Das fächerübergreifende Projekt zum Thema "
Wasser ist Leben " wurde zum Ende des Schuljahres 1998/99
in der Untertertia c des Gymnasiums St. Mauritz in den Fächern
Mathematik (Christina Rösel), Erdkunde und Religion (Johannes
Kruse), Deutsch (Barbara Mischnat) und Politik (Dieter Fuchs)
parallel mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten behandelt.
So wurden im Mathematikunterricht Umfragen zum Wasserverbrauch
durchgeführt und statistisch ausgewertet, der tägliche
Wasserverbrauch in der Schule ermittelt, Vorschläge zum Einsparen
von Wasser anhand der Auswertungen vorgenommen, vorhandenes statistisches
Datenmaterial zum Wasserverbrauch in den einzelnen Ländern
ansprechend aufbereitet und auch die Verwertung des Regenwassers
durch Zisternen durch Rechenbeispiele thematisiert. Als Grundlage
für die eigenständigen Projektarbeiten standen den Schülern
hierbei Materialien des Umweltamtes sowie der Stadtwerke Münster
zur Verfügung.
Im Erdkundeunterricht beschäftigten sich die Schüler
ebenfalls in Kleingruppen mit verschiedenen Aspekten des Wassers:
Mit dem Hochwasser, Staudämmen und Überschwemmungen,
mit der Wasserverschmutzung, dem Trinkwassermangel, sowie dem
Trinkwasserkonflikt im Nahen Osten.
Im Deutschunterricht wurden Kurzgeschichten, Gedichte und Spielszenen
zum Thema "Wasser" kreiert, im Religionsunterricht auf
die Zerstörung der Umwelt ( Wasserverschmutzung ) anhand
des Hungertuches aus dem Jahr 1996 zum Thema "Jeder Tropfen
zählt" eingegangen und im Politikunterricht das Thema
"Wasser" als immer wichtigerer Gegenstand der Auseinandersetzung
der Völker im Kampf um die Verteilung der Ressourcen der
Erde behandelt.
Die Ergebnisse der unterschiedlichen
Schülerarbeiten wurden hierbei nicht nur in einer umfangreichen
Projektmappe dokumentiert, sondern spiegelten sich in einer gemeinsamen
Ausstellung in der Kulturhalle wider. Nicht nur durch Plakate,
sondern auch durch dreidimensionale Darstellungen versuchen die
Schüler, dem Betrachter das Thema "Wasser" anschaulich
näher zu bringen und allgemein zu einem bewußteren
Umgang mit dem kostbaren Lebensgut Wasser beizutragen.
Christina Rösel