nsh



32 Jahre Kammermusik im Haus Rüschhaus
Spielzeit 2017-2018


Eine Veranstaltung der Musikschule Nienberge in Verbindung mit dem
Kulturamt der Stadt Münster und der Droste-Gesellschaft

  Bild vom Rüschhaus
Liebe Musikfreunde,

das Programm für die 32. Spielzeit der Reihe „Kammermusik im Haus Rüschhaus“, welche die Musikschule Nienberge in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Münster, der Droste-Gesellschaft und der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung veranstaltet, ist einmal mehr eine vielfältige Mischung von virtuos gespielter Instrumentalmusik aus unterschiedlichen Epochen und Kulturwelten. Auch die menschliche Stimme kommt zu ihrem Recht.

Ob solistische Darbietungen oder aparte kammer- musikalische Kombinationen: All diese Facetten passen in den Klangraum und das liebenswürdige Ambiente des Rüschhauses. Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich verzaubern und überraschen!
Wir heißen Sie herzlich willkommen!


Der Vorstand der Musikschule Nienberge e.V.

Sponsor-Logos

musikschule Nienberge

 

Samstag, 7. Oktober 2017, 20:00 Uhr
Sonntag, 8. Oktober 2017, 20:00 Uhr


Paris bleibt Paris

Fünf erstklassige Musiker präsentieren die Musik eines „Swinging“ Paris, die in den verrückten 20er Jahren das kulturelle Leben in den Bars und Musikhallen der französischen Hauptstadt bestimmten. Und mit Jean-Claude Séférian als Sänger werden Leidenschaft und Emotionen des französischen Chansons so authentisch wie möglich vermittelt. Dass dabei gut bekannte Melodien wie „Je ne regrette rien“, „Padam, padam“ und „La Mer“ ebenso angestimmt werden wie neue Kompositionen, versteht sich fast von selbst.

 

Ensemble „Cafe de Paris“
Charlotte Voigt, Violoncello

Miroslav Tybora, Akkordeon
Felix Krampen, Gitarre

Uli Bär, Kontrabass
Jean-Claude Séférian, Gesang

 

Cafe de Paris


musikschule Nienberge

Samstag, 11. November 2017, 20:00 Uhr


Zauberflöte zu dritt

Das Konzert des Trios Sans Souci Berlin spannt in seinem Programm den Bogen von Joh. Andrés Bearbeitung von Mozarts Zauberflöten-Ouvertüre zur romantisch raffinierten Verarbeitung von seiner Arie Senior Contino aus Figaros Hochzeit von Anton Reicha. In den Zeiten ohne Musikkonserven wurde sowohl von Profis als auch von Liebhabern die Hausmusik in kleineren Besetzungen gepflegt. Dieser Markt wurde von Verlegern wie Joh. André geschickt bedient: Nahezu alle Orchesterwerke und Opern von W.A. Mozart wurden von ihm bearbeitet und verlegt.
Der Mozartsche Rahmen wird ausgefüllt von Flötentrios von Josef Haydn, Friedrich Hartmann Graf und Franz Danzi.

 

Trio Sans Souci Berlin
Christoph Huntgeburth, Flöte

Irmgard Huntgeburth, Violine
Lea Rahel Bader, Violoncello

 

Ensemble Sans Souci






musikschule Nienberge

Samstag, 9. Dezember 2017, 17:00 Uhr und 20:00 Uhr


Andersens Winter

Eine musikalisch-literarische Zeitreise mit Hans Christian Andersens Märchen und romantischer Winter- und Weihnachtsmusik


Der Winter ist die Zeit der langen Abende. Eine Zeit, sich an alte Märchen und Erzählungen zu erinnern und die Romantik wirken zu lassen.
Hans Christian Andersen (1805-1875) hat wie kaum ein anderer Autor den Winter und die Weihnacht in Märchen und Texte gebannt und vermag auch heute damit wieder neu zu verzaubern.
Passend zu seinen Erzählungen erklingt in diesem Programm Musik aus seiner Zeit, die ebenfalls mit ihren bezaubernden Melodien zeitlos die Herzen erreicht.

 

gelesen von Jörg Mascherrek
begleitet vom Niehusmann Gitarren Duo

Cafe de Paris



musikschule Nienberge

Samstag, 20. Januar 2018, 20:00 Uhr


Parisienne

„Wenn du das Glück hast, als junger Mensch in Paris zu leben, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest fürs Leben“

– Ernest Hemingway zu einem Freund 1950


Paris war das musikalische und kulturelle Zentrum des 19. und 20. Jh. in Europa. Komponisten und Musiker zog es von überallher in diese Stadt. Alles was Rang und Namen hatte, tummelte sich hier.
Hier begann die Geschichte der modernen Konzertharfe, die durch ihre technische Weiterentwicklung und Klangvielfalt immer mehr Komponisten inspirierte. Auch die Flöte erlebte hier eine „Hochphase“. Durch ihre klangliche Klarheit und Leichtigkeit wurde sie zum idealen Vertreter der „klassischen französischen Tugenden“.

 

Duo ArcEnCiel
Liene Krole, Flöte
Helene Schütz, Harfe

Cafe de Paris







musikschule Nienberge

Samstag, 17. Februar 2018, 20:00 Uhr


”Pour passer la mélancolie....”


Melancholie ist stets eine besondere Inspirationsquelle bewegender Musik gewesen, während ihrerseits Musik als wohltuender Trost bei dunklen Gemütsstimmungen spätestens seit David und Saul belegte Tradition ist.
Selten sind die programmatischen Hintergründe so explizit ersichtlich wie in Frobergers “Plainte faite à Londres pour passer la mélancolie...”, der wir den Titel unseres Programms entlehnen, aber die stilistisch abwechslungsreichen Werke des Abends haben gemeinsam den Bezug zu dieser besonderen Gefühlsverfassung, deren tiefgründig schweren, aber auch gelöst-helleren Facetten wir mit den variablen Klangfarben von Blockflöten, Barockfagott und Cembalo nachgehen.

Werke von J.J. Froberger, J.M. Hotteterre, G.P. Telemann,
C.P.E. Bach und J.S. Bach


Inga Maria Klaucke, Blockflöten und Barockfagott
Alexandra Nepomnyashchaya, Cembalo

Cafe de Paris




musikschule Nienberge

Samstag, 17. März 2018, 20:00 Uhr


Italienische Reise


Mario Castelnuovo-Tedesco ist vor allem als Komponist für Gitarren- werke bekannt. Dabei war er als Mitbegründer einer neuen italienischen Musik sowie als Lehrer großer Filmmusik-Komponisten wie John Williams prägend für unsere heutige Musikentwicklung. An dem bewegten Leben des jüdischen Italieniers lässt sich die Geschichte des letzten Jahrhunderts ablesen. Vor 50 Jahren ist er gestorben.
In dem Konzertprogramm erzählt das „Quintette“ von der italienischen Reise des Komponisten. Es beginnt mit den Vorbildern und den Einflüssen von Castelnuovo-Tedesco. Alles gipfelt in dem einzigen Werk, das Castelnuovo-Tedesco für diese Besetzung geschrieben hat.
Diese Musik ist manchmal sperrig, manchmal witzig, manchmal tief traurig, aber in jeder Sekunde wahnsinnig mitreißend.  


Martin Schminke, Violine - Giuseppina Valenza, Violine
Inna Tscherkassova, Viola - Rafael Guevara, Violoncello
Stephan Wolke, Gitarre




Cafe de Paris



musikschule Nienberge

Abonnements und Reservierungen:
Eintrittskarten können durch Vorbestellung telefonisch reserviert werden. Rufen Sie uns an:
Tel.: 02533-1677
Fax: 02533-1687
Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit.

Preise:
Der Preis für eine Einzelkarte beträgt € 18.-, die ermäßigte € 12.-.
Ein Saisonabonnement für alle sechs Konzerte kostet nur € 90.-.

Veranstalter:
Musikschule Nienberge e.V.
www.muenster.org/musikschule-nienberge

Konzeption und Durchführung der Reihe:
Anneliese Janning
Grienkenswell 82
48161 Münster-Nienberge
Tel. 02533-1677, Fax 02533-1687

e-mail: musikschule-nienberge@muenster.de