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Die Tuba

Bild Tuba

Die Tuba wurde im frühen 19. Jahrhundert entwickelt - in einer für den Instrumentenbau besonders regen Phase. Dank zahlreicher industrieller und wissenschaftlicher Neuerungen konnten Musikinstrumente jetzt mit großer Genauigkeit gefertigt werden. Die überaus schöpferischen Komponisten jener Zeit verlangten nach einer größeren Auswahl an Instrumenten für ihre Werke. Sie wollten ein neues Baß-Instrument zur klanglichen Vervollkommnung der Blechbläser. Diese Aufgabe übernahm die Tuba in höchster Perfektion. Ihren Namen hat die Tuba vom lateinischen Wort "tubus", Rohr.

Bereits 1835 erhielten zwei deutsche Unternehmen für den Entwurf des neuen Instruments Patente. Die Tuben wurden in verschiednen Ausführungen hergestellt - etwa als Baß- oder Kontrabasstuba - und waren schon bald sowohl in Sinfonie- als auch in Militärorchestern sehr beliebt. Zwei verschiedene Versinonen des Instrumetns haben sich entwickelt: Zum einen die heutige gebräuchlichere Orchesterausführung mit beim Nusizieren nach oben weisender Stürze, die im Sitzen gespielt wird; zum anderen das sogennante Sousaphon für Marschkapellen,das um den Oberkörper getragen und im Stehne gespielt wird. Die Stürze ruht hierbei auf der Schulter des Spielers.

Die Tuba klingt schwer und wuchtig und ist weniger strahlend und durchdringend als andere Blechblasinstrumente. Im Orchester kommt ihr die Aufgabe zu, der Belchbläsersektion zusätzliches Gewicht und Klangfülle zu verliehen. Mit der erstaunlich flexiblen Tuba lassen sich zudem auch sehr subtile Melodien spielen. Einige Komponisten unseres Jahrhunderts haben deshalb Werke eigens für die Tuba geschrieben.

Der Klang der Tuba

Bei Blechblasinstrumenten wird die Luft im Inneren des Instruments durch die an das Mundstück gepressten Lippen zum Schwingen gebracht. Deshalb ist seine Form sehr wichtig. Hier ist sie kesselförmig. In Verbindung mit dem weiten, konisch geformten Rohrzylinder entsteht ein warmer Ton. Der Tonumfang kann durch drei bis fünf ( in der Regel vier) Ventile entsprechend vergrößert werden. Man betätigt sie mit den Fingern und verändert so den Resonanzraum des Instruments.

Ergänzungen

- Die größte jemals gebaute Tuba maß 2,40m in der Höhe bei einer Gesamtrohrlänge von 14m.

Bild Tuba: © Miraphone eG
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