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 Martin Schneider

MUT-Mal-Wochenende April 2006

17-PiMUT-Malwochenende am 08./09. April 2006

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Die herzliche Begrüßung ist eine große Überraschung. Neben einem großen Strauß roter Tulpen stehen reichlich gefüllte Obstschalen, Getränke usw. In der Teeküche duften schon große Bleche mit Streusel- und Butterkuchen. 17-124

Antonia Waning und Katharina Jakubith haben alles perfekt vorbereitet. Der Ideentisch mit Bildern und Anregungen zu Malmotiven ist geradezu genial, aber auch ein 17-141Materialtisch und große Arbeitstische sind vorbereitet.

Frau Jakubith als künstlerische Leiterin spürt die Vorfreude und den Tatendrang und spornt uns mit ein paar praktikablen Anregungen noch an. Künstlerische Erfahrungen hatte kaum eine der Teilnehmerinnen und diese werden auch nicht benötigt. Der Ideentisch bietet reichliche Vorlagen für die 17-157verschiedensten, kreativen Neigungen und Frau Jakubith bringt uns mit sicherem Gespür auf den richtigen Weg. Nach k17-126urzer Zeit sind alle in das Malen vertieft. Die Acryl-Farben sind leuchtend und kräftig und lassen sich auch wunderbar mischen. Gegen Mittag sieht man bei einem Rundgang wie die verschiedenen Ideen Gestalt annehmen und die ersten Ergebnisse werden in heiterer Atmosphäre kommentiert. Antonia Waning versorgt uns mit dem von uns bestellten Imbiss. Manche Kunstschaffende nimmt, dasPizzastück noch in der Linken, mit der Rechten den Pinsel schon wieder auf.18a

Die Arbeiten sind so verschieden, wie die Malschülerinnen. Mal sind die Bilder plakativ farbig mit großem Borstenpinsel oder Schwamm erstellt, mal feine, akribische Malerei oder auch handwerkliche Collage aus verschiedensten Materialien. Die Motive stammen aus Fauna und Flora, aber es gibt auch Stillleben und Landschaften. Um 16:00 Uhr

machen wir wohlig erschöpft Schluss. Draußen herrscht raues Aprilwetter. Der Schirm hält dem prasselnden Regen und böigen Wind nicht stand. Ich 18bselbst empfinde Zufriedenheit, Heiterkeit und Vorfreude auf den nächsten Tag und so geht es wohl allen. Am nächsten Morgen sind alle noch mutiger und wagen Neues, ein größeres Format, oder ein malerisches Experiment. Am Schluss machen wir nicht ohne Stolz Fotos mit den eigenen Arbeiten. Insgeheim überlege ich, ob ich nicht 4-5 Farben anschaffen sollte, zwei Pinsel und eine neue leere Leinwand.

Dank an alle Beteiligten, an erster Stelle Katharina Jakubith und Antonia Waning.

Ursula Rüschenschmidt-Hartke                Seitenanfang   Zurück zu: “Das was 2006”  

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