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Informationstag Brustkrebs in Hamm am 19. März 2006
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Das Brustzentrum Hamm – Ahlen – Soest veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen
Brust-Centrum und der Krebsgesellschaft NRW den dritten „Informationstag Brustkrebs für Betroffene, Angehörige und Interessierte“ am 19. März 2006 im Kurhaus Bad Hamm. Auf
Einladung von Frau Dr. Claudia Strunk sind wir von MUT e.V. nach Bad Hamm gefahren, um uns dort mit einem Infostand zu präsentieren. 
Die Veranstaltung wurde von ca. 230 Personen besucht; die Resonanz der Beteiligung war also sehr gut.
In seinem Grußwort schreibt Herr Dr. med. Hermann Wiebringhaus u.a. „…wer heute optimal behandelt werden will, muss mehr
wissen als die Adresse eines Arztes …dem Handwerkszeug des Arztes stellt der „stern“ den Werkzeugkasten des mündigen Patienten gegenüber (Zitat stern 3/2006). Schon für Alltagserkrankungen
wird hier der Rat ausgesprochen, sich kundig zu machen, um seinen Arzt und seine Empfehlungen verstehen und selbst mitreden zu können, damit letztlich bei wichtigen Entscheidungen die eigenen
Bedürfnisse formulierbar sind und somit Berücksichtigung finden.
Um wie viel mehr ist solch eine aktive Haltung wichtig und hilfreich im Fall der Konfrontation mit einer so einschneidenden Diagnose wie Brustkrebs? Die
Situation erfordert erhebliche Anpassungs- und Lernleistungen. Einer Fülle zu fällender Entscheidungen stehen dabei oft Gefühle von Angst, Hoffnungslosigkeit, Verwirrung und mangelnder
Bewältigungsmöglichkeiten entgegen.“
Auf die „Informierte Frau und mündige Patientin“ ging Frau Dr. Strunk sehr einfühlsam in ihrem Vortrag ein. Herr Prof. Heindel aus
Münster stellte das Mammographie-Screening in NRW vor. Das Brustzentrum transparent machte Herr Dr. Joachim Meyer-Krahmer am Beispiel des Ablaufs
einer Tumorkonferenz. Über die „Minimal Invasive Diagnostik“ informierte Herr Dr. Wiebringhaus in seinem Referat. Auf die Operationsmethoden ging
Herr Dr. Thomas Winzen ein. Die Betroffene Angelika Sander stellte ihr „Vokabelheft“ der Brustkrebs-Therapie vor. Über die „Adjuvante Therapie“
und über die „Antikörper-Therapie“ referierten Herr AlbertGrote-Metke und Herr PD Dr. med. Christian Jackisch. Die „Adjuvante Strahlentherapie“
brachte uns Herr Dr. Ralf Jany näher. Herr PD Dr. med. Werner Wiesmann stellte die Frage „Wieder mehr Nachsorge? Vorteil für Patientinnen? – Eine
Standortbestimmung“. Frau Dr. Strunk holte dann die Vertreter der Selbsthilfegruppen und Vereine auf die Bühne. „Ich will (in) mein Leben zurück!“ Was kann ich selbst tun? lautete
die Frage, die sie dann stellte. Die Beteiligten wurden mit einem sehr schönen Frühlingsstrauß als Dankeschön für ihr Engagement überrascht.
Unser MUT-Stand wurde von den Frauen und Interessierten sehr gut besucht. Viele Fragen
konnten beantwortet werden, und es fanden gute Gespräche statt. Auch die Kontaktaufnahme zu den anderen Ausstellern war gut. Um 18 Uhr ging es dann wieder
nach einem ereignisreichen Tag nach Münster zurück. Antonia Waning, Annette Mackel und ich waren zufrieden mit dem Tag.
Gisela Schneider Seitenanfang Zurück zu: “Das was 2006”

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