2.2.2
Förderung bei zeitweiligen Leistungsschwächen
Das Spektrum der Begabungen offenbart eine zunehmende Streubreite. Dabei kommt es immer
wieder zu der Beobachtung, dass Einzelne in bestimmten Fächern oder Anforderungsbereichen
Schwächen zeigen und besondere Unterstützung benötigen. Hier greift zum einen das Klin-Klex-
Programm der Schule, das in verschiedenen Jahrgängen und Fächern gegensteuert. Durch
Bildung klassenübergreifender, möglichst homogener Gruppen kann eine vertiefte
Beschäftigung mit Aufgaben, die Trainings- und Absicherungsperspektiven eröffnen, realisiert
werden. Ziel ist es, dadurch die ohnehin schon sehr geringe Sitzenbleiberquote und Zahl der
„Abschulungen“ weiter zu minimieren und gleichzeitig die Leistung der Schülerinnen zu
steigern. Der Erfolg schlägt sich auch in der Verbesserung von Durchschnittsnoten und/oder in
den Ergebnissen von Lernstandserhebungen oder zentralen Klausuren nieder. In Einzelfällen von
Versetzungsgefährdung werden für kleine Lerngruppen auch durch Kollegen betreute zeitlich
befristete Intensivförderungen realisiert, die aus dem Kontingent der im Rahmen des „KOMM
MIT“-Projektes bereitgestellten Lehrerstunden finanziert werden. Außerdem soll die
Hausaufgabenbetreuung mit Hilfe von Lehramtsstudenten oder Praktikanten sowie geschulten
Schülerinnen – für sie ist das zugleich ein Stück Begabtenförderung – weiter professionalisiert
werden. Angestrebt wird eine frühzeitige Intervention, die dem Aufbau von großen Lücken
entgegenwirkt. Darüber hinaus besteht seit Jahren ein Tutorinnenprogramm an der Schule, das
darauf zielt, ein Lerntandem zu bilden, in dem eine leistungsstärkere ältere Schülerin eine
jüngere betreut. Auch klassenintern soll die Bildung solcher Tandems angeregt und erprobt