Inline-Skating

 

Hi, hier auf dieser Homepage hast Du zum erstenmal die Möglichkeit alles über Inline-Skating zu erfahren. Wir werden Dir etwas über die Geschichte der Inliner, die Szenetreffs, die Top Ten der besten Inline-Skates Vertriebe usw.schreiben.


Hier hast Du die Qual der Wahl:

Geschichte des Inline-Skating

Bremstechniken

Szenetreffs

Herstellerliste

Interview

Addressen zu Inline-Skating

 

Geschichte des Inline-Skating

Als erstes werden wir einmal den größten Irrtum aus der Welt schaffen, denn - auch wenn es nicht mehr ganz datumsgenau festzustellen ist - die Idee des Inline-Skatings gibt es schon seit ca. 200 Jahren.

Ein gewisser John Josef Merlin, ein belgischer Musikinstrumenthersteller aus Huy, baute im Jahre 1760 eine Frühform der heutigen Skates. Diese Rollschuhe waren eigentlich Schlittschuhe, an denen er zwei Metallrädchen befestigt hatte. Auf einem Maskenball am Londoner Königshof glitt er mit seiner Erfindung über das Parkett des festlich geschmückten Salons und spielte dazu auch noch Geige. Allerdings wurde seine rasante Fahrt durch einen Spiegel jäh gestoppt, denn er hatte vergessen, Stopper zu installieren und konnte deshalb nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Im Jahre 1789 entwickelte Herr van Lede, ebenfalls Belgier, einen "Rollschuh" für alle Temperaturen. Dieser Schuh bestand aus einer Metallplatte mit zwei Holzrädern, einer Art Bremse und einem Wadenschaft.

 

Der Franzose Jean Garcin soll 1813 einen weiteren "Rollschuh" konstruiert haben, für den er 1815 ein Patent erhielt. Er nannte den Rollschuh Cingar. Schließlich eröffnete Garcin eine Schule, die "Cingar-Schule".Und so stieg die Produktion der "Cingar-Modelle" noch weiter an und er verbesserte es immer mehr. So wurden aus einfachen Brettchen mit Rollen und ein paar Riemchen, drei Rollen aus Kupfer, eine Riemenbefestigung für den Fuß und eine bis an das Knie reichende Stütze mit Lederverschlußschnalle und einer Fersenbremse.

Jetzt rollte der Markt, der Franzose Pettibled aus Paris brachte 1819 einen weiteren "Rollschuh" auf den Markt. Die Rollen waren am Chassis festgemacht und mit Riemchen konnte man Schuhe befestigen.

Am 22. April 1823 erhielt der englische Obsthändler John Tyer aus Picadilly ebenfalls ein Patent für Rollschuhe, die er "volitos" nannte. Diese Rollschuhe hatten fünf in einer Reihe angeordnete Rollen, von denen die mittlere Rolle den größten Durchmesser hatte, um sich besser drehen zu können.

Für seine Oper "Der Prophet" am Theater der Nationen in Paris brauchte der Komponist Giacomo Meyerbeer im Jahr 1849 einige Tänzer auf Rollschuhen, dem 3. Akt eine Eislaufszene darstellen sollten. Meyerbeer beauftragte den ihm bekannten Metzger Legrand, rasch ein neues Rollschuhmodell zu konstruieren, damit der Ballettmeister Mabille und die Tänzer mit den Proben beginnen konnten. Legrand kreierte ein Herrenschuh mit zwei hintereinander befestigten Rollen und eine Damenschuh mit jeweils zwei parallelen Rollen hintereinander, um so für die Damen die Standsicherheit zu erhöhen.

Am 16. April 1849 wurde die Oper erstmals aufgeführt, und die "Eislaufszene" versetzte viele Zuschauer in Erstaunen. In den folgenden Jahren konnte man die sogenannten "Propheten-Rollschuhe" in Paris kaufen, und das Rollschuhlaufen mit Inline Skates erfreute sich wachsender Beliebtheit.

Ein Siegeszug konnten die " einspurigen Rollschuhe" aber nicht antreten, denn sie wurden von den normalen Rollschuhen, also von den Modellen mit je zwei Rollen pro Achse, verdrängt.

Erst 160 Jahre später tauchten die ersten neuzeitlichen Inline-Skate-Schuhe auf: In der UdSSR wurden im Jahre 1960 von Rollschnelläufern Inline-Skates mit vier Rollen benutzt. Aber auch in Deutschland gab es schon vor Beginn des derzeitigen Booms Inline-Skates.

Die eigentliche Entwicklung der richtigen und heute gebräuchlichen Inline-Skates setzte jedoch erst Mitte der 80er Jahre ein. Die Firma "Rollerblade" produzierte den ersten Inline-Skate-Schuh, der auch heute aktuell ist: Ein Schalenschuh aus Plastik, vier schmale Kunststoffrollen mit Kugellager und ein Stopper an der Ferse.

Von da an war die rasante Inline-Skate-Entwicklung nicht mehr aufzuhalten: Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene und ganze Familien erkennen die Vorzüge dieser Sportart. Kein Rundweg, keine asphaltierte Fläche ist mehr von den Skatern sicher. Es bleibt nur zu hoffen, daß dieser "Boom" anhält.

Bremstechniken...

... für Anfänger

Wall Stop

Schneepflug

Runout

Brake Pad

...für durchschnittliche Fahrer

Runout 2

Crossover Stop

Spinout

Spread Eagle Spinout

...für Fortgeschritte

Stepping Stop

T-Stop

 

Die hier vorgestellten Bremstechniken sollten für Anfänger eigentlich keine Schwierigkeiten bereiten, weil die Füße während der Bremsbewegung auf dem Boden bleiben, so daß das Gleichgewicht nicht gestört wird.

Wall Stop

Eine sichere Technik bei geringen Geschwindigkeiten ist der Wall Stop. Für diese Technik brauchst Du einfach nur gegen eine Wand oder ähnliches zu fahren und Deine Arme als Stoßdämpfer zu benutzen. Um nicht mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen, solltest Du Dich mit den Händen abfangen und ein wenig nachfedern. Üben kannst Du diese Technik, indem Du Dich mit Deinen Inline-Skates vor eine Wand stellst und Dich langsam auf sie zufallen läßt.

Schneepflug

Als Skifahrer wird man mit dieser Technik keine Probleme bekommen, da sie weitgehend bekannt sein wird. Wenn Du vorwärts fährst, stell Deine Füße etwa schulterbreit auseinander und drücke die Zehen nach innen. Um bei höheren Geschwindigkeiten abbremsen zu können, drücke mit der gesamten Kraft Deiner Beininnenseiten auf den Boden.

Runout

Fährst Du mit einer geringen Geschwindigkeit neben einem Weg, auf dem Gras oder Erde ist, kannst Du einfach auf diesen Randstreifen fahren, der Dich sofort abbremst. Achte bei höheren Geschwindigkeiten auf das plötzliche abbremsen; solltest Du trotzdem hinfallen, fällst Du zumindestauf weichen Boden.

 

Brake Pad

Das Brake Pad (auch Stopper genannt) kann Dir viele Vorteile bringen. Einige haben wir Dir hier aufgelistet:

Beim Bremsvorgang kannst Du die Füße auf dem Boden lassen, und somit Dein Gleichgewicht besser halten.

Auch bei höheren Geschwindigkeiten kannst Du hiermit schnell und sicher abbremsen.

Du kannst das Bremsen immer noch steuern.

Du brauchst nicht viel Platz für diese Bremstechnik, daß heißt,

daß Du auch an überfüllten Plätzen gut abbremsen kannst.

Das Brake Pad nutzt sich nicht so schnell ab, und ist außerdem

auch nicht so teuer wie acht neue Rollen (Das Brake Pad kostet ca.

20 DM also so viel wie eine Rolle)!

 

Das Bremsen mit dem Brake Pad ist etwas schwerer als die anderen Bremstechniken, aber mit etwas Übung wirst Du es sicher schnell lernen.

Fahre mit Deinen Füßen etwa schulterbreit, dann versuch abwechselnd einen Fuß weiter nach vorne zu bewegen als den anderen. Das hilft Dir, das Gleichgewicht besser zu halten. Beim Bremsvorgang mußt Du den Fuß mit dem Brake Pad nach vorne nehmen, dann die Fußspitze hochziehen und die Ferse mit Deinem Gewicht runterdrücken. Ganz wichtig dabei ist, daß Du die Knie beugst und den Rücken gerade hälst. Je mehr Gewicht Du auf den Fuß legst, desto kürzer ist Dein Bremsweg (am besten hebst Du den hinteren Fuß etwas an und legst Dein ganzes Körpergewicht auf den Bremsfuß, achte aber auf Dein Gleichgewicht).

...Für durchschnittliche Fahrer

 

Runout 2

Zur Geschwindigkeitsregulierung kann man hierbei immer zwischen Gras- und Asphaltstreifen wechseln, wenn Du aber richtig bremsen willst, dann fahre einfach nur übers Gras. Paß auf, daß Du, wenn Du auf das Gras kommst die Knie gebeugt läßt und einen Fuß weiter nach vorne stellst als den anderen. Lehn Dich am besten mit Deinem ganzen Gewicht auf den einen Fuß, der das Gras zuerst ereicht und halte ihn steif. Das andere Bein sollte am besten ganz entspannt sein, denn hierbei dient es nur zum Gleichgewicht halten.

(!Aber Vorsicht, fahr nicht auf nassem Boden, denn er schädigt Deine Kugellager!)

Crossover Stop

Diese Technik ist gut anzuwenden bei hohen Geschwindigkeiten.

Du fährst eine Kurve mit beinahe überkreuzten Beinen. Fahr am besten eine kleine Kurve, denn so bremst Du am schnellsten, aber stolper nicht. Wenn Du eine Linkskurve fährst, dann ist Dein rechter Fuß vorne und der linke Fuß dahinter, so daß Du in einer Reihe fährst. Die Kraft solltest Du bei dem linken Fuß auf die Außenkante legen, und beim rechten Fuß auf die Innenkante. Je mehr Druck Du bei dem hinteren Fuß auf die Außenkante legst, um so schneller bremst Du.

Der Crossover Stop kommt übrigens von den Eishockeyspielern, die ihn ziemlich häufig anwenden.

 

Spinout

Für den Spinout fährst Du einfach mit dem einen Fuß einen Kreis um den anderen herum. Wenn Du den anderen Fuß nicht stehenlassen kannst, fahr einen kleinen konzentrischen Kreis drumherum, wobei der äußere Fuß auf der Innenseite und der innere Fuß auf der Außenseite fährt.

Spread Eagle Spinout

Hierbei brauchst Du besonders viel Platz. Fahr einen Kreis bei dem die Füße im 180° Winkel (natürlich mit den Fersen zueinander) stehen. Du kannst Dir aussuchen, ob Du auf den Außenkanten oder auf den Innenkanten fährst; mehr Bremswirkung erziehlst Du mit der Außenkante.

...für Fortgeschrittene

Stepping Stop

Diese Technik ist eher für Fortgeschrittene und für kleine Geschwindigkeiten geeignet, da Du beide Skates unabhängig voneinander kontrollieren können mußt.Durch das Stemmen eines Skates gegen die Fahrtrichtung kommt die Bremswirkung zustande. Die meisten geübteren Fahrer jedoch machen dies intuitiv.

Stepping Stop gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen:

1.Backward Stepping Stop

Wenn Du normale Schuhe trägst und du wirst von vorne gestoßen, machst Du einen Schritt nach hinten und fängst den Ruck somit auf.Genau dasselbe machst Du mit Deinen Skates beim Rückwärtsfahren.Ein Fuß muß im rechten Winkel hinter dem anderen stehen.Du setzt dann den hinteren Fuß auf den Boden und fängst so den Stoß ab.

2.Forward Stepping Stop

Bei dieser Technik ist die Bewegung dieselbe wie beim Backward Stepping Stop, außer das Du diesmal vorwärts fährst.Du mußt den Bremsfuß im rechten Winkel vor den anderen stellen. Es ist Dir selbst überlassen, ob Du die Spitze nach innen oder nach außen stellst.Es könnte Dir vielleicht leichter fallen, wenn Du die Hüfte und Knie leicht beugst, um mit dem Bremsfuß einen besseren Winkel bilden zu können.

T-Stop

Der T-Stop ist eher dazu da, die Geschwindigkeit zu kontrollieren, als zum Abbremsen. Einen Fuß mußt Du fast senkrecht zur Fahrtrichtung hinter Dich setzen. Danach beugst Du beide Knie etwas und setzt die Rollen auf den Boden.Dabei solltest Du mehr Druck auf die Ferse legen als auf die Zehen. Achte aber darauf, daß Du nicht zuviel Druck auf die vordere Rolle legst, da Du Dich sonst zwangsläufig im Kreis drehen wirst. Das Hauptgewicht solltest Du deswegen lieber auf den Fuß in Fahrtrichtung legen. Wenn Du schneller fährst, kannst Du mehr Druck auf den hinteren (Brems-)Fuß geben, wobei das Gewicht aber immer noch auf dem vorderen Fuß bleibt.

Der Nachteil bei dieser Bremstechnik ist jedoch, daß die Rollen des Bremsfußes ungleichmäßig abgenutzt werden.


Szenetreffs

Aachen, Aartelsee, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gießen, Heilbronn, Karlsruhe, Münster, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgard, Wien

Herstellerliste

Oxygen,Atomic Deutschland,Am Kirchenhölzl 13
82166 Gräfeling,Tel.:089/89801-03

Ultra Wheels,Mako Sports,Industriestr.10a,
82110 Germering,Tel.:089/8942540

Razor Skates,Sunshine Products,Högeringer Straß 33
83071 Stephanskirchen,Tel.:08036/1037

Rollerblade,Benetton Sportsystem Deutschland,
Röntgenstr.3,85716 Unterschleißheim
Tel.:089/3177430
Adressen weiterer Firmen findest Du bei:

http://ph 12 sh 19.phy5-ex.uni-sb.de/"chef-che/Skating/intro.html

Interview

Interview mit Steffi:

Wir: Steffi, wie lange bist Du schon beim Inline-Skaten dabei?

Steffi: Etwa vier Jahre, denke ich.

W: Woher hast Du Deine Inliner?

S.:Von Titus in Münster.

W: Steffi, wie oft fährst Du Inliner?

S.:Eigentlich immer, wenn gutes

Wetter ist.

W.: Macht es Dir Spaß, so oft zu fahren?

S.:Ja, ich höre meißtens Walkman.

W.: Danke für das Interview.

weitere Addressen zu Inline-Skating

http://ph 12 sh 19.phy5-ex.uni-sb.de/"chef-che/Skating/intro.html

Unsere Meinung zu dieser Addresse ist sehr positiv. Sie ist sehr informativ und sehr interessant dargestellt.. Die Adresse enthält alle wichtigen Infos zu Inline, die einen als Skater interessieren.

http://www.prospernet.com/sur/ing/sports/skating/inline.html

Diese Homepage hat vieles interessantes zu Inline-Skaten zu bieten. Es macht Spaß, in dieser Seite zu lesen. Nur die äußere Aufmachung der Seite ist nicht ganz so gut gelungen. Dennoch lohnt es sich, einmal reinzuschauen.

http://www.co.dakota.mn.us/parks/skate.html

Informativ hat diese Seite alles zu bieten, was man als Skater alles wissen muß. Die Gestaltung dieser Homepage ist nicht das, was man sich von einer Skater-Seite erhofft hat.

http://user.baden-online.de/~flange/skate.html

Diese Homepage informiert über Skatehallen und anderen Links. Sonst hat sie an Information nicht sehr viel zu bieten. Die Aufmachung der Homepage ist sehr gut.


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