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Die Oboe gehört mit ihren Nebeninstrumenten Oboe d´amore und Englischhorn zur Klasse der Doppelrohrblasinstrumente.
Der Name geht auf das französische ´hautbois`(hohes Holz) zurück, da sie sich aus den Sopraninstrumenten der Schalmei im Barockzeitalter zunächst zur Oboe mit drei Klappen entwickelt hat.

Im 19. Jahrhundert erfuhr das Instrument vor allem in Frankreich die Entwicklung zur modernen Orchesteroboe. Der Klang wird dadurch erzeugt, dass zwei übereinander liegende Rohrblätter ("Arundo donax" - ein spezielles Schilfrohr) periodisch gegeneinander schwingen. Damit ist die Klangerzeugung ähnlich wie beim Gesang.


rote Rohrschachtel oben: Oboe
unten links: Oboe d´amore
unten rechts: Englischhorn
von links nach rechts:
Rohre von Oboe, Oboe d´amore und Englischhorn
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Der charakteristische Klang der Oboe ist leicht nasal und auffallend betörend. Im Orchester wird nach ihr gestimmt.
Sie war das Lieblingsinstrument der Barockzeit. Neben vielen Solokonzerten ist sie präsent in vielen Kantaten und in den Oratorien Bachs. Wer kennt nicht die Hirtenmusik aus Bachs Weihnachtsoratorium, oder die wunderbaren Arien mit obligater Oboe.
Doch die Oboe ist vielseitig einsetzbar. Von Barockmusik bis Moderne, solistisch oder beim gemeinsamen musizieren in Kammermusikgruppen unterschiedlicher Größe, im Symphonie- oder Blasorchester, aber auch im Musicalbereich. Selbstverständlich sind auch alle Lieblingsmelodien auf ihr zu spielen. Für jeden Musikliebhaber wird sich das geeignete finden.

So kompliziert die Oboe mit ihrem Klappenmechanismus auch aussieht, die Grifftechnik ist relativ leicht zu erlernen. Da die Grundtonleiter ähnlich wie bei der Blockflöte gegriffen wird, erleichtert es das Erlernen der Oboe wenn zuvor bereits Blockflöte gespielt wurde, es ist aber nicht zwingend notwendig. Mit dem Erlernen des Instrumentes kann etwa im Alter von 10 Jahren begonnen werden, sobald die vier vorderen Schneidezähne ersetzt sind.


Auch im Erwachsenenalter kann gut mit dem Spiel der Oboe begonnen werden. Allerdings ist regelmäßiges Üben unerlässlich, um Ausdauer und einen schönen Ton zu erlangen.

Hospitationen im Unterricht, persönliches Kennenlernen und Probieren sind jederzeit gerne möglich, Leihinstrumente stehen an der Musikschule zur Verfügung.
Professionellen Unterricht in allen Altersstufen erteilt Stefanie Bloch.