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Beim E-Bass verhält es sich ähnlich wie bei der E-Gitarre:
Das Instrument ist relativ jung, die diversen Spieltechniken entwickelten sich in den letzten fünzig Jahren. Anfangs wurde der E-Bass gezupft oder mit dem Plektrum gespielt und erfüllte in den Bands eine rein begleitende Funktion.

In den 60er Jahren trat der E-Bass zum ersten Mal eher in den Vordergrund der Musik.
Durch Bassisten wie Paul McCartney (Beatles) oder John Entwistle (The Who) wurde diese Entwicklung maßgeblich forciert.
In den 70er Jahren hielt die Bassgitarre auch Einzug in die Jazzmusik. Hier hatte der Bassist Jaco Pastorious auch als Solist einen bis heute prägenden Einfluss auf die Spielweise vieler Bassisten, was mit der Bedeutung von Jimi Hendrix im Bereich
der E-Gitarre zu vergleichen wäre.
 


Außerdem entwickelte sich Ende der 60er und in den 70er Jahren die Soul- und Funkmusik, welche einen enormen Einfluss auf die Bedeutung der Bassgitarre hatte, da in diesen Musikrichtungen das rhythmische Element eine große Bedeutung hatte.
Im Zuge dieser Entwicklung wurde von dem Bassisten der Band "Sly and the Family Stone" das "Slappen" erfunden. Diese Technik brachte die Bassgitarre endgültig in den Vordergrund der Musik.
Bassisten wie Stanley Clark, Marcus Miller oder in den letzten Jahren Victor Wooten perfektionierten diese Spieltechnik soweit, dass- wie in den 70er Jahren von Jaco Pastorious- sogar Solokonzerte gegeben wurden.
Abschließend kann man sagen, dass der E-Bass in allen möglichen modernen Musikrichtungen zu Hause ist, und demzufolge der Kreativität eines modernen Bassisten keine Grenzen gesetzt sind.

Also Jungs und Mädels: Ran ans Instrument!