MUT e.V.  Münster
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 Bearbeitung:
 Martin Schneider

Info-Brief 21

Liebe Leserin, lieber Leser!

Nachstehend finden Sie den Info-Brief 21 von MUT e. V. August 2006.

Der Brief wurde in einer besonderen Text-Datei zusammengefasst, das Layout dieser Datei entspricht natürlich nicht dem Layout des Originals. Es fehlen die Bilder und Grafiken. Den Text haben wir hier als Fliesstext erfasst - keine Spalten, wie im Original. Das Original können Sie sich als PDF-Datei anschauen.

Der Info-Brief 21 als PDF-Datei.

Info-Brief 21          August 2006

MUT e.V.

Frauen und Männer im Kampf gegen Brustkrebs
M ü n s t e r

TitelBF21

Möge die Straße uns zusammen führen
und der Wind in Deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf Deine Felder
und warm auf Dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wieder sehen,
halte Gott Dich fest in seiner Hand!

Themen dieser Ausgabe (u.a.):
„MUTige Maler“ – eine Bilderausstellung 09.08. – 25.09.2006
Krebsinformationstag im Gesundheitshaus
Nachsorge bei Brustkrebs heute!
„Wo Werra sich und Fulda küssen …“
Schmunzelecke

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Vergiss die Träume nicht

 Vergiss die Träume nicht,
 wenn die Nacht wieder über dich hereinbricht
und die Dunkelheit
dich wieder gefangen zu nehmen droht.
Noch ist nicht alles verloren.
Deine Träume und deine Sehnsüchte
tragen Bilder der Hoffnung in sich.
Deine Seele weiß, dass in der
Tiefe Heilung schlummert
und bald in dir ein neuer Tag erwacht.
Ich wünsche dir,
dass du die Zeiten der Einsamkeit
nicht als versäumtes Leben erfährst,
sondern dass du beim
Hineinhorchen in dich selbst
noch Unerschlossenes in dir entdeckst.
Ich wünsche dir,
dass dich all das Unerfüllte
in deinem Leben nicht erdrückt,
sondern dass du dankbar sein kannst
für das, was dir an Schönem gelingt.
Ich wünsche dir,
dass all deine Traurigkeiten
nicht vergeblich sind,
sondern dass du aus der Berührung
mit deinen Tiefen
auch Freude wieder neu erleben kannst.

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Inhaltsverzeichnis

Grußwort

Termine und Veranstaltungen
Vorträge MUT
Telefonberatung im Vereinsbüro
Wasserentspannung
Aktion Lucia am 30.09.2006 in Münster
„MUTige Maler“ – eine Bilderausstellung vom 09.08. – 25.09.2006
Selbsthilfe Frauen – Leben mit Brustkrebs
Glück für jeden Tag!
Hotlines
Angebot eines Enneagramm-Wochenendseminars für Interessierte
Musiktherapie mit Brustkrebspatientinnen
Angebot der Krebsberatungsstelle des TiM e.V.

Rückblick

MUT-Malwochenende im April
Energetisches Feng Shui im Mai
Krebsinfotag im Gesundheitshaus

Fachbeiträge/Fachberichte

Nachsorge bei Brustkrebs heute! von Dr. med. Klaus Rensing, Uni-Frauenklinik in Münster
Misteldifferenzierungstest von Dr. med. Richard Wagner, Stuttgart
Knochenmetastasen – Der Knochen, beliebtes Ziel für Krebszellen (aus: Patientenforum)

Internet-Recherche

Krebsvorstufen bildeten sich unter Folsäure zurück
Krebstherapie: Misteltherapie
Kommunikationstraining für Ärzte
Neues Bestrahlungsverfahren bei Brustkrebs am UK-SH eingeführt
UDE: Fortschritt in Krebsdiagnose durch Farbauswertung

Erfahrungsberichte

„Wo Werra sich und Fulda küssen…“ von G. Gruber-Schwartenbeck

Rubrik: Was es sonst noch gibt

Vereinsnachrichten
Silikonimplantate offenbar nicht krebserregend
Was die onkologische Rehabilitation leistet (Info-Broschüre)

Literaturtipps

„Die Löwin und der Fisch“ ein Hörbuch von Ursula Meisinger
„Rationale Misteltherapie…“ von Dr. Richard Wagner
„Krebskrankheit und Immunabwehr...“ von Dr. Richard Wagner

Kleiner Pressespiegel

„Bessere Chancen bei Brustkrebs“ aus: WN, 11.07.2006
„Die Resonanz ist enorm“ aus: kaufen & sparen, 19.04.2006
„Neuer Chefarzt in Hornheide“ aus: WN, 22.04.2006
„Kampf gegen Krebs mit Substanz aus der Mistel?“ aus: WN, 07.07.2006
„Psyche beeinflusst Heilungserfolg“ aus: WN, 12.06.2006
„Vorsorge für das Leben“ aus: Hallo (Sonntagszeitung), 09.07.2006
„Hoffnung für Brustkrebspatientinnen“ aus: Pressemitteilung idw-online

Schmunzelecke

Die Wanderung zum großen Strom, von Uwe Böschemeyer
Eine Anekdote aus Kindermund
Auf der Suche nach dem wahren Meister

Impressum

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Grußwort

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

es ist wieder geschafft: Der Info-Brief 21 ist fertig gestellt. Es ist immer wieder viel Arbeit, bis alle Texte geschrieben und bearbeitet, Sprüche und Verse ausgesucht und die Bilder für den Außen- und Innentitel festgelegt sind. Hinzu kommen die Gestaltung des Layouts, der Druck und der Versand der Info-Briefe, was sehr zeitaufwändig ist. Wenn alles gelungen und erledigt ist, sind wir mit Recht stolz auf unser Werk! Es ist uns erstmals gelungen, ein Redaktionsteam zu bilden, das nicht nur aus den Vorstandsfrauen des Vereins besteht. Hinzu gekommen sind Elisabeth Hoffmann und Gabriele Gruber-Schwartenbeck. Vielen Dank für Eure Mitarbeit und Unterstützung!

Unser Verein hat in der 2. Jahreshälfte 2006 wieder Interessantes zu bieten. Auf dem Programm stehen zwei Vorträge und ein „Enneagramm“ Wochenend-Seminar. Auch eine Musiktherapie, die vom Brustzentrum Münsterland im Clemenshospital durchgeführt werden soll, lädt zum Mitmachen ein. Interessierte Frauen sollten sich rechtzeitig dafür anmelden.

Ein besonderes Highlight in diesem Sommer ist unsere Bilderausstellung im Gesundheitshaus in Münster. Unter dem Motto „MUTige Maler“ stellen wir vom 09. August bis 25. September 2006 die Acrylbilder aus, die dreizehn Mitgliedsfrauen an einem Wochenende im April 2006 unter der Leitung von Frau Katharina Jakubith gemalt haben. Es sind kleine Kunstwerke geworden, und es lohnt sich sie anzuschauen. Ich lade Sie herzlich dazu ein.

Wir wollen hoffen, dass nach diesem heißen Sommer ein goldener Herbst folgt, um neue Kräfte zu tanken und neue Ideen zu verwirklichen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.
Es grüßt Sie herzlich Ihre
Gisela Schneider, 1. Vorsitzende

Halte dir jeden Tag dreißig Minuten
für deine Sorgen frei,
und in dieser Zeit mach ein Nickerchen.

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Aktuelle Termine und Veranstaltungen

Aktuelle Vorträge 2. Halbjahr 2006

E i n l a d u n g:

27. September 2006
 „Diagnose Brustkrebs! – Was nun?“

Prof. Dr. med. Wiethold Dame, Chefarzt der
Gynäkologischen Abteilung an der Raphaelsklinik in Münster,
Brustzentrum Münsterland

25. Oktober 2006
 „Die medikamentöse Therapie des Brustkrebses“

Prof. Dr. med. Ralph J. Lellé,
Universitätsfrauenklinik Münster,
Brustzentrum Münster

Die Vorträge sind im
STADTHOTEL MÜNSTER
(früher Kolping-Tagungshotel)
Aegidiistr. 21, Münster-Innenstadt.
Beginn: 19:00 Uhr,             Eintritt frei!
Das Stadthotel Münster ist mit den Buslinien 2 und 10 zu erreichen!
 Haltepunkt Schützenstr.

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Telefonberatung im Vereinsbüro

Selbstbetroffene Frauen beraten Betroffene und Angehörige

Wir sind für Sie zu sprechen mittwochs und donnerstags von 16.00 – 18.00 Uhr im
MUT-Vereinsbüro (Eingang VHS Hiltrup), Westfalenstraße 197, Münster-Hiltrup,
Tel.-Nr. 0 25 01 / 70 70 5.

Sie können mit uns sprechen, wenn Sie
- Fragen zum Umgang mit der Krankheit Brustkrebs haben,
- Informationsmaterial zu bestimmten Themen benötigen,
- sich über die Vereinsaktivitäten informieren möchten,
- nach der Operation sportlich aktiv werden wollen,
- einfach mit einer auch betroffenen Frau reden möchten.

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Wasserentspannung

Bewegung und Entspannung im Wasser
- nur für Vereinsmitglieder –

Dieses Angebot unterstützt brustoperierte Frauen darin, Verspannungen aufzulösen, die Beweglichkeit zu steigern und das Körpergefühl zu verbessern. Für die Teilnahme ist es nicht erforderlich, schwimmen zu können.

Kurs Nr. 3
vom 14. August 2006 bis 18. Dezember 2006
Die Kosten übernimmt MUT e.V. 

Zeit und Ort:
Jeweils montags von 17:45 – 19:00 Uhr im Bewegungsbad des Clemenshospitals,
Düesbergweg 124, 48143 Münster

Kursleiterin: Christa Reißmann

Anmeldung: Über das Vereinsbüro unter Tel.-Nr. 02501/70705

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Aktion Lucia am 30. September 2006 in Münster
53 Lichter gegen Brustkrebs

Bereits im letzten Jahr haben wir uns von MUT e.V. mit guter Resonanz an der Aktion Lucia beteiligt. Vor den Münster-Arkaden an der Ludgeristraße waren wir mit einem Info-Stand präsent. Wir möchten auch in diesem Jahr an dieser Aktion teilnehmen und der 53 Frauen gedenken, die jeden Tag in Deutschland an dieser Krankheit sterben müssen.

Der Antrag an das Ordnungsamt der Stadt Münster ist gestellt. Wenn die Genehmigung vorliegt, kann die Planung beginnen. Zum gleichen Zeitpunkt möchte das Referenzzentrum für Mammographie einen Vortrag im Saal des Picasso Museum anbieten. Außerdem sollen Informationsstände aufgestellt werden.

Gisela Schneider

Wer andere kennt ist klug;
wer sich selber kennt, ist weise.
Laotse

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“MUTige Maler” - eine Bilderausstellung

Malausstellung

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„Frauen – Leben mit Brustkrebs“ - Selbsthilfe-

Eine Selbsthilfegruppe in Münster stellt sich vor : 

      Wir wollen.....

miteinander reden

 mit einander diskutieren

uns informieren

 gemeinsam Spaß haben

einander helfen

 uns Mut machen

ja sagen zum Leben

 öffentlich werden

Treffpunkt: Volkshochschule Münster, Aegidiistraße 3, Raum 107 von 15.00 – 17.00 Uhr
Termine: 06. September 2006        04. Oktober 2006        06. Dezember 2006 

Kontaktaufnahme:
Anita Breitenstein                 Telefon: 02506-1303

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Glück für jeden Tag!

Einer Studie zufolge kann man seine Stimmung positiv beeinflussen, wenn man folgende Alltagsregeln beherzigt:
1. Nehmen Sie sich 3 x wöchentlich eine halbe Stunde Zeit für eine sportliche Tätigkeit, die Ihnen Freude macht.
2. Erinnern Sie sich vor dem Einschlafen an die Begebenheiten des Tages, die erfreulich waren.
3. Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch mit einem lieben Menschen.
4. Pflegen Sie eine Pflanze.
5. Verbringen Sie weniger Zeit vor dem Fernseher und mit dem Computer.
6. Schenken Sie einem Unbekannten Ihr Lächeln.
7. Setzen Sie lange Aufgeschobenes um und melden Sie sich bei einem Freund / einer Freundin.
8. Schaffen Sie es, mindestens 1 x täglich ganz herzlich zu lachen.
9. Bereiten Sie sich jeden Tag eine kleine Freude.
10. Machen Sie mit einer guten Tat einem anderen Menschen eine Freude.

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H   O    T    L   I   N   E   S

Hotlines des Brustzentrums Münster

Universität Münster:
Brustzentrum Münster: 0251 / 83-48 278
Stationäre Aufnahme: 0251 / 83-46 000
Onkologische Ambulanz: 0251 / 83-45 170

St. Franziskus-Hospital Münster: 0251 / 935 3974

Hotlines des Brustzentrums Münsterland

Clemenshospital Münster: 0251 / 976 5555
Raphaelsklinik Münster: 0251 / 5007 5555

Hotline des Herz-Jesu-Krankenhauses in Münster-Hiltrup
02501 / 172 461

 

Hotline Mammographie-Screening und Prävention ab 01. Juli 2005
Neue Hotline des Deutschen Krebsforschungszentrums

informiert aktuell und individuell
Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr  unter 06221 / 43 41 42

Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung für das Screening
0251 / 929 5000
Montag – Donnerstag 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr

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Angebot eines Enneagramm-Wochenendseminars für Interessierte

Liebe Leserinnen und Leser, kennen Sie diese Situation?

Sie unterhalten sich mit Ihrem Partner oder einer Kollegin und denken:
 „Ich habe den Eindruck, wir sprechen unterschiedliche Sprachen. Ich erreiche meinen Gesprächspartner einfach nicht. Es ist, als befände ich mich auf einem anderen Stern.“
Oder:
Sie haben 25 Jahre lang Ihre Rollen als Ehefrau, Mutter, die Aufgaben im Beruf perfekt ausgefüllt. Und dann plötzlich diese einbrechende Krankheit, eine Krise, die alles, was war, hinterfragen lässt. Es müsste im Leben doch noch etwas anderes geben als die ständigen Drucksituationen, die in unerquickliche Stressphänomene oder Krankheit enden.

Eine „Auszeit“ bietet die Möglichkeit, in der Lebensmitte, in der Krise als Wendepunkt zu überlegen:
- Welche Vorstellungen habe ich von meinem Leben?
- Was habe ich erreicht? Was ist auf der Strecke geblieben? Was sind meine noch unerfüllten Träume?
- Wo steuere ich hin? Welche Energie möchte ich in meinem Leben noch ausbauen?
- Was sind meine unverwechselbaren Stärken und Schwächen?
- Was ist die Motivationskraft in meinem Leben, die mir Kraft und Erfolg geschenkt hat?
- Wie reagiere ich in Stresssituationen, die mir viele Energien rauben oder mich krank werden lassen?
- Wo finde ich Kraft? Was hilft mir, die Masken und Rollenansprüche zu reduzieren, um zu meinem
   eigentlichen Selbst, dem innersten Kern zu gelangen?

Vor 6 Jahren stellte ich mir selbst nach einer Brustkrebserkrankung diese Fragen. In der Zeit der Genesung hatte ich die Chance, in einer Geistlichen Begleitung das Hilfsmittel des Enneagramms, eines sehr alten Weisheitssystems , kennen zu lernen. Unter kundiger Leitung schaute ich mit dem Kompass des Enneagramms meine Biographie nochmals an und erkannte meine Gaben und Stärken, aber auch meine damit verbundenen Schattenseiten.
Ich verstand plötzlich, „wie ich in Stress-Situationen ticke“, warum meine Freunde oder Mitarbeiter manchmal mit meinem individuellen Arbeitsstil an die Grenzen kamen.
Ein Aha-Erlebnis löste das andere ab!
Das Enneagramm hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Ich besuchte Enneagramm-Kurse und machte mich auf Spurensuche meines Charaktermusters, mit dem ich seit über 50 Jahren durchs Leben gehe.

Ich lernte meine Trost- und Stresspunkte kennen, nahm meine Kernenergie, die mich im Leben leitet, mit dem inneren Beobachter bewusster wahr. Mir wurde klarer, von welchen Bildern meines Egos ich mich trennen musste, um in gesündere Beziehungen zu mir, zu Gott, den Mitmenschen und der Welt zu kommen. Um diese wertvollen Erkenntnisse des Enneagramms an andere Menschen weitergeben zu können, absolvierte ich einen zertifizierten Enneagramm-Trainerkurs beim Ökumenischen Arbeitskreis Enneagramm (ÖAE).

Wir lernten das Enneagramm als Weg spiritueller Transformation und als Wachstumsweg mit Arbeitsmitteln aus der humanistischen Psychologie kennen, die unsere Arbeit als Enneagramm-Trainer prägen. Wir verpflichten uns in unserer Arbeit dem Internationalen Ethik-Code für die Enneagrammarbeit.

Dieser besagt unter anderem folgende Punkte:
- Das Enneagramm ist in erster Linie ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsentwicklung.
- Das Enneagramm lädt uns ein, Gewohnheiten und immer wieder-kehrende Verteidigungsmuster
   bewusst wahrzunehmen und zu durchbrechen.
- Jeder Mensch geht mit dem Ennea-gramm einen Weg der Selbstentdeckung.
- Das Charaktermuster beschreibt eine individuelle Persönlichkeit nicht vollständig.
- Jeder Mensch ist mehr als sein Muster!
- Das Enneagramm ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Gedanken und Gefühle anderer besser zu
   verstehen und ihnen so besser helfen zu können.

Liebe Leserin, lieber Leser,
sind Sie neugierig geworden, was es mit dem Enneagramm auf sich hat?
Möchten Sie aus den neun vorhandenen Blickwinkeln Ihre bevorzugte Brille, mit der Sie auf die Welt schauen, genauer kennenlernen?

Als Mitglied des MUT e.V. Münster biete ich Ihnen ein Wochenendseminar zu Grundlagen des Enneagramms an.
Termin: 17. – 19. November 2006
Zeiten:  Freitag, 17.11.2006, von 18.00–21.00 Uhr    Samstag 18.11.2006, von 10.00–17.00 Uhr
                          Sonntag, 19.11.2006 von 10.00–17.00 Uhr
Pausen: Kaffee und Tee für die Pausen werden bereitgestellt.
           Für eine gemeinsame Mahlzeit am Samstag und Sonntag wäre es schön,
          wenn jeder Teilnehmer dafür etwas mitbringen könnte.
Ort:
 Zweigstelle der Volkshochschule Münster, Münster-Hiltrup, Westfalenstr. 197
Anmeldung: bis zum 09.11.2006
unter der Tel.-Nr. 02501 – 70 70 5 während der Bürozeiten
            oder über den Anrufbeantworter
Kosten:  Frau Weller führt diesen Kurs für unsere Vereinsmitglieder kostenlos durch. Deshalb entstehen für die Teilnehmer lediglich anteilige Kosten in Höhe von 30,-- Euro für Raummiete und Arbeitsblätter.
Auf Wunsch Auswertung der Fragenkataloge in Form einer computergestützten Charakteranalys

Für Interessierte, die an diesem Wochenende aus terminlichen Gründen verhindert sind, könnte ein weiteres Wochenende im Jahr 2007 geplant werden. Bitte lassen Sie sich schon jetzt dafür vormerken.

Themen des Seminars sind:

- Ursprung und Menschenbild des Enneagramms
- Arbeit mit den Zentren: Kopf, Herz und Bauch
- Vorstellung der 9 Charaktermuster mit ihren zugrunde liegenden kindlichen Notlösungen, Stärken, 
   Schatten und Wachstumsangeboten
- Stress- und Trostpunkte der Charaktermuster
- Herantasten an den eigenen „Typ“ mit Hilfe von Fragen

Die einzelnen Themen können erarbeitet werden in Kurzvorträgen, Phantasiereisen, verschiedenen Erfahrungsübungen zu den Charaktermustern, Bewegung nach Musik, Meditation. Auf Wunsch Ausfüllen von Fragebögen, um die Energieverteilung in Kopf, Herz- und Bauchzentrum grafisch darzustellen.

Falls Sie sich vorab schon mit dem Enneagramm beschäftigen wollen, hier einige Bücher und Internetadressen für Einsteiger/innen.

Buchtitel

Maria – Anne Gallen / Hans Neidhardt
„Das Enneagramm unserer Beziehungen - Verwicklungen, Wechselwirkungen, Entwicklungen”
Rororo Sachbuch
ISBN: 3-499-19616-6, Euro 8,90
Auf der Grundlage der Humanistischen Psychologie geschrieben.

Richard Rohr / Andreas Ebert
„Das Enneagramm. Die neun Gesichter der Seele“
Claudius Verlag München
ISBN: 3532622459, Euro 17,90
Auf der Grundlage der christlichen Tradition geschrieben. Zeigt neun Wege spirituellen Wachstums zur Transformation auf.

Uwe Böschemeyer
„Vom Typ zum Original - Die neun Gesichter der Seele und das eigene Gesicht“
Ein Praxisbuch zum Enneagramm
Edition Lebenszeichen
ISBN: 3 – 87729-954-7
Enneagramm wird verbunden mit Sinntherapie in Form der Werteimagination.

Renee Baron / Elizabeth Wagele
„Das Enneagramm leichtgemacht –
Endecken Sie das System der 9 Archetypen“
Mit Typentest
Verlag Schirner, Stb,
ISBN: 389 767 4483 Euro 7,95
Ein Buch für Lesemüde, mit lustigen Karikaturen aufgelockert. 

Liesel Scheich
„Tobias auf der Suche nach seinem Selbst –
Märchen zum Enneagramm“
Granatapfelhaus Märchen bei Fouque
ISBN: 3-8267-5005-5 Euro 11,40
Neun Märchen zu den 9 Charaktermustern des Enneagramms. Liesel Scheichs Märchen ermutigen, den Weg des Helden, der Heldinnen in die eigene Lebenswirklichkeit zu übersetzen und die Schritte zum eigenen Heilwerden und Ganzwerden zu entdecken.

Helen Palmer
„Das Enneagramm in Liebe und Arbeit“
ISBN: 3-426-87110-6, Euro 10,90

Don Richard Riso / Russ Hudson
“Die Weisheit des Enneagramms –
Entdecken Sie Ihren inneren Reichtum“
Mosaik bei Goldmann
ISBN: 3-442-16287-4, Euro 13,00

Anne´Linden & Murray Spalding
„Enneagramm & NLP“ – Das Ganze ist größer als die Summe seiner Teile
Junfermann
ISBN: 3-87387-250-1

Internetadressen:
www.enneaforum.de  
Ökumenischer Arbeitskreis Enneagramm e.V.
www.enneagrammportal.de  
Enneagramm Portal – Gesellschaft für Enneagramm Studien
www.enneagramm.de/typen.htm
Die neun Typen
Das Enneagramm. Die 9 Gesichter der Seele

Auf ein Wochenendseminar mit Ihnen freut sich

Adelheid Weller, Supervisorin DGSv, Enneagramm-Trainerin ÖAE

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Musiktherapie mit Brustkrebspatientinnen
- Ein Angebot des Brustzentrums Münsterland im Clemenshospital in Münster –

Dank des medizinischen Fortschritts in der letzten Zeit stehen Betroffenen immer umfangreichere Heilungsmöglichkeiten offen. Aber es ist dabei nicht übersehbar, dass die Ängste und psychischen Belastungen der Frauen mit der Diagnose „Krebs“- auch wenn wenig darüber gesprochen wird- einen teilweise erheblichen Stellenwert haben und nach wie vor die Heilungsprozesse negativ beeinflussen. Zum Teil treten unverstehbare emotionale Zustände auf, die kaum verbal zum Ausdruck gebracht werden können. Nach der ersten Mitteilung der

Diagnose geraten manche Betroffene in einen Schock oder fallen in ein tiefes Loch der Angst, der Hoffnungslosigkeit, der Erschütterung, und sind depressiv verstimmt. Die Krebsoperation ist für die Erkrankten meist mit größter Besorgnis verbunden. Zusätzlich bringt die Nachbehandlung mit Chemotherapie oder Strahlentherapie eine neue Problematik durch körperliche und psychische Belastungen mit sich.

Bei außerordentlicher psychischer und körperlicher Belastung erlebt man nicht selten

Grenzsituationen. In Belastungssituationen beobachtet man bei den Betroffenen häufig Verhaltensmuster und seelische Ausdrucksformen, die einen ungünstigen Einfluss auf den körperlichen Zustand haben: Verdrängung, Zurückziehen, Grübeln, Resignieren etc. Die Leidenden haben aber oft Schwierigkeiten oder Hemmungen oder wenig Möglichkeiten, sich auszusprechen und eine einfühlungsbereite Resonanz auf ihre seelischen und körperlichen Erfahrungen zu erhalten und dadurch ihre problematische Situation unverfälscht zu erkennen und zu verarbeiten. Es ist unübersehbar, dass in einer solchen Krisensituation eine verständnisvolle, einfühlsame und stärkende Unterstützung neben der gezielten medizinischen Behandlung für Patientinnen hilfreich und heilsam ist.

Musiktherapie bietet für diesen Zustand eine angemessene und wohltuende Therapieform an. Das eigene innere und äußere Erleben kann musikalisch, mit Unterstützung und im gemeinsamen Suchen nach Ausdruck, zur Darstellung und zur Betrachtung gebracht werden. So ist es gezielt und gewissermaßen „spielerisch“ und leichter möglich, über aktuelle und möglicherweise belastende Themen ins Gespräch zu kommen. Musikalische Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Mit Hilfe der Musik wird die emotionale Ebene ohne sprachliche Barrieren zugänglich, die Beschreibung der darstellenden Musik neu „entdeckt“ und die Patienten sind zum Beispiel der bedrängenden depressiven Gefühlswelt nicht mehr hilflos ausgeliefert.

Es soll eine wissenschaftliche Untersuchung mit dem Thema „Einfluss einer Musiktherapie auf die Wahrnehmung von Musik im Gehirn mittels funktioneller Magnetresonanzbildgebung“ durchgeführt werden. Der Hintergrund der Untersuchung ist, dass es mittels funktioneller MRT möglich ist, die Antwort des Gehirns auf Musik nicht-invasiv zu untersuchen. Frau Prof. Pfleiderer an der Uni. Münster hat an schwer depressiven Patienten festgestellt, dass deren Gehirn auf Musik nicht mehr antworten kann, aber nach erfolgreicher Therapie sich das Gehirn wieder verändert und die gleichen Musiknetzwerke wie bei gesunden angeschaltet werden und emotionale Reize gleich wie bei Gesunden wieder wahrgenommen werden. Die geplante wissenschaftliche Untersuchung beinhaltet jeweils eine MRT-Untersuchung vor und eine nach Musiktherapie. Insgesamt werden acht musiktherapeutische Sitzungen durchgeführt. Unkosten entstehen keine. Die Hypothese dieser Arbeit lautet, dass Patientinnen mit einer depressiven Verstimmung nach Diagnose und Therapie von Brustkrebs eine veränderte Wahrnehmung aufweisen, die sich nach Musiktherapie normalisiert. Das Ziel dieser Arbeit ist, die Möglichkeiten einer Verbesserung der Lebensqualität (vorwiegend Angst- und depressive Stimmungsverarbeitung) nach der Brustkrebsbehandlung durch Musiktherapie zu untersuchen. Die Patientinnen erhalten die Möglichkeit, vertiefte Einsichten in das eigene Fühlen, Denken und Handeln zu bekommen. Dabei steht die individuelle Angemessenheit des emotionalen Befindens, das seelische Wohlbefinden der Patientinnen im Mittelpunkt. Wünschenswert ist, dass diese Studie dazu beiträgt, den Patientinnen therapeutische Hilfe zur Krankheitsverarbeitung zu gewähren.

Musiktherapie geht davon aus, dass die musiktherapeutische Unterstützung sowohl während der akuten Krebsbehandlungsphase als auch nach dieser Zeit den Krankheitsverlauf der Patienten positiv körperlich und seelisch beeinflussen wird und dadurch die Patienten neben der medizinischen Behandlung ganzheitlich begleitet und betreut werden können.

Interessenten für diese Untersuchung können sich mit Schwester Maria Henneke „Breast Nurse“ im Clemenshospital, Tel. 0251/9762910, Dr. Neff, Oberarzt im Clemenshospital/ Frauenklinik, Tel:0251/9762554, oder mit Frau Prof. Pfleiderer(Universität Münster) Tel.: 0251/8356153 oder Frau Oh, Tel.: 0251/8714037 in Verbindung setzen.

Jung-Suk Oh Dipl. Musiktherapeutin

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Angebote der Krebsberatungsstelle des Tumornetzwerks im
Münsterland e.V.

Programm 2. Halbjahr 2006
(verkürzte Fassung)

Ärztliche Beratungen

Neue medikamentöse Therapien bei Krebs
An jedem 3. Mittwoch im Monat von 17.00-18.30 Uhr bietet Herr Prof. Dr. Dr. med. Jens Atzpodien, Chefarzt der internistischen Onkologie der Fachklinik Hornheide, Einzelberatungen zu neuen und bewährten medikamentösen Therapien (Chemotherapie und Immuntherapie) bei Krebs an.

Komplementäre Krebsbehandlung

Die Einzelberatungen zu Behandlungsmöglich-keiten, die die schulmedizinische Krebstherapie ergänzen, finden 1x im Monat mittwochnachmittags ab 16.00 Uhr statt. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte.
* 06. 09. 2006: Dr. med. Dirk Guntenhöner: Klassische Homöopathie
* 04. 10. 2006: Dr. med. Gregor Sträter: Anthroposophische Medizin
* 08. 11. 2006: Dr. med. Michael Chariat: Klassische und erweiterte Naturheilverfahren
* 13. 12. 2006: Horst Neitemeier, Heilpraktiker: Naturheilverfahren, Phytotherapie  und Homöopathie
Organisatorisches
Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Sie werden ehrenamtlich durchgeführt und finden in der Krebsberatungsstelle statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Gesundheitskurse

Bochumer Gesundheitstraining nach Simonton
Das Bochumer Gesundheitstraining bietet die Möglichkeit, in Ergänzung zur medizinischen Behandlung etwas für das eigene Wohlergehen zu tun. Verschiedene Wege, dazu gehören Entspannung, Bewegung, Visualisierung, kreatives Tun, und die Beschäftigung mit unterschiedlichen Themen helfen dabei, Zugang zu inneren Kraftquellen zu bekommen. Das seelische Gleichgewicht soll stabilisiert, das körperliche Wohlbefinden gestärkt und die Gesundheit insgesamt verbessert werden.

10 x mittwochs ab 06. 09. 2006 von 18.00 – 21.00 Uhr in R 404 im Gesundheitshaus (nicht am 04. 10., 11. 10. und 01. 11. 2006)
Teilnahmegebühr: 140 Euro, erm. 105 Euro
Leitung: Claudia Holt-Greiwe, Mitarbeiterin der Krebsberatungsstelle
Anmeldungen für diese Kooperations-veranstaltung mit der VHS sind in der Krebsberatungsstelle möglich.

Besser aussehen – besser fühlen
Ziel dieses Pflege- und Schminkseminars ist es, Krebspatientinnen während und nach einer Chemo- bzw. Strahlentherapie zu einem lebensbejahenden Umgang mit den äußerlichen Folgen der Behandlung zu ermutigen.
* Kurs I:  Dienstag, 12. 09. 2006, von 15.00 – 16.30 Uhr, R 305
* Kurs II: Dienstag, 14. 11. 2006, von 15.00 – 16.30 Uhr, R 305
* Teilnahmegebühr: keine
* Leitung: NN

Guolin Qigong – ein Selbsthilfeweg für Krebsbetroffene und chronisch Kranke
In China wird Qigong als eine über 4000 Jahre alte Bewegungskunst zur Gesunderhaltung, Rehabilitation und Harmonisierung des ganzen Menschen eingesetzt. Aufbauend auf den traditionellen Qigong-Übungen wurde das so genannte Guolin-Qigong vor 30 Jahren von einer Chinesin gleichen Namens zur Heilung von Krebs und anderen chronischen Erkrankungen entwickelt. Es wird inzwischen erfolgreich praktiziert und eignet sich als Ergänzung zur medizinischen Behandlung. Die Kursleiterin war Schülerin von Großmeisterin Guolin.
Grundkurs: Samstag, 26. 08. 2006 und Sonntag, 27. 08. 2006, von 10.30 – 16.00 Uhr, Vortragsraum
Aufbaukurs: (für Teilnehmer, die bereits an einem Kurs bei Frau Wang Li teilgenommen haben) Samstag, 18. 11. 2006 und Sonntag,
19. 11. 2006 von 10.30 – 16.00 Uhr, Vortragsraum
Teilnahmegebühr: 88 €, erm. 66 €
Leitung: Frau Wang Li

Kooperationsveranstaltungen
Gymnastik für Frauen nach einer Brustoperation
Informationen und Anmeldungen für diese Kooperationsveranstaltung mit der VHS sind dort im Infotreff unter Tel: 0251 / 4924321 möglich.

Vorträge

Immuntherapien und Molekulare Therapien in der Krebsbehandlung
Die Immuntherapie / Molekulare Therapie ist eine vergleichsweise junge Behandlungsform der Krebserkrankung, die neben der klassischen Chemotherapie und Strahlentherapie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Was aber ist unter Immuntherapie / Molekularer Therapie zu verstehen und welche verschiedenen Formen gibt es? Der Vortrag informiert über die Möglichkeiten der heute zur Verfügung stehenden wissenschaftlich fundierten Behandlungsmöglichkeiten.
Referent: Prof. Dr. Dr. med. Jens Atzpodien, Chefarzt der internistischen Onkologie in der Fachklinik Hornheide, Münster
Montag, 18. 09. 2006, 19.30 Uhr

Miteinander reden und sich doch nicht verstehen? Hilfen für ein gelungenes Arzt-Patientengespräch
Häufig beklagen sich Patienten, dass sie nach dem Gespräch mit dem Arzt vieles nicht verstanden haben, weil medizinische Fachbegriffe genannt wurden oder weil das Gespräch nicht den richtigen räumlichen und / oder zeitlichen Rahmen hatte. Immer noch trauen sich viele Patienten nicht, den Arzt auf die Fragen anzusprechen, die für sie wichtig oder sogar existentiell sind. Dabei ist ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient aufgrund der häufig als sehr bedrohlich erlebten Erkrankung enorm wichtig. Dieser Vortrag will den Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen, Mitverantwortung zu übernehmen und er zeigt Wege auf, wie die Kommunikation und der Kontakt zwischen Arzt und Patient verbessert werden können.
Referentin: Dr. med. Anne Bremer, leitende Ärztin des Departments für Häma-tologie/Internistische Onkologie, St. Franziskus-Hospital, Münster
Montag, 16. 10. 2006, 19.30 Uhr

Krebs und Spiritualität – Kann Glaube heilen?
Viele Menschen sind davon überzeugt, dass Glaube und Spiritualität einen Einfluss auf die Gesundheit, d.h. auf Gesundbleiben und Gesundwerden haben. Im Neuen Testament sagt Jesus z. B. „Dein Glaube hat dir geholfen“ zu Menschen, die krank waren und Heilung erfahren haben. Wie ist es da mit einem einfachen Ursache-Wirkungszusammenhang zwischen Glaube und Spiritualität auf der einen Seite und Lebensdauer und Lebensqualität auf der anderen Seite? Amerikanische Studien belegen, dass Heilungsverläufe durch Spiritualität und religiöse Praxis positiv unterstützt werden können. Bei aller Skepsis gegenüber „Wunder“- und „Geist“ -Heilungen sollen in diesem Vortrag und anschließender Diskussion die möglichen Ressourcen von Glaube und Spiritualität für die Bewältigung schwerer Krankheiten ausgelotet werden.
Referent: Thomas Groll, Ev. Pfarrer, Krankenhausseelsorger im Clemens-Hospital, und Supervisor in der Telefonseelsorge, Münster
Montag, 20. 11. 2006, 19.30 Uhr

Die Vorträge finden im Vortragsraum, R 403, statt.
Teilnahmegebühr: 3 Euro.
Zu den Vorträgen müssen Sie sich nicht anmelden.

Zu den Kursen muss bis eine Woche vor Kursbeginn eine Anmeldung inklusive Einzugsermächtigung für die Kursgebühren eingegangen sein. Bei einer Abmeldung nach Anmeldeschluss kann die Teilnahmegebühr nicht zurück erstattet werden.

Zu den ärztlichen Beratungen melden Sie sich bitte in der Krebsberatungsstelle an.

Alle Veranstaltungen finden, soweit nicht anders angegeben, im Gesundheitshaus in Münster statt.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Krebsberatungsstelle des Tumor-Netzwerk im Münsterland (TiM) e. V. im Gesundheitshaus
Gasselstiege 13, 48159 Münster
Tel: 0251 / 52 42 81 oder 52 33 38
Fax: 0251 / 52 25 85
E-Mail:
info@krebsberatung-muenster.de
Internet: http.//www.krebsberatung-muenster.de

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Rückblick

MUT-Malwochenende am 08./09. April 2006

Die herzliche Begrüßung ist eine große Überraschung. Neben einem großen Strauß roter Tulpen stehen reichlich gefüllte Obstschalen, Getränke usw. In der Teeküche duften schon große Bleche mit Streusel- und Butterkuchen.

Antonia Waning und Katharina Jakubith haben alles perfekt vorbereitet. Der Ideentisch mit Bildern und Anregungen zu Malmotiven ist geradezu genial, aber auch ein Materialtisch und große Arbeitstische sind vorbereitet.

Frau Jakubith als künstlerische Leiterin spürt die Vorfreude und den Tatendrang und spornt uns mit ein paar praktikablen Anregungen noch an. Künstlerische Erfahrungen hatte kaum eine der Teilnehmerinnen und diese werden auch nicht benötigt. Der Ideentisch bietet reichliche Vorlagen für die verschiedensten, kreativen Neigungen und Frau Jakubith bringt uns mit sicherem Gespür auf den richtigen Weg. Nach kurzer Zeit sind alle in das Malen vertieft. Die Acryl-Farben sind leuchtend und kräftig und lassen sich auch wunderbar mischen. Gegen Mittag sieht man bei einem Rundgang wie die verschiedenen Ideen Gestalt annehmen und die ersten Ergebnisse werden in heiterer Atmosphäre kommentiert. Antonia Waning versorgt uns mit dem von uns bestellten Imbiss. Manche Kunstschaffende nimmt, das Pizzastück noch in der Linken, mit der Rechten den Pinsel schon wieder auf.

Die Arbeiten sind so verschieden, wie die Malschülerinnen. Mal sind die Bilder plakativ farbig mit großem Borstenpinsel oder Schwamm erstellt, mal feine, akribische Malerei oder auch handwerkliche Collage aus verschiedensten Materialien. Die Motive stammen aus Fauna und Flora, aber es gibt auch Stillleben und Landschaften. Um 16:00 Uhr

machen wir wohlig erschöpft Schluss. Draußen herrscht raues Aprilwetter. Der Schirm hält dem prasselnden Regen und böigen Wind nicht stand. Ich selbst empfinde Zufriedenheit, Heiterkeit und Vorfreude auf den nächsten Tag und so geht es wohl allen. Am nächsten Morgen sind alle noch mutiger und wagen Neues, ein größeres Format, oder ein malerisches Experiment. Am Schluss machen wir nicht ohne Stolz Fotos mit den eigenen Arbeiten. Insgeheim überlege ich, ob ich nicht 4-5 Farben anschaffen sollte, zwei Pinsel und eine neue leere Leinwand.

Dank an alle Beteiligten, an erster Stelle Katharina Jakubith und Antonia Waning.

Ursula Rüschenschmidt-Hartke

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Energetisches Feng Shui
- Ein MUT-Info-Nachmittag am 27. Mai 2006 im
Stadthallenrestaurant Haus Meinolf in Münster-Hiltrup –

Der Wunsch wurde auf der letzten Mitgliederversammlung geäußert: „Wir möchten gerne etwas über „Feng Shui“ hören.“ Dieser Wunsch war uns Befehl.

Am 27. Mai 2006 haben wir uns auf Einladung des Vereins bei Kaffee, Tee und Kuchen im Haus Meinolf getroffen, um gemeinsam einen informativen und geselligen Nachmittag zu verbringen. Die Dipl.-Feng Shui Beraterin Salia Berger aus Münster-Hiltrup hat uns in die Geheimnisse des „Energetischen Feng Shui“ eingewiesen.

Die beiden Wörter Feng Shui stehen für „Wind und Wasser“. Der Wind steht für den Atem Gottes. Wasser ist in die Erde eingespeist und transportiert Energie und Informationen. Feng Shui ist die Lehre von der harmonischen Gestaltung der Lebens- und Arbeitsbereiche. Es ist ein Jahrtausend altes Wissen um die Energien, die unser Leben bestimmen. Denn unser Körper, Geist und Seele stehen in ständigem Austausch mit unserer Umgebung. An jedem Standort herrscht ein anderes Energieniveau, das uns mehr oder weniger entspricht. Uns positiv beeinflussende Standorte bringen uns in unsere Kraft und erhöhen die Lebensqualität. Negative Energien werden mit Hilfe des energetischen Feng Shui zum Abfließen gebracht.

Frau Berger ging bei ihrem Vortrag auf die praktische Umsetzung der Prinzipien ein. So wie Akupunktur den Fluss des individuellen menschlichen Chi verbessern soll, wird durch Feng Shui der Fluss des universellen Chi innerhalb von Wohnungen, Gärten und Landschaften untersucht und gegebenenfalls verändert. Die negativen Energien werden zum Abfließen gebracht und der positive Energiefluss, das Chi, wird angehoben. Auch Gegenstände, z.B. Erbschmuck oder antike Möbel können von negativen Energien befreit werden. Gesundheitsbeeinträchtigende Faktoren wie Elektrosmog und Erdstrahlen werden aus dem feinstofflichen Bereich abgeleitet. Schädliche Auswirkungen werden dadurch gezielt aufgelöst.

Frau Berger kann das Energieniveau von Privaträumen der Bewohner anheben, um eine harmonische Nutzung zu ermöglichen. Die Lebensbereiche werden von ihr klar definiert, so dass die einzelnen Räume optimal genutzt werden können. Bei Neu- und Umbau von Häusern und Wohnungen ist die ideale Einteilung der Räume möglich. Auch im Garten oder in der freien Natur lassen sich Energien unterschiedlicher Art wahrnehmen und verändern. Es ist möglich, Elementschwächen auszugleichen, Kraftplätze einzurichten und die Harmonie wieder herzustellen.

Es war ein interessanter Vortrag, der durch praktische Übungen ergänzt wurde. Einige Frauen waren mutig und stellten sich zur Verfügung. Es muss jeder selber entscheiden, ob er weiter in dieses Thema einsteigen will. Wer sich dafür interessiert, der kann bei Frau Berger entsprechende Workshops belegen und sich weiter informieren.

Kontaktadresse: Salia A. Berger, Dipl.-Feng Shui Beraterin, Buddenholz 3, 48165 Münster-Hiltrup, Fon: 0 25 01 / 98 66 16, Fax: 0 25 01 / 98 66 17

Gisela Schneider     Zum Seitenanfang               Zum Inhaltsverzeichnis

 

Krebsinformationstag der Krebsberatungsstelle
am 10. Juni 2006 im Gesundheitshaus
- Ergänzende Krebsbehandlung – Stärkung für Körper und Seele –

Ein etwas ungewöhnlicher Krebsinformationstag wurde am 10. Juni 2006 von der Krebsberatungsstelle des Tumor -Netzwerkes Münsterland e.V. organisiert und durchgeführt. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Möglichkeiten, die schulische Medizin während einer Krebsbehandlung zu ergänzen, die Körper und Seele stärken sollen.

Die Misteltherapie, die Traditionelle Chinesische Medizin und die Orthomolekulare Medizin standen dieses Mal im Vordergrund. Über die Aktivierung der Selbstheilungskräfte berichtete ein betroffener Arzt, der bereits 1997 an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte, und dem es gut geht. Herr Dr. Ebo Rau gibt zusammen mit der Gesellschaft für Biologische Krebsbekämpfung ein Kalendarium heraus, das tägliche Anregungen zur Krankheits-, Konflikt-, Lebens- und Todesbewältigung enthält. Viele Sprüche, die wir für unseren Info-Brief verwenden, kommen aus seiner Feder.

Interessant waren auch die medizinischen Beratungen über Anthroposophische Medizin, Homöopathie, Bachblüten, Traditionelle Chinesische Medizin und Bluttransfusionen in der Krebsbehandlung. Es wurden auch Workshops angeboten, die Entspannungsübungen, Hilfen im Umgang mit der Angst, Heileurythmie und Entgiftung und Entspannung zum Thema hatten. Es wurde aber immer wieder erwähnt, dass diese Therapien nur als Ergänzung der Schulmedizin gesehen werden können.

Es waren in der Ausstellung auch einige Selbsthilfegruppen und Vereine präsent. Wir von MUT hatten einen großen Info-Stand vor dem Vortragsraum, der sehr gut frequentiert wurde. Es herrschte eine gute heitere Stimmung, was vielleicht auch an dem strahlenden Wetter gelegen hat. Menschen kamen ins Gespräch und tauschten sich aus. Man konnte merken, dass viele Besucher froh über die vielen guten Tipps und Ratschläge waren. Der Informationstag war gut besucht, und wir haben gerne mitgemacht. Vielen Dank für die Einladung.

Gisela Schneider

Die eigene Erfahrung soll man getrost an andere vermitteln,
denn sie können ein Mittel zur eigenen Genesung erfahren
Ebo Rau

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Fachbeiträge, Fachberichte

„Nachsorge bei Brustkrebs heute! Was sollte wann gemacht werden?“
Vortrag MUT e.V. am 26. April 2006 von
Herrn Dr. med. Klaus Rensing, Oberarzt, Universitätsfrauenklinik Münster, Onkologische Ambulanz

 Der Link führt zu einer Präsentation des Vortags.
Sehen Sie bitte nach, dass die Qualität nicht sonderlich gut ist.
Aus technischen Gründen (Speicherplatz etc.) war es leider
nicht anders möglich.
Webmaster

 

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Du kannst keine Sekunde deiner Vergangenheit ändern,
aber du kannst jetzt die Weichen für die Zukunft stellen.
Verfasser unbekannt

 

Misteldifferenzierungstest
(von Dr. med. Richard Wagner, Stuttgart)

Am 07. April 2006 hatte der Verein für Krebsforschung e.V., Stuttgart, zu einer Informationsveranstaltung im Weißen Saal der Halle Münsterland eingeladen. Das Thema lautete: Krebs und Misteltherapie. Einige Mitglieder vom Verein MUT e.V. besuchten diesen Vortrag. Die nachstehenden Informationen haben wir den Unterlagen vom Verein zur Krebsforschung e.V. entnommen. Dr. med. Richard Wagner, der den Vortrag im Weißen Saal der Halle Münsterland hielt, ist Vorsitzender des Vereins für Krebsforschung e.V. und arbeitet als Facharzt für Allgemeinmedizin in Stuttgart. Nachfolgend lesen Sie den Text zu den Unterlagen von Dr. med. Richard Wagner: Die Mistel enthält über 500 verschiedene Inhaltsstoffe, die sowohl immunstimulierende als auch krebszell -hemmende Eigenschaften haben. Je nach Herstellung der verschiedenen Mistelpräparate finden sich zwischen 50 und 350 dieser Stoffe in der Ampulle wieder. Es gibt daher 39 verschiedene Mistelpräparate, die ein unterschiedliches Inhaltsspektrum haben. Jeder Patient verfügt über ein individuelles Immunsystem, das geschädigt sein muss, es hätte sich sonst kein Krebsleiden gebildet. Jeder Patient reagiert mit diesem geschädigten Immunsystem auf ein anderes Mistelpräparat. Früher hat man aus der Erfahrung ein Mistelpräparat gewählt, die Trefferquote lag und liegt unter 10%. Der Misteldifferenzierungstest (MDT) kann nun zeigen, auf welches Präparat der einzelne Patient am besten reagiert. Mit dem Blut des Patienten werden alle 39 Präparate durchgetestet. Es wird unmittelbar mit dem wirksamsten Präparat therapiert. Hier liegt die Trefferquote bei 90%. Alle 3 Monate sollte das als optimal beschriebene Präparat mit dem Blut des Patienten getestet werden, um zu prüfen, ob in der Zwischenzeit eine Gewöhnung oder Inaktivierung eingetreten ist und eventuell ein Wechsel des Präparates vorgenommen werden muss.

Kosten Misteldifferenzierungstest: 144,87 €
Kosten Misteldifferenzierungstest-
Kontrolle: 9,00 €

Es handelt sich um ein bewährtes Verfahren, nicht jedoch um eine Kassenleistung! Diese Teste müssen privat gezahlt werden.

Brigitte Nolte

Eosinophilenfunktionstest (EFT-Test)
Der EFT-Test zeigt an, ob die eosinophilen Zellen, die die Abwehr von Tumorpatienten regeln, funktionsfähig sind. Es reicht nach aller Erfahrung nicht aus, nur die Zahl der eosinophilen Zellen zu messen, da daraus nicht auf die Funktionstüchtigkeit geschlossen werden kann. Getestet wird die Anzahl der aktiven Zellen, die auf einen definierten Reiz hin ihre toxischen Granula auswerfen. Auffallend ist, dass bei Patienten, bei denen der Interleukin -2-Rezeptor-Wert sehr hoch ist, nicht auf den Funktionszustand der Abwehrzellen geschlossen werden kann, sondern nur auf die vorhandene Anzahl von spezifischen Abwehrzellen. Ob diese Abwehrzellen inaktiv sind – wie offensichtlich vor der Tumorerkrankung – oder aktiv, wie sie unter einer Mistelbehandlung eigentlich geworden sein sollen, kann durch den EFT-Test geklärt werden. Der Il-2-Rezeptor zeigt also die ANZAHL der Abwehrzellen an, der EFT die FUNKTIONSFÄHIGKEIT. Erst durch die Kombination beider Teste ergibt sich eine verlässliche Sicherheit in der Krebstherapie. Es handelt sich um eine privatärztliche Leistung, wie viele andere neue Leistungen wird sie nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Werte: 1 – 6  Therapeutischer Bereich: 1 – 2,5
Material: 2ml EDTA-Blut Bestimmungsdauer ab Blutabnahme: 1 Woche
Kosten: GOÄ-Ziffer 3693A        38,20 €

Freie Radikale
1. Was sind Freie Radikale? Kurzlebige, hochreaktive Substanzen, die Erbgut, Zellmembranen, Eiweißstoffe und das Immunsystem schädigen.
2. Wodurch werden sie gebildet? Durch Infektionen, Entzündungen, Ischämie, Allergien, Diabetes, Stress, Chemotherapie und Bestrahlung
3. Was ist therapeutisch zu tun? Therapie mit sog. Radikalfängern: Vitamine C + E, Selen und Zink
4. Diagnostik? Bestimmung der freien Radikale aus dem Vollblut NORMWERT: 250 – 400 IE
5. Material? 2 ml Vollblut im EDTA-Röhrchen
6. Kosten? z.Zt. 25,00 €
7. Bitte Express-Versand Bestimmung: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag

Hotline-Nummer bei Nachfragen zur Misteltherapie:
Firma Abnoba Tel: (0 72 33)6 81 25
Firma Helixor Tel: (08 00)9 35 34 40
Firma Weleda (ISCADOR)
Tel: (0 71 71)9 19-1 09 Auskunft oder bei medizinischen Fragen Tel: (0 71 71)9 19-5 55
Firma Wala (ISCUCIN) Tel: (0 71 64)93 01 11

Abschließende Hinweise vom Verein MUT e.V.
Den Laboranforderungsbogen können Sie beim Labor Onkobrain, Dr. med. R. Wagner, Stuttgart erhalten: Tel: (07 11) 47 42 32;
Fax: (07 11) 4 78 03 27.
Der Verein für Krebsforschung e.V., Tel: 0172/62 02 600 beantwortet Ihnen ebenfalls Fragen zu der o. a. Thematik.
Folgende Bücher liegen zur Einsichtnahme im Büro MUT e.V. während der Bürozeiten aus:
1. Krebskrankheit und Immunabwehr. Der eosinophile Granulozyt – die vergessene Abwehrzelle und
2. Rationale Misteltherapie. Der Misteldifferenzierungstest nach Wagner

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Knochenmetastasen – Der Knochen, beliebtes Ziel für Krebszellen

Wandern Krebszellen über die Lymphgefäße oder das Blut in andere Organe und vermehren sich dort, spricht man von Tochtergeschwülsten oder Metastasen.

Im Knochen können sich Tumorzellen vieler verschiedener Krebsarten ansiedeln. Grund dafür ist die besonders gute Durchblutung des Knochens. Sie garantiert den Metastasen eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen – eine wichtige Voraussetzung, damit die Krebszellen wachsen können. Die Innenstruktur der Knochen kann man sich wie einen Schwamm vorstellen, in dessen Hohlräumen sich die Krebszellen niederlassen können.

Schmerzen machen auf Metastasen aufmerksam
Zu den häufigsten Symptomen von Knochenmetastasen gehören die Schmerzen. Die Krebszellen verändern aber auch die Struktur des Knochens und beeinträchtigen dadurch seine Stabilität, so dass die Gefahr von Brüchen deutlich steigt. Breiten sich Metastasen im Bereich der Wirbelsäule aus, können sie das Rückenmark beschädigen und Lähmungen hervorrufen.
Je früher Knochenmetastasen erkannt werden, desto besser wirkt die Therapie: Beschwerden können gelindert und das Weiterwachsen der Metastasen verhindert werden.
Die Skelett-Szintigrafie hat sich als Standardverfahren zum Aufdecken von Knochenmetastasen bewährt. Dabei spritzt man eine radioaktive Substanz, die sich in den Knochenmetastasen besonders stark anreichert und dann in speziellen Aufnahmen sichtbar gemacht werden kann.

Therapiemöglichkeiten bei Knochenmetastasen
Bestrahlung: wird bei Schmerzen oder Gefahr eines Knochenbruchs durchgeführt oder wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist, der nicht operiert werden kann.
Einzelne Knochenmetastasen sind mit Bestrahlungen gut zu entfernen, und Schmerzen werden meist schon innerhalb einiger Tage gelindert.

Operation: kann bei drohendem Knochenbruch zur Stabilisierung erfolgen, etwa wenn ein Beinknochen durch einen Tumor so anfällig geworden ist, dass er bei normalen Alltagsbelastungen wie Spazieren gehen zu brechen droht. Ist es bereits zu einem Knochenbruch durch die Metastase gekommen, können die Bruch-Enden operativ wieder zusammengesetzt werden.

Chemotherapien: greifen die Krebszellen im gesamten Körper an, damit auch Metastasen im Knochen. Wenn sich an unterschiedlichen Stellen Knochenmetastasen finden, kann eine Chemotherapie anstelle einer Bestrahlung oder in Kombination mit dieser durchgeführt werden. Eine Kombination aus Chemotherapie mit anderen Medikamenten – wie beispielsweise der Hormontherapie bei manchen Brustkrebsarten – kann in bestimmten Fällen die Wirkung jeder einzelnen Behandlungsform verbessern.

Bisphosphonate: greifen nicht die Metastasen direkt an, sondern verbinden sich besonders stark mit dem Knochen, so dass die Krebszellen diesen nicht mehr so leicht aufweichen und brüchig machen können. Bisphosphonate können bei allen Knochenmetastasen eingesetzt werden, egal welcher Tumortyp dazu geführt hat. Sie sind gut verträglich und lassen sich mit anderen Medikamenten wie Chemo- und Hormontherapien meist problemlos kombinieren.

Wie man gegen Knochenmetastasen vorgeht, hängt von vielen Faktoren ab. Für welche der Therapie man sich entscheidet, hängt unter anderem davon ab, wie ausgedehnt der Knochenbefall ist, welche Beschwerden er verursacht und welcher Tumortyp dazu geführt hat. Jede Entscheidung muss die individuellen Lebensumstände der Betroffenen berücksichtigen.

aus: Patientenforum, Heft 01 / 2006

Bitter ist die Geduld, doch ihre Frucht ist süß. 
Sadi

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Internet-Recherchen…….Internet-Recherchen……….

Krebsvorstufen bildeten sich unter Folsäure teilweise zurück

(NAM) Das Vitamin Folsäure könnte dazu beitragen, Krebserkrankungen zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Unversita Cattolicà Sacro Cuore in Rom. Sie hatten Patienten untersucht, die an einem Vorstadium einer Krebserkrankung litten. Bei immerhin einem Viertel der Betroffenen bildete sich die verdächtige Gewebsanomalie unter Behandlung mit Folsäure vollständig zurück.

Folsäure ist ein natürlich vorkommendes Vitamin (Vitamin B9). Es findet sich in frischem Obst und Gemüse. Der Mensch benötigt Folsäure für eine Reihe von Stoffwechselprozessen, insbesondere für den Eiweißstoffwechsel und die DNA-Synthese.

Die Arbeitsgruppe von Giovanni Almadori untersuchte nun 43 Patienten mit unbehandelter Leukoplakie, einer Krebsvorstufe (Präkanzerose) der Kehlkopfschleimhaut. Die Studienteilnehmer erhielten über einen Zeitraum von sechs Monaten dreimal täglich fünf Milligramm Folsäure. Die Forscher dokumentierten alle 30 Tage das Ausmaß der Läsionen.

Nach sechsmonatiger Behandlung bestand bei zwölf Patienten (28 Prozent) eine vollkommene Auflösung der Leukoplakie. Die Größe der Präkanzerose von 19 Patienten (44 Prozent) wies eine Reduktion um mindestens 50 Prozent auf. Bei zwölf Patienten (28 Prozent) zeigte sich keine Rückbildung, allerdings auch keine Ausbreitung der Läsionen. Gegenüber anderen Behandlungsmaßnahmen habe die Folsäure-Therapie außerdem weniger Nebenwirkungen, schreiben die Autoren in einer Vorabveröffentlichung. JG

Quelle: Cancer, publisched online 12 June 2006

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Krebstherapie: Misteltherapie

Allgemeines zu Mistel bei Krebs:

Die Mistel wurde Anfang der zwanziger Jahre durch Rudolf Steiner, den Begründer der anthroposophischen Lehre, in die Krebstherapie eingeführt. Dies gelang nicht auf experimentellem Weg, wie sonst in der Naturwissenschaft üblich, sondern durch rein geisteswissenschaftliche Erkenntnis, wie sie schon 100 Jahre früher durch Goethe vorgezeichnet worden war.

Obwohl es sehr viele Hersteller in Europa gibt, sind in der Schweiz nur die Präparate von Weleda (Hiscia) bei Krebs zugelassen: Iscador. Dabei werden Präparate unterschieden nach dem Wirtsbaum, auf dem die Mistel geerntet wurde, nach Verdünnung oder nach Inhaltsstoffen (Lektine, Viscotoxine und andere).

Da man für die Entwicklung der Mistelpflanze eine ähnliche Emanzipierungstendenz wie bei der Tumorentwicklung finden kann und die „Bildeprozesse“ eines Tumors und der Mistel nach anthroposophischer Anschauung deutliche Parallelen aufweisen (Scheffler 2002), wurde die Mistel zur Anregung der „Überwindungskräfte“ im Körper empfohlen.

Stellt man sich einen Tumor als „Kälte-Verdichtung“ vor, dann soll diese „Kälte“ durch die „Wärme“ der Mistel überwunden werden, d.h. ein Tumor ist nur dann aufzulösen, wenn es gelingt, „die Geschwulst mit einem Wärmemantel zu umhüllen“, was der Herbeiführung eines künstlichen Fieberzustandes entspricht. Die Lokalreaktion und der „Fieberzustand“ sind immunologische Reaktionen auf die Injektion von „Fremdmaterial“.