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Selbsthilfe

 Bearbeitung:
 Martin Schneider

Tumor-Netzwerk Krebsberatung 2005

    Zu “Das war 2005” 

Ein Ausschnitt aus den Angeboten
der Krebsberatungsstelle in Münster im Jahr 2005.

Veranstaltungsort: Gesundheitshaus Münster, Gasselstiege 13 in Münster

 „Besser aussehen – Besser fühlen“

Ziel dieses Pflege- und Schminkseminars ist es, Krebspatientinnen während und nach einer Chemo- bzw. Strahlentherapie zu einem lebensbejahenden Umgang mit den äußerlichen Folgen der Behandlung zu ermutigen. Unter Anleitung einer geschulten und erfahrenen Kosmetikexpertin wird den Frauen gezeigt, wie sie z.B. mit dem Wimpernverlust oder mit Hautirritationen besser umgehen können.

Bochumer Gesundheitstraining nach Simonton

Eine Erkrankung hat Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation eines Menschen. Sowohl das körperliche als auch das seelische Wohlbefinden geraten ins Ungleichgewicht. Alltag und Lebenspläne ändern sich plötzlich. Das Bochumer Gesundheitstraining bietet die Möglichkeit, in Ergänzung zur medizinischen Behandlung etwas für das eigene Wohlergehen zu tun.
 Leitung: Claudia Holt-Greiwe, Mitarbeiterin der Krebsberatungsstelle

Guo Lin Qigong – ein Selbsthilfeweg für Krebsbetroffene und chronisch Kranke

In China wird Qigong als eine über 4000 Jahre alte Bewegungskunst zur Gesunderhaltung, Rehabilitation und Harmonisierung des ganzen Menschen eingesetzt. Aufbauend auf den traditionellen Qigong-Übungen wurde das so genannte Guolin-Qigong vor 30 Jahren von einer Chinesin gleichen Namens zur Heilung von Krebs und anderen chronischen Erkrankungen entwickelt.
Leitung: Wang Li

Gymnastik für Frauen nach einer Brustoperation

Mit gezielten gymnastischen Übungen entwickeln die Teilnehmerinnen nach einer Brustoperation ein neues Haltungsgefühl. Ein Einstieg in den laufenden Kurs ist möglich.
Leitung: Ingrid Linden    Volkshochschule Münster

Eine neue Brust?
Möglichkeiten des Brustwieder-aufbaus vom Silikonkissen bis zu den modernen DIEP und SGAP-Lappen

Trotz moderner Diagnostik und schonender Brust erhaltender Therapiemöglichkeiten müssen sich jährlich 9000 Frauen einer Brustamputation unterziehen. Für viele Frauen bedeutet ein Brustwiederaufbau eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität. Vorurteile über Risiken und Belastungen eines solchen Eingriffs sind jedoch für die persönliche Entscheidung der einzelnen Frau fehl am Platze, denn auch das seelische Gleichgewicht trägt zur Heilung bei. Dieser Vortrag wird die Vielfalt der möglichen Techniken darstellen und ausführlich auf die Wiederherstellung mit reinem transplantierten Fettgewebe, den sog. Perforatorlappen eingehen.
Referenten: Dr. med. Alberto Peek, Klinik für Plastische- und Brustchirurgie, Vogtareuth und Frau PD Dr. Jutta Liebau, Ltd. Ärztin, Klinik für Plastische Chirurgie der Fachklinik Hornheide in Münster-Handorf

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