Reim und Metrum

Du untersuchst die Einteilung des Gedichts in Strophen (Strophenaufbau), die Reimstruktur und das Metrum (Versmaß).

a) Strophenbau
Viele Dichter unterteilen ihr Gedicht in Strophen.
Du beobachtest die Anzahl der Strophen, die Länge der Strophen (Zeilen) und die Beziehung der Strophen untereinander.

b) Reimstruktur
Es gibt bestimmte Muster:
Kreuzreim abab
Paarreim aabb
umschließender Reim abba
Schweifreim aabccb

Reime können auch Aussagen oder Inhalte tragen, z.B. den Eindruck von Harmonie/ Disharmonie vermitteln, Eintönigkeit signalisieren, bestimmte Wörter bzw. Aussagen "zusammenbinden" und Strophen miteinander verknüpfen.

c) Metrum
Das Metrum beschreibt den Wechsel von betonten und unbetonten Silben. Man unterscheidet:
Jambus (unbetont ­ betont)
x x
Trochäus (betont ­ unbetont) x
x
Daktylus (betont ­ unbetont ­ unbetont) x
x x
Anapaest (unbetont ­ unbetont ­ betont)
x x x



Aufgabe

Bestimme Metrum und Reimform der einzelnen Strophen, trage deine Ergebnisse in die Tabelle ein!

 

 

Metrum

Reim

Am grauen Strand, am grauen Meer    
Und seitab liegt die Stadt;    
Der Nebel drückt die Dächer schwer,    
Und durch die Stille braust das Meer    
Eintönig um die Stadt.    

 

 

Metrum

Reim

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai    
Kein Vogel ohn Unterlaß;    
Die Wandergans mit hartem Schrei    
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,    
Am Strande weht das Gras    

 

 

Metrum

Reim

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,    
Du graue Stadt am Meer;    
Der Jugend Zauber für und für    
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,    
Du graue Stadt am Meer.    

 

Überlege, ob es einen Zusammenhang zwischen Form und Inhalt gibt, schreibe deine Gedanken auf!

 

Arbeite nun weiter auf der Seite Bilder und Symbole.

Den Schluss bildet dann die Seite Interpretation.


Zurück zum Puzzle