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Einweihung des Referenzzentrums für Mammographie am Universitätsklinikum Münster am 21. Februar 2006
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I m Oktober 2005 wurden die beiden Screening-Einheiten im Medical Center am Clemenshospital und im Oer’schen Hof an der Königsstraße
in Münster im Rahmen einer Feierstunde offiziell eröffnet. Damit war das Mammographie-Screening in NRW als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen eingeführt.
Danach werden alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren im Abstand von zwei Jahren zur Mammographie eingeladen.
Fünf regional angesiedelte Referenzzentren gewährleisten die Einhaltung der Europäischen Leitlinien für die
Qualitätssicherung des Krebs-Früherkennungsprogramms. Am 21. Februar 2006 fand die offizielle Eröffnung des Referenzzentrums für Mammographie am Universitätsklinikum Münster statt. 
Auf Einladung von Herrn Prof. Dr. Heindel haben wir von MUT e.V. an der offiziellen Eröffnung teilgenommen. Es
wurden Grußworte von Minister Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gesprochen. Er hob den Stellenwert des Referenzzentrums und die Bedeutung für Münster
besonders hervor. Es wurden dadurch 12 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Ärztliche Direktor des UKM, Herr Prof. Dr. W. Kox, Herr Dr. A. Köhler von der kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie Dr. B. Metzinger
als Vertreter der Krankenkassen und des Beirats der Kooperationsgemeinschaft gingen in ihren Grußworten besonders auf die gemeisterten Schwierigkeiten ein und
lobten den Einsatz aller Beteiligten. Anschließend hielt Herr Prof. Dr. P. Skaane aus Oslo den Festvortrag. In Norwegen gibt es schon seit den achtziger Jahren das Mammographie-Screening mit zufrieden stellenden
Ergebnissen. Man kann hier auf einige Erfahrung zurückblicken. Der Einsatz der digitalen Mammographie lässt noch bessere Ergebnisse für die Frauen erwarten.
Anschließend konnten die Gäste die Räume des Referenzzentrums in kleinen Gruppen
besichtigen. Vorher aber wurde von den offiziellen Vertretern aus Politik und Wissenschaft ein rosa Flatterband durchschnitten. Der Ausklang des Abends fand in geselliger Runde dann am Buffet statt.
Gisela Schneider Seitenanfang Zurück zu: “Das was 2006”

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