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NRW verkauft die LEG mit 93.000 Mietwohnungen an US-Investor |
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Das Land Nordrhein-Westfalen hat seinen Immobilienkonzern LEG an den US-Immobilienfond Whitehall verkauft. Die LEG war u. a. Eigentümerin von ca. 93.000 Mietwohnungen. Der Kaufpreis für die LEG lag bei rund 3,5 Mrd. Euro. Nach Abzug der LEG-Schulden sowie der Anteile der Miteigentümer bleiben davon ca. 474 Millionen Euro in der Landeskasse. Whitehall hatte in letzter Minute die Deutsche Annington überboten, die als Favoritin galt. Ca. 200.000 Mieter in ganz NRW sind betroffen, u. a. auch die Mieter der LEG-Töchter WGM und GWN mit insgesamt ca. 6.100 Wohnungen in Münster und ca. 3.700 Wohnungen im Münsterland.
Mieterverbände, SPD und Grüne kritisierten, dass die Verkaufsverhandlungen geheim geführt wurden und an einen Hedgefond verkauft worden sei, der ausschließlich auf maximale Rendite abziele. Bauminister O. Wittke verwies darauf, dass mit Whitehall eine Sozialcharta vereinbart worden sei, die u. a. eine Begrenzung von Mieterhöhungen, einen Verzicht auf Luxussanierungen und ein lebenslanges Wohnrecht für Mieter über 60 Jahre vorsehe. | Wir haben einen Mietertipp vorbereitet, der den betroffenen Mietern einen Überblick über die rechtlichen Konsequenzen verschafft. Darüber hinaus stehen wir natürlich unseren Mitgliedern mit Rat und Tat für den Fall künftiger Konflikte mit dem neuen Vermieter zur Seite. In Frage kommen dabei u. a. Mieterhöhungen, Modernisierungsmaßnahmen, Kündigungen wegen Eigenbedarfs (falls Wohnungen weiterverkauft werden sollten) usw. Derzeit bemühen wir uns darum, Veranstaltungen zu organisieren, auf denen sich die betroffenen Mieter informieren können. |
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