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"Singende Grundschule" Auszeichnung an der Michaelschule
Ein Bad in der „singenden Menge“ nahm Klaus Ehling, Leiter des Amtes für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, am gestrigen Donnerstag in der Gievenbecker Michaelschule. Mit wippenden Füßen und großer Begeisterung nahm er am „Schulsingen“ der Einrichtung teil und hatte dabei für Schulleiterin, Lehrerinnen und Schüler die Auszeichnung „Singende Grundschule“ im Gepäck.
Bei Sonnenschein und guter Laune hatte sich kurz vor Schuljahresende mal wieder die ganze Schulgemeinschaft – über 300 Kinder, zwei Dutzend Lehrerinnen, einige herbeigeeilte Eltern und Klaus Ehling mittendrin – am Donnerstagvormittag im Eingangsbereich der Schule rund um den Flügel und um Chorleiter Stephan Lemanski getroffen und schmetterte eine halbe Stunde lang gemeinsam – vom Gospel bis zum lustigen Spaßlied.
„Sonst sitze ich immer Besprechungen und Büros, jetzt freue ich mich hier bei Euch zu sein“, leitete Ehling seinen Besuch beim Schulsingen ein. Er betonte, wie schön und wichtig das Singen im Alltag und in der Gemeinschaft sei. „Dass Ihr so regelmäßig und mit so viel Freude singt und nun das Zertifikat der „Singenden Grundschule“ bekommt, ist eine starke Gemeinschaftsleistung“, freute sich Ehling – und ließ von der Schülerin Latifah auch gleich die Urkunde verlesen.
Jedes Grundschulkind mit Gesang zu erreichen, wirklich jedes Kind, unabhängig von Bildung, Kultur oder sozialem Stand – dieses ehrgeizige Ziel hat sich das bundesweit einmalige Modellprojekt "Jedem Kind seine Stimme" gesteckt. "Singen", so sagen die Ideengeber aus der Westfälischen Schule für Musik Münster, "ist die elementarste Form des Musizierens. Sie stiftet kulturelle Identität und fördert den interkulturellen Dialog". „Als wir uns für die Teilnahme an dem Projekt entschieden, wussten wir noch nicht, wie sehr es den Schulalltag bereichern würde. Wir sind sehr dankbar für die Impulse und freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung und das gemeinsame Singen im neuen Schuljahr“, bestätigte Schulleiterin Petra Bredenjürgen, dankte Chorleiter Stephan Lemanski herzlich – und sang auch bei der Zugabe direkt wieder selbst kräftig mit. (Pressetext)
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