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Sanierungsstau in der Kinderhauser Schleife - Stadt droht mit Kürzung der Mietzuschüsse

Ulla Fahle vom Mieterschutzverein sieht die Entwicklung in der Kinderhauser Schleife „problematisch. Es gibt keinen  Anhaltspunkt, dass es besser wird“. Sie bezweifle, dass die Sanierung realisiert werde. Ihr Eindruck: „Man zieht die Mieten raus, investiert aber nicht.“  Von 1095 Wohnungen in der Schleife hält B&B 630. Nau Real Estate hat 55 Wohnungen, im März hätten 18 davon leergestanden. Bei B&B seien es 104 Leerstände gewesen.

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Die Verwaltung will zudem die Mieterberatung intensivieren und zum Beispiel offensiv auf Beratungsscheine hinweisen.

Über zwei Drittel der Mieter in der Schleife erhalten Leistungen von der Stadt. Mietkosten könnten aber nur übernommen werden, wenn sie angemessen seien. Bei Wohnungen und Gebäuden, die in der Vergangenheit nicht instandgehalten wurden, seien Einzelfallentscheidungen möglich. In diesen Fällen könnten Mietkosten nur unterhalb der Angemessenheitssätze akzeptiert werden.

Die klare Ansage der Stadt lautet: „Diese Voraussetzungen sind bei einigen Wohnungsbeständen erfüllt. Die Verwaltung wird bei Neuanmietungen in Gebäuden mit mangelhafter Gebäudeunterhaltung daher zukünftig nur noch reduzierte Angemessenheitssätze anwenden.“

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