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 Martin Schneider

Mamma-Diagnostik-Zentrum

Einweihung des Mamma-Diagnostik-Zentrums beim Universitätsklinikum Münster

Am 05. April 2003 wurde das Mamma-Diagnostik-Zentrum bei der Universität Münster offiziell eingeweiht. In der EinladMammaDiaung von Prof. Heindel, Prof. Kiesel und Prof. Böcker heißt es u.a. über die Zielsetzung: “Im Universitätsklinikum Münster arbeiten Diagnostiker (u.a. Radiologen, Pathologen), Operateure, Onkologen und Strahlentherapeuten eng zusammen mit dem Ziel, die Erkennung und Behandlung des Mammakarzinoms zu verbessern. Grundlage dieser Zusammenarbeit sind die Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Mastologie (EUSOMA) zu den Erfordernissen an ein Mammazentrum, zur Qualitätssicherung der Diagnostik von Brusterkrankungen und zur Qualitätskontrolle der Behandlung. Voraussetzung für die optimale Versorgung unserer Patientinnen ist die enge Kooperation des Mammazentrums mit den niedergelassenen Fachkollegen“.

Wir sind von MUT dieser Einladung gerne gefolgt. Nach der Begrüßung fanden sehr interessante Vorträge zum Thema statt. Herr PD Dr. Costa vom St. Markus Krankenhaus in Frankfurt sprach über „Evidenzbasierte Therapie beim primären Mammakarzinom“. Über „Mammadiagnostik und –interventionen in einem Brustzentrum“ referierte sehr anschaulich Frau Dr. Kettritz vom Institut für Röntgendiagnostik – Mammazentrum Helios-Klinikum Buch aus Berlin. Frau Prof. Dr. Heywang-Köbrunner von der Klinik für Diagnostische Radiologie aus Halle informierte über den „Stellenwert der MR-Mammographie“. Zum Schluss sprach Herr Dr. Decker vom Pathologischen Institut – Mammazentrum Helios-Klinikum Buch aus Berlin über die „Qualitätssicherung in der Mammapathologie“.

Anschließend haben wir an der Besichtigung des neu gestalteten Mamma -Diagnostik-Zentrums im Institut für Klinische Radiologie teilgenommen, welches hell und freundlich gestaltet wurde. Interessant war auch die Vorführung einer ultraschallgesteuerten Vakuumsaugbiopsie mithilfe einer „Teigbrust“. Mit dieser Methode wird eine verlässliche feingewebliche Diagnosestellung vor einer Brustoperation möglich.

Angenehm und guttuend waren auch ein Gläschen Sekt, Kaffee oder Saft und diverse Leckereien. Es war ein interessanter Vormittag, an dem wir viele Informationen bekommen haben.

Gisela Schneider                 Zum Seitenanfang     Zu “Das war 2003”

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