dem Verein.
Weitere Informationsquellen:
Hotline Brustzentrum Münster 02 51 / 83-4 82 78
Hotline Brustzentrum Münsterland 02 51 / 9 76 55 55
02 51 / 50 07 55 55
Hotline Mammographie-Screening 02 51 / 9 29 50 00
Krebsberatungsstelle Münster 02 51 / 52 42 81
oder 02 51 / 52 33 38
Brustkrebstelefon 0 62 21 / 42 43 43
Krebsschmerztelefon 0 62 21 / 42 20 00
Krebsinformationsdienst (KID): 0 62 21 / 41 01 21
täglich 8 - 20 Uhr www.krebsinformation.de
Deutsche Krebshilfe 02 28 / 72 99 00
Thomas-Mann-Straße 40, 53111 Bonn täglich 9 -17 Uhr
Frauenselbsthilfe nach Krebs 02 11 / 34 17 09
Landesverband NRW, Kirchfeldstr. 149 40215 Düsseldorf www.frauenselbsthilfe.de Zum Seitenanfang
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