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Patienten Kongress der Deutschen Krebshilfe am 28. April 2007 im Universitätsklinikum in Münster
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Der Patienten Kongress am Universitätsklinikum war eine Initiative des Patient- enbeirates der
Deut- schen Krebshilfe und hatte die verschiede- nen Erkran- kungen wie Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und Hirntumoren zum Inhalt. Außerdem wurden die aktuellen Entwicklungen in der Krebsmedizin
vorgestellt. Mit der Podiumsdiskussion „Rauchverbote – Notwendigkeit oder Freiheitsberaubung?“ wurde die Veranstaltung eröffnet. Die Diskussion wurde von der
Rundfunkmoderatorin Christiane Poertgen moderiert. Die Bürgermeisterin von Münster – Frau Karin Reismann – sprach Grußworte und war aktives Mitglied in der Diskussionsrunde, die doch sehr
kontrovers geführt wurde. Anschließend wurden parallel in den verschiedenen Lehrsälen die Vorträge zu den unterschiedlichen Krankheitsbildern durchgeführt. Ein Schwerpunkt war auch der Umgang
mit psychischen und sozialen Problemen bei einer Krebskrankheit. Nachmittags wurden dann von den Fachärzten Sprechstunden in kleinem Rahmen angeboten, die gut besucht waren.
Leider war insgesamt die Resonanz dieser Veranstaltung trotz guter Werbung nicht sehr hoch. Das war schade, weil das Programm sehr vielfältig und gut
ausgewogen war. Aber vielleicht war auch das sehr gute und heiße Wetter daran schuld.
Im Foyer waren die Info-Stände der verschiedenen Initiativen, Vereine und der Deutschen Krebshilfe
aufgebaut. Auch wir von MUT e.V. hatten dort einen Stand, der im Verhältnis gut besucht war. So anstrengend eine Standbetreuung auch ist – sie macht doch die Auseinandersetzung mit anderen
Menschen erst möglich und bringt Zufriedenheit.
Gisela Schneider
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