Die Idee und die
Probleme
Da wir keinen Motor auf
den Boden des Balles legen wollten, fiel die Entscheidung für
einen indirekten Antrieb mittels einer Schwungscheibe. Das
physikalische Prinzip der Drehimpuls-Erhaltung sollte dabei
für die Fortbewegung sorgen. Aber der Ball wollte einfach nicht
losrollen! Das lag daran, daß unser Ball eben eine Hohlkugel ist,
die tun sich besonders schwer, in die Gänge zu kommen.
Es ist fast so wie beim Aufstehen jeden morgen – eine Hohlkugel ist
„träge“! Die Schwungscheibe mußte also die Trägheit des
Balles überwinden und die Bewegung, sobald es diese
gibt, am Leben erhalten.
Das Finale
Am 1.6.2006 ging es zum
Finale nach Duisburg. In unserer Kategorie hatten sich 50 Mannschaften
angemeldet, teilweise bestanden die aus 10 Schülern mit drei
Lehrern. Da wäre man sich glatt verloren
vorgekommen, wenn die anderen nicht so misstrauisch unseren Ball
beäugt hätten. Wir waren richtig zuversichtlich, denn viele
hatten zwar Elektronik eingebaut oder auch eine Fernsteuerung,
aber für unser Funktionsprinzip bekamen wir jede Menge Lob und
Anerkennung von den anderen Teilnehmern und auch den Juroren.
Zum Sieg hat es leider
nicht gereicht, denn eine andere Gruppe hatte ebenso wie wir einen Ball
mit Drehimpulsantrieb gebaut und der lief mit einer dickeren
Schwungscheibe besser als unserer.
Das Fazit
Gewonnen haben wir
Erfahrung und viel Lob unserer Konkurrenten. Und Spaß hat das
Treffen in Duisburg schließlich auch gemacht. Nächstes Jahr
gibt es neue Aufgaben, aber weil wir dann im Abitur
stecken,
suchen wir jetzt schon unsere Nachfolger – wer ist dabei?
