|
Warum
ein Mütterzentrum? Geschichte des
Der
Vorstand und die Zentrumsleitung bilden das Rückgrat des
Mütterzentrums. Die Arme, Beine,
Hände, und Füße bilden all die Menschen,
die durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit das
Zentrumsleitung:
Evrin Sen, Svenja Heinen und Berenike Gais
Kindergruppenleiterinnen:
Fides Sommer
Annette Brebaum
Ulrike Gaertner
Hauswirtschaft:
Wir wollen Müttern die Möglichkeit des Kennenlernens bieten. Information, Austausch, aber auch Hilfe, Unterstützung und Beratung sollen im Zentrum unserer Arbeit stehen; gegenseitige Entlastung aus der Non-Stop-Verantwortung, Gemeinschaft, Gespräche und soziale Zusammenhänge außerhalb der Familie sollen geboten werden, um gemeinsam mit anderen aktiv die eigenen Lebenssituation zu gestalten, zu verändern, zu verbessern. Ziel
von Unsere Zielgruppen sind Menschen mit Kindern, in erster Linie Mütter, besonders sozial benachteiligte Mütter, Alleinerziehende oder ausländische Frauen, aber auch Väter, Großmütter und -väter und Tageseltern, die Erziehungs- und Betreuungsaufgaben wahrnehmen. Der Verein hat zudem das Ziel, Frauen mit Kindern den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern, indem familienfreundliche Arbeitsplätze geschaffen werden.
Die Mütterzentren sind letztlich das Ergebnis einer Studie zur Elternarbeit, die am Deutschen Jugendinstitut Ende der 70er Jahre durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass viele Frauen, die Mütter werden, zunächst aus der Erwerbstätigkeit aussteigen. Sie wollen die ersten Jahre nach der Geburt mit ihren Kindern gemeinsam leben. Trotz aller positiven Seiten erleben dabei allerdings viele von ihnen auch eine zunehmende Isolierung von der Außenwelt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Wohnort oder der Stadtteil gewechselt wurde. Was fehlt, ist der Kontakt zu anderen Müttern im Rahmen von zwanglosen, offenen Treffen, der Erfahrungsaustausch, die Anerkennung und Bestätigung im Zusammenleben mit Kindern. Ein Mütterzentrum ist aber nicht nur für Mütter und deren Kinder, sondern auch für Väter - eben für die ganze Familie da. Das Prinzip der Mütterzentren heißt: Jede Mutter, jeder Vater kann etwas besonders gut, was sie bzw. er ins Mütterzentrum einbringen kann. Dadurch bieten Mütterzentren vielen Müttern und Vätern vor allem Entlastung im Alltag an, da verschiedene Dienste angeboten werden: von der Laienberatung über Vorstandsarbeit bis hin zum Putzen und zu Reparaturdiensten. Von der Idee der Mütterzentren her sollen all diejenigen, die Aufgaben übernehmen, auch ein Honorar dafür erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Mütter und Väter sich hier austauschen können.
Das Mütterzentrum ist ein Selbsthilfeprojekt und bietet Hilfe zur Selbsthilfe gemäß der Zielsetzung staatlicher Förderungspolitik, Familien darin zu bestärken, eigene Kräfte zu entwickeln und Probleme zu bewältigen, um nicht Abhängigkeit, sondern Eigenverantwortlichkeit und soziale Verantwortung zu stärken. Freiwillige Arbeit bedeutet Hilfe für andere und für sich selbst. Immer haben beide Seiten etwas von dieser Leistung. Es bedeutet einerseits Hilfe für andere, andererseits aber auch Befriedigung für sich selbst. Ein Mütterzentrum lebt vom Engagement der Besucherinnen. Wir brauchen die tatkräftige Unterstützung der Besucherinnen. Wir brauchen Frauen, die an der Organisation des Mütterzentrums interessiert sind und sich besonders engagieren wollen. Was Sie machen können? Alles - vom Kuchen backen und Kaffee kochen über die Vorbereitung von Festen oder die Übernahme von Cafédiensten bis zu Einkäufen, kleinen Reparaturen oder der Mitarbeit an konkreten Projekten. Es wäre schön, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen könnten!
Trotz
eines Haushaltstitels seitens der Stadt Münster müssen die Ausgaben
von Eine
große Hilfe für unsere Arbeit wäre auch Ihre Mitgliedschaft im
Im Jahr 1995 fanden sich mehrere Mütter zusammen, die gemeinsam ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Familien"pause" verbessern wollten. Einige von ihnen kannten die Mütterzentren als ein zeitgemäßes Modell der Familienselbsthilfe, das auf dem Hintergrund veränderter Familienstrukturen (Zunahme von Alleinerziehenden, sog. Patchworkfamilien) und höherer Anforderungen an Familie entstanden ist. Viele waren gerade in ein großes Neubaugebiet gezogen, fühlten sich isoliert und hatten starkes Interesse am Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen. So entstand in Eigeninitiative und Selbsthilfe die Idee, in Gievenbeck ein Mütterzentrum zu gründen.
Startseite
|
Über uns |
Angebote |
Programm |
Bilder | Tipps |
Kontakt |
||||||||
|
|