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Die
Eurokrise hat eine umfassende Debatte über die politische
Souveränität in Deutschland ausgelöst. Diskutiert wird
dabei auch eine größere regionale Unabhängigkeit und
die Rückkehr zu einer echten Basisdemokratie und
Volksabstimmungen. Auch kleinere Parteien erhoffen sich in der
Debatte einen Schub. Als das Gegenmodell zu einer zentralistischen
EU-Struktur sieht beispielsweise die Bayernpartei die politische
Stärkung der Regionen.
Das Jahr 2012
wird schicksalhaft für Deutschland und Europa. Die Parteien
wollen den dauerhaften Euro-"Rettungs"-Schirm (ESM)
durchprügeln. Das würde das Ende für unsere nationale
Souveränität, für unsere Demokratie und unsere
Freiheit bedeuten.
Alles wird erst wortreich zurückgewiesen und ist am Ende doch immer " alternativlos".
Anfang 2012 soll nun zur "Rettung des Euro" der sog. ESM kommen, der dauerhafte und unbegrenzte Schulden-Schirm, "sonst scheitert Europa" - predigt die Politik.
Dann regiert in Europa der ..ESM-Gouverneursrat". Es steht so im Vertrag. Dieser Rat kann unbeschränkt unser Vermögen abrufen (Art. 9, 10), mit vollem Klagerecht und voller Immunität (Art. 27), ohne jede externe, geschweige denn demokratisch legitimierte Überprüfung (Art. 25). Der ESM fordert die vollständige und bedingungslose Unterwerfung der Völker Europas unter das Diktat der Gouverneure, die niemand gewählt hat und die auch niemand mehr abwählen kann. Das sollten wir jetzt verhindern.
- Dem kann nur eine
starke Bürgerbewegung Einhalt gebieten.
Im Krisenjahr 2011 wurde die Eurokrise zur Europakrise. Der
Zusammenhalt der Europäischen Union steht auf dem Spiel, wenn
hoch verschuldeten Mitgliedsländern das Geld ausginge,
befürchten die Politiker. Der Berliner
Wirtschaftswissenschaftler Ulrich Thielemann hat im Sommer den Think
Tank MeM ("Menschliche Marktwirtschaft") gegründet, eine
"Denkfabrik für Wirtschaftsethik". Gemeinsam mit ihm treten wir
zum Jahreswechsel einen Schritt zurück, betrachten die Symptome
der Krise im Zusammenhang - und ignorieren die gängigen
Denkverbote. Wenn wir marode Banken oder Staaten mit eigenen
Steuergeldern vor der Pleite schützen, um "Zeit zu gewinnen" -
gewinnen wir dann wirklich Zeit? Stimmt das Credo, dass die
Wirtschaft niedrige Zinsen braucht? Ist es richtig, dass die Reichen
den Armen nur dann Jobs verschaffen können, wenn sie selber
möglichst wenig Steuern zahlen? Sind die eisernen sozialen
Sparprogramme tatsächlich Reformen, die uns zum Wohlstand
führen? Und nützt es uns wirtschaftlich tatsächlich
etwas, wenn wir mit aller Gewalt "wettbewerbsfähiger"
werden?
Vergleiche unter www.wdr5.de -Dr. Ulrich Thielemann ,http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/30.12.2011-10.05/b/redezeit-witschaftsethik-in-zeiten-der-krise.html
siehe auch den Blog von Me`M Denkfabrik für Wirtschaftsethik -Menschliche Marktwirtschaft
http://www.mem-wirtschaftsethik.de/das-mem/personen/ulrich-thielemann/
Nach der New Economy Bubble, der Lehmann Pleite und der Immobilien Blase, bestimmt die Staatspleite von Griechenland und die Drohende Zahlungsunfähigkeit anderer EU Staaten die Medien.Die Politik hat keinen Plan B und verbindet das Scheitern des jetzigen EU-Währungspolitik mit dem Scheitern der EU insgesamt.( während GB , Dänemark, Norwergen u.a. die ihre Währungen behalten haben, sich aus allem raushalten )
Es hat schon seit 1989 sehr prominente Fachstimmen gegeben, die das Funtionieren des jetzigen EU-Währungsgebildes für nicht sehr wahrscheinlich hielten und durch Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht versucht hatten die Euroeinführung in der jetzigen Form zu verhindern, da sie das Chaos voraussahen.
Darum empfehle ich diese Meinungen nachzulesen, um sich ein Gesamtbild der Lage zu machen. Dazu eignet sich besonders die Ausgabe von Focus Money Nr 45 vom Nov. 2011 mit dem Titelthema > DER CRASH 2012- 5 Professoren, eine Analyse< :
Seite 72 > AUF CRASH-KURS: Der Euro schafft Instabilität
Seite 74 > AUF CRASH-KURS: Marsch in den Zentralstaat
Seite 76 > AUF CRASH-KURS: Das Versagen der Politik
Seite 78 > AUF CRASH-KURS: Schaden für die Realwirtschaft
Seite 79 > AUF CRASH-KURS: Ökonomische Vernunft, adé
siehe auch : http://www.youtube.com/watch?v=kxsYM7M1syY
>Das Euro-Abenteuer geht zu Ende: Wie die Währungsunion unsere Lebensgrundlagen zerstört < von Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Dieter Spethmann, Kopp- Verlag, 2011
>Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik: Ein Staatsstreich der politischen Klasse < von Karl Albrecht Schachtschneider, Kopp- Verlag, 2011
Zur Federal Reserve und dem Schuldensystem: http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=e-jBneAmH0Y
Ferner empfehle ich >Nigel Farage < ( * 3. April 1964, GB) zu googlen, der einen Übergang von der Demokratie zur Autokratie mittels EU-Bürokratie für Europa befürchtet.
Nigel Paul Farage ist ein britischer Politiker und Vorsitzender der UKIP. Er ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments, in dem er einer der beiden Vorsitzenden der europaskeptischen Fraktion Europa der Freiheit und der Demokratie ist.
Jean-Claude Juncker, Chef der Eurogruppe, gewährte bereits im Jahre 1999 Einblick und machte deutlich, was die EU unter Lösung verstehen:
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die Meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." (SPIEGEL 52/1999)
http://www.youtube.com/watch?v=n3xKhtph6d4
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=w-ebnGNk8kE
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=CUIo24BgIDE
26.Okt. 2010 >Wahl des Hochschulrates vor Gericht< Jörg Rostek, Mietglied des Studentenparlaments verklagt die Uni Münster vor dem Oberverwaltungsgericht Münster wegen des Ausschlusses der Öffentlichkeit bei der Wahl des Uni Senates. Ferner fordert Rostek die Abschaffung des Hochschulrates., da er nicht demokratisch legitimiert sei. ( Westfälische Nachrichten)
18.09. 2010 Samstag 10:00 bis 16:00 ,MD nimmt teil beim Seminartag >Bürgerhaushalt Münster< im VHS Gebäude Katthagen 7, Münster
5.09. 2010, Pressemitteilung von Mehr Demokratie e.V. Münster Jörg Rostek aus Münster wurde am Sa. den 4.Sept. auf der Jahresmitgliederversammlung NRW in Hagen in den Landesvorstand von Mehr Demokratie geählt. Wir gratulieren.
28.06. 2010, Pressemitteilung von Mehr Demokratie e.V. Münster
Bürger zurecht misstrauisch: Münsteraner Bürgerhaushalt, um Streichungen zu legitimieren?
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger stehen dem Thema Bürgerhaushalt noch fern oder gar misstrauisch gegenüber. Noch geht esbeim Bürgerhaushalt in Münster mehr um eine pädagogische Maßnahme als um tatsächliche Beteiligung. Politik und Verwaltung werden es schwer haben, den Eindruck zu vermeiden, dass die Bürgerinnen und Bürger nur in Zeiten knapper Kassen herangezogen werden, um Streichungen zu legitimieren.
Wenn Bürgerhaushalt, dann richtig
Deshalb ist es Mehr Demokratie e.V. Münster (MDM) wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern an den Haushaltsberatungen teilnehmen. Der Verein schlägt vor, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um eine breite Bewerbung des Bürgerhaushalts zu gewährleisten. Ein funktionierender Bürgerhaushalt, so MDM, sei für die Stadtverwaltung die Chance, zu zeigen, wie sehr sie auf die Meinung der Bürgerschaft Wert lege. Die Politik dürfe die kommenden Konsolidierungsvorschläge - unabhängig davon, ob dies Steuererhöhungen oder Sparvorschläge beinhalten - nicht zerreden oder von vorne herein ablehnen. MD freut sich auf lebendige, aber sachliche Debatten.
Hintergründe zur Veranstaltung
Am 29. April 2010 veranstaltete die Stadt Münster im Gebäude der Stadtwerke eine Informationsveranstaltung zum Thema "Bürgerhaushalt". Dort sind diverse Bürgerhaushalts-Modelle vorgestellt und Fragen der Interessierter beantwortet worden. Die zahlreiche der spärlich erschienenen Interessierten zeigten sich sehr misstrauisch und kritisierten, dass es der Stadtrat sei, der dem Bürgerhaushalt letztlich zustimmen müsse. Prof. Carsten Herzberg, geladener Dozent und Bürgerhaushaltsexperte, fügte die Befürchtung hinzu, dass es schon vorgekommen sei, dass ein Bürgerhaushalt nicht die erforderliche Mehrheit im Stadtrat erhalten habe, da die Fraktionen den Bürgerhaushalt als "Bürgermeisterhaushalt" wahrgenommen hätten. Dies sei vor allem in Kommunen der Fall, in denen ein Bürgermeister einen Bürgerhaushalt zur Profilierung missbrauche.
Am 22. Juni 2010 stellte die Stadtverwaltung einen Konsolidierungsplan für den Stadthaushalt Münsters vor. Jetzt ringen die Parteien um das "Sparpaket". Verwaltung und Oberbürgermeister Lewe haben eine Bürgerumfrage und einen Bürgerhaushalt zu den Sparplänen angekündigt.
Mehr zum Bürgerhaushalt: http://www.buergerhaushalt.org/diskussion/muenster-wahlkampfthema-buergerhaushalt/
Ansprechpartner bei Mehr Demokratie e.V. Münster: Jörg Rostek, 0172-586 83 64
8.Juli 19.00 Uhr -Veranstaltung zum Erhalt des Hafens in Münster, OsmoHalle am Hafen
An die, die sich für den Erhalt des öffentlichen Hafens in Münster einsetzen wollen.Die öffentliche Diskussion geht jetzt erst los.
Die jetzigen Osmo-Hallen mit samt Public Viewing, Hafenmarkt, Heaven, Oktoberfest, etc. sollen in Zukunft für allgemeine Wohnnutzung und einem Supermarkt weichen bis ans Wasser! Kein Publikumsverkehr - Keine Kulturstätten auf dieser Hafenseite. OSMO Hallen ade!!
Der Verein ZukunftHafen möchte der Aufforderung durch die Politik nachkommen, die weitere Entwicklung im Stadthafen von Münster zu diskutieren.Ziel des Vereins ist es, das öffentlcihe Gesprächzur Neugestaltung anzustoßen. Es sollen Zukunftsideen zur Umnutzung und Umgestaltung gesammeltund bewertet werden. Ein besonderes Anliegen ist außerdem Kunst, Kultur und Lebensart im Hafen zu erhalten.
Münsters Verwaltung hat seine Pläne bzw. Vorschläge zur Hafenentwicklung, insbesondere der Osmo-Hallen vorgestellt.Das neue Einkaufszentrum von Stroetmann und eine komplette Wohnbebauung auf der Fläche der Osmo-Hallen sollen den Bürger-und Kulturhafen ablösen und das Bild des Hafens bestimmen:
Wir wollen Teile der Osmo-Hallen erhalten und den Hafen als Bürger-Hafen sichern.
Schickt uns eine Unterstützungsemail mit eurem Namen und eurer Adresse an info@ZukunftHafen.ms
und kommt zur Bürgerversammlung am Donnerstag, 08.Juli .2010 um 19.00 Uhr in die Hafenarena.
Tretet unserer Facebook-Gruppe (Initiative ZukunftHafen) bei und sagt euren Freunden Bescheid! http://www.facebook.com/group.php?gid=131001546916293&v=wall
Flagge zeigen! Der Hafen braucht Eure Hilfe! Unterstützt die Erhaltung des Hafens als Bürger-Hafen und nicht als Investoren Modell.
Rainer Bode, Rudolfstr. 27, 48145 Münster | r.bode@muenster.de | Tel. 0251-132475, Büro 518475 und Fax 0251-132476

"Was wäre anders? Wenn das Volk direkt entscheidet" lautete am 29. Mai das Thema der WDR-Sendung "Hallo Ü-Wagen" . Unser Geschäftsführer Alexander Slonka diskutierte mit Experten und Publikum.
www.nrw.mehr-demokratie.de/nrw-news.html
2008/9
Link :
http://www.wegweiser-buergergesellschaft.de/home.php
Am 4. November
wählten die US-Amerikaner nicht nur einen neuen
Präsidenten. Sie konnten in vielen Bundesstaaten auch per
Volksentscheid über viele politische Sachfragen abstimmen.
Insgesamt 153 Volksabstimmungen standen in 36 Bundesstaaten an.
Daniel Schily, Mitglied des Bundesvorstands von Mehr Demokratie
und Mitarbeiter in der Kölner Geschäftsstelle,
hat sich das Ganze zusammen mit einer Reisegruppe angesehen. Dabei
traf er auch den kalifornischen Gouverneur Arnold
Schwarzenegger
Volksinitiative >
Wahlrecht < Sammlung von Unterschriften 21.3 - 30.3.
2008
Seit bald einem Jahr läuft unsere Volksinitiative "Mehr Demokratie beim Wählen" für ein demokratischeres Wahlrecht in den Städten, Gemeinden und Kreisen Nordrhein-Westfalens. Für einen Erfolg brauchen wir bis Ende März rund 66.000 Unterschriften. Der Endspurt hat begonnen.
Am 21. März Vormittags gibt es eine Auftaktveranstaltung vor dem Landtag in Düsseldorf die Volksinitiative > Mehr Demokratie beim Wählen < für ein demokratischeres Kommunalwahlrecht in NRW. Dazu kommt der >Omnibusn für Direkte Demokratie<
Der Gesetzentwurf ist hier zu lesen....
Das neue angestrebte Wahlrecht in NRW. Anders als bei der jetzigen Parteiwahl , sollen Sie in Zukunft durch eine direkte Kandidatenwahl über die Personen die iihrer Meinung nach in den Rat der Stadt sollen abstimmen. Stellen Sie Ihr Wunschteam auf!
Welcher Kandidat schafft es ins Kommunalparlament? Bislang ist der Platz auf der Liste der Partei entscheidend. Die oberen Plätze sind sicher - diese Kandidaten kommen auch bei einem schlechten Abschneiden ins Parlament. Als Wähler können Sie bisher nur das Verhältnis zwischen den Parteien bestimmen. Die Parteiliste können Sie nicht beeinflussen. Dies wird sich hoffentlich bald ändern! Bestimmen Sie die Aufstellung!
In fast allen Bundesländern außer NRW wurde schon ein neues Wahlrecht, von Fachleuten Kumulieren und Panaschieren genannt, eingeführt; allerdings in unterschiedlichen Varianten. Die Erfahrungen aus den anderen Ländern kann NRW nun nutzen, um ein optimales Wahlrecht für die Kommunen in NRW zu schaffen.
Wie ein Trainer die Aufstellung seiner Mannschaft bestimmt, so sollte in Zukunft der Bürger die Aufstellung der Gemeindevertretung bestimmen!
Brauchen wir denn wirklich ein neues Kommunalwahlrecht?
Ja. Das neue Wahlrecht würde es Ihnen ermöglichen, Ihre Interessen im Gemeinderat besser vertreten zu lassen und schafft verantwortlichkeit für Entscheidungen.
Beispiel 1: Ihnen ist ein Politiker aufgefallen, der etwas Mutiges zum Bau der neuen Umgehungsstraße gesagt hat. Bei der nächsten Wahl können Sie ihn mit ein paar Stimmen belohnen - obwohl sie seine Partei sonst vielleicht niemals wählen würden.
Beispiel 2: Sie wollen weiter ihre" Partei wählen. Doch einen Kandidaten halten sie für untragbar. Mit dem neuen Wahlrecht können Sie seinen Namen durchstreichen. Ihre Stimmen bekommt er dann nicht.
Durch das neue Wahlrecht werden die Kommunalpolitiker angehalten, eine bürgernahe Politik zu machen und sich weniger an Parteiinteressen zu orientieren!
Beispiel:
PARTEI A XXX PARTEI
B XXX PARTEI
C XXX 01 Dresen, Klaus 11 Kemper, Willi 21 Bauer, Karl 02 Klein, Michaela 12 Conradis, Iris 22 Yildir, Yilmaz 03 Lödeke , Anne 13 Müller, Klaus 23 Krings, Markus 04 Zenner, Ulrich 14 24 Schneider, Marc 05 Brandel , Kai 15 25 06 Amann, Verona 16 07 Rader, Anke
Sie
können alle Stimmen an verschiedene Kandidaten und
Kandidatinnen in verschiedenen Parteien und
Wählergemeinschaften vergeben (panaschieren) und dabei jeder
Person auf dem Stimmzettel bis zu drei Stimmen geben
(kumulieren).
Sie können einen Wahlvorschlag auch nur im dafür vorgesehenen Kreis in der obersten Zeile kennzeichnen, ohne Stimmen an Personen zu vergeben. Das hat zur Folge, dass jede Person in der Reihenfolge des Wahlvorschlags so lange jeweils eine Stimme erhält, bis alle Stimmen vergeben oder jede Person des Wahlvorschlags drei Stimmen zugeteilt sind. Falls Sie einen Wahlvorschlag in der obersten Zeile kennzeichnen, können Sie auch Kandidatinnen und Kandidaten in diesem Wahlvorschlag streichen; diesen Personen werden dann keine Stimmen zugeteilt. Sie können, wenn Sie nicht alle Stimmen einzeln vergeben wollen oder noch Stimmen übrig haben, zusätzlich einen
Wahlvorschlag in der Kopfleiste kennzeichnen.
In diesem Fall hat das Ankreuzen der Kopfleiste zur Folge, dass den Kandidaten und Kandidatinnen des betreffenden Wahlvorschlags in der Reihenfolge ihrer Benennung so lange eine weitere Stimme zugerechnet wird, bis alle Stimmen verbraucht sind oder jeder Person des Wahlvorschlags drei Stimmen zugeteilt sind.

Unterschriftenlisten gibt es unter: www.neues-wahlrecht.de bzw. http://nrw.mehr-demokratie.de/mitmachen.html oder durch :
Mehr Demokratie e.V.
Mühlenstr. 18
51143 Köln-Porz
Tel: 02203-592859 | Fax: 02203-592862
Schliessung
der Hallenbäder in Münster
Am 7.12.2005 beschloß der Rat der Stadt Münster eine weitreichende Bäderschließung. Bürgergruppen in den Stadtteilen Handorf, Nienberge, Südbad und Amelsbüren welche die Bäder erhalten wollen, überlegen nun einen Bürgerbegehren zu initiieren - nachdem Unterschriftensammlungen den Stadtrat nicht umzustimmen vermochten. Auf der anderen Seite gibt es Bemühungen, die Trägerschaft durch private Vereine zu prüfen.
Sogar die Straßenbeleuchtung wird an die Stadtwerke verkauft. Es handelt sich dabei um einen Taschenspielertrick zwischen linker und rechter Tasche. Bäder werden geschlossen, ja sogar verschenkt, nachdem man sie jahrelang vernachlässigt hat. Hier werden Schulen, Sportvereine und Bürger der Stadtteile besonders getroffen. Eine echte Bürgerbeteiligung findet nicht statt, sie wird nur suggeriert, es sind nur Lippenbekenntnisse.
Dei eigentlichen Entscheidungen werden im nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzungen getroffen. Der Begriff Transparenz gegenüber dem Bürger, der Öffentlichkeit, ist unterentwickelt. Was der Bürger erfährt wird entsprechend öffentlichkeits-relevant bearbeitet und formuliert. Es gibt genügend Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit dafür, was man unter Bürgerbeteiligung versteht! CDU/FDP-Ratsmehrheit und Verwaltung peitschen ihre Themen einfach durch, da sorgen schon die jeweiligen Fraktionsvorsitzenden für. Zwei "aufrechte CDU-ler" würden reichen um solche Praktiken zu unterlaufen - vorausgestzt, die Opposition hätte eine einheitliche Meinung.
Aber durch die beschworene Fraktionsdiziplin wird die eigenständige Meinung des Ratsmitgliedes an der Garderobe abgegeben. Parteiräson wendet sich so gegen Bürgerinteressen. Bürgerbeteiligung entpuppt sich so als Frace. Schweizerische Basisdemokratie auf kommunaler Ebene wäre in Münster vielfach wünschenswert.
Zentrumserweiterung
in Kinderhaus
Die Mehrheit der Kinderhauser ist gegen die Erweiterung des Zentrums am Langebusch. Genau 3594 Bürgerinnen und Bürger haben bisher unterschrieben. Bei 6000 bis 7000 Wahlberechtigten vor Ort ist das die Mehrheit. Die Ratsentscheidung steht für Feb 2006 an. Eventuell will die BI gegen eine Zentrumserweiterung klagen.
Die
wahren Zahlen der Bundestagswahl 2005
61. 870. 195
Bürger waren wahlberechtigt
13. 825. 354 Bürger haben nicht gewählt
::::756.
385 Bürger haben ungültig gewählt
:::::::1.
921 Bürger haben an der Aktion Wahlstreik
teilgenommen
|
Die Parteien erhielten folgende tatsächliche Stimmenanteile: |
|
EU-Verfassung - Aufruf |

EU-Verfassung -
Aufruf
von Verfassungsrechtslehrern
für ein Referendum Ober die Europäische Verfassung in
Deutschland
Europa steht nach der Erweiterung der Europäischen Union vor großen politischen Herausforderungen......weiter
Sparen mit Volksentscheiden |
Wie sich Volksenscheide auf die öffentlichen Kassen auswirken. Das deutsche Finanztabu bei Volksentscheiden.
Volkentscheide haben bei Deutschlands Politikern einen ...weiter
Aktuelle Meldungen unter: http://www.mehr-demokratie.de/aktuell.html
Wie weiter mit dem bundesweiten Volksentscheid? |
Die Parteienverhindern bisher aus eigenem Machtinteresse eine sachbezogene Diskussion zum Thema Bürgerentscheid/ Volksentscheid. Vielfach scheitern Vorlagen nur deshalb, weil sie vom politischen Gegner" kommen - wie zuletzt der FDP-Gesetzentwurf für ein Europareferendum am 6, November 2003. Damit ein erneuter Anlauf für bundesweite Volksentscheide nicht dasselbe Schicksal erleidet, wird Mehr Demokratie in diesem Jahr durch eine überparteiliche Initiative im Bundestag das Thema wieder auf die politische Agenda setzen und den Diskussionsprozess als Moderator begleiten.
Entscheidende Impulse werden hoffentlich von der europäischen Ebene kommen. Die Unterzeichnung der EU-Verfassung hat erneut die Frage aufgeworfen, warum nicht auch in Deutschland Volksabstimmungen zu so zentralen politischen Fragen möglich sind. Mit zwei Aufrufen, der eine von Staatsrechtlern, der andere von prominenten Konservativen unterzeichnet, wird Mehr Demokratie diese Frage in die Öffentlichkeit tragen. Daneben wird die im vergangenen Jahr begonnene Demokratie-Tour fort gesetzt. Der MD-Bus und das sieben Meter hohe aufblasbare Grundgesetz werden den ganzen Sommer über durch die Republik touren. Die Unterschriftensammlung wird wie bisher auch beide Kampagnen verbinden - mit der Forderung nach einer Volksabstimmung über die europäische Verfassung und andere wichtigen Fragen.
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