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WICHTIGE INFORMATION für die NEUANMELDUNGEN
Der dritte Jahrgang durchläuft derzeit das Unterrichtsmodell MusikPraxis an der Marienschule.
Im Klassenverband lernen die Kinder der Klassen 5 und 6 ein Orchester-Blasinstrument.
Möglich wird dies auch durch die Kooperation mit der Musikschule Nienberge, deren Instrumentalpädagogen
die Schülerinnen in Kleingruppen zusätzlich zum Unterricht betreuen.
Auch im nächsten Schuljahr wird bei uns zum vierten Mal diese besondere Form des Klassenmusizierens
im Musikunterricht angeboten!
Haben Sie Fragen? Mailen Sie uns!
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Hier finden Sie Videoclips vom ersten Auftritt der Musikpraxisklasse beim Weihnachtskonzert 2007
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AKTUELLE INFORMATIONEN zu MusikPRAXIS
Seit 2007 bietet die Marienschule diese spielpraktisch basierte Unterrichtsform für die Klassen 5 und 6 an.
Drei Jahrgangsstufen mit insgesamt über 90 Schülerinnen lernen zurzeit in ihrem Musikunterricht ein Instrument
für das Blasorchester und erfahren so musikalische Inhalte „am lebenden Objekt“.
Wie funktioniert MusikPRAXIS ?
Bei der Anmeldung an der Marienschule hat jede Schülerin die Möglichkeit, den musikpraktischen Zweig mit
anzuwählen. Man wählt nur das Unterrichtsmodell selbst an, nicht das Instrument.
Besonders richtet sich MusikPraxis an solche neuen Sextanerinnen, die bisher noch kein Instrument spielen, denn
MusikPraxis startet bei Null, und alle lernen alles zusammen.
Die Zuteilung in den musikpraktischen Zweig erfolgt dann meist klassenübergreifend, wie das folgende Schema zeigt:
Wie kommt mein Kind zu seinem MusikPRAXIS-Instrument?
Zunächst probieren alle Schülerinnen das gesamte Instrumentarium des Blasorchesters aus, das sind bei uns derzeit
Holzbläser: Querflöte, Klarinette, Altsaxophon
Blechbläser: Trompete, Posaune
Rhythmusgruppe: Schlagzeug + Percussion, E-Bass
Nach dieser Vorstellungsphase kann die Schülerin nun ihre Favoriten wählen („Du hast 3 Wünsche frei“) und wird
hierbei von den Lehrkräften beratend unterstützt. Nach den Ergebnissen dieses Instrumentenzirkels erfolgt dann
die Zuteilung der Unterrichtsinstrumente, wobei erstens die individuell erkennbaren Begabungen berücksichtigt
werden, und zweitens damit ein funktionierendes Orchester gebildet werden kann.
Wie viel Zeit erfordert MusikPRAXIS ?
Der Musikunterricht selbst steht wie gewöhnlich mit zwei Wochenstunden in der Stundentafel. Hinzu kommt der
45minütige Instrumentalunterricht, der im Anschluss an den Schulunterricht in Kleingruppen von ca. 4-6 Schülerinnen
stattfindet. Einrechnen sollte man auch eine tägliche individuelle Übezeit von etwa einer halben Stunde.
Wer unterrichtet MusikPRAXIS?
Frau Baumeister und Herr Laumann haben in speziellen Lehrgängen die fachlichen Qualifikationen für das Unterrichten
musikpraktischer Klassen erworben und betreuen MusikPraxis an der Marienschule. Der zusätzliche
Instrumentalunterricht in Gruppen wird von den Instrumentalpädagogen der Musikschule Nienberge erteilt, die
ihrerseits viel Engagement und eine Menge Erfahrung mitbringen. Herr Laumann arbeitet nach der Teilnahme an
mehreren speziellen Fortbildungen inzwischen mit den Schülerinnen ab Klasse 7 im Bereich für „Fortgeschrittene“.
Der Basiskurs läuft über 2 Jahre (Klassen 5 +6). Der Monatsbeitrag beläuft sich derzeit auf 36€ und beinhaltet folgende
Instrumentalunterricht in der Kleingruppe, 1mal in der Woche
Miete für das gestellte Instrument
Erfahrungen mit MusikPRAXIS
Wir sind von unserem Unterrichtsmodell überzeugt, weil wir in unseren laufenden Kursen sehr positive Erfahrungen
Die Erfahrung, Musik im Team zu erfahren und zu erlernen, motiviert ungemein. Es hat bei über 90 Schülerinnen im
Bereich der Klassen 5 und 6 bisher keine einzige Aussteigerin gegeben. Musik spielt man am liebsten miteinander, nicht
Trockene Musiktheorie, Notenlehre, Instrumentenkunde, Musikgeschichte, Stilkunde – dies alles wird spannend, weil
man es jetzt selbst erlebt und erspielt. Die Teilnehmerinnen zeigen viel bessere Lernergebnisse auf diesen Gebieten.
Das Hören ist eine wichtige musikalische Kompetenz, und aus ihr erwächst auch die Fähigkeit zum Hinhören, zum
Zuhören. Soziale Kompetenz wird gefördert.
Gemeinsame Konzerte stehen von Anfang an mit auf dem Programm. Schon die Anfängerinnen stehen nach wenigen
Monaten af der Bühne – gemeinsam erarbeiteter Erfolg, der das Selbstwertgefühl der Gruppe und des Individuums stärkt.
Musikpraxis bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kooperation mit anderen Fächern und Bereichen. Unsere Schülerinnen
verbinden Musik und Fremdsprachen, Tanz, Theater. Sie gestalten Gottesdienste, Wettbewerbe, Klassenfeste.
Hier beginnt Kulturkompetenz!
Fast alle Teilnehmerinnen des im Sommer auslaufenden Jahrgangs haben bereits ihren Entschluss bekundet,
MusikPraxis auch in Klasse 7 weiter belegen zu wollen, dann mit einem eigenen Instrument. Wir freuen uns über diese
Bestätigung unserer Arbeit.
Das Unterrichtsmodell MusikPraxis hat natürlich das Ziel, Schülerinnen langfristig an musikalische Aktivitäten
heranzuführen, weshalb die Angebote der Marienschule bereits jetzt weitere Altersstufen in den Blick nehmen.
Die 6. Klasse MusikPraxis schließt mit einer instrumentalpraktischen und theoretischen Prüfung ab, die gleichzeitig als
Eignungstest für Neuinteressentinnen durchgeführt wird, die anderweitig ein Instrument erlernt haben. Die Klasse 7b
hat diese Basisausbildung mi dem Ende des Schuljahres 2008/09 abgeschlossen und fast geschlossen MusikPraxis
weiter belegt. Zudem sind vier Schülerinnen aus der Parallelklasse hinzu gekommen und bereichern den Orchesterklang
mit z.T. neuen Klangfarben wie Fagott oder Tenorhorn.
Derzeit probt die Klasse für ein erstes themengebundenes Konzert, welches im nächsten Frühjahr stattfinden wird und
Hier wird auch die unterrichtliche Dimension der weitergeführten Musikklasse deutlich: Curriculare Themenblöcke
können ganzheitlich erfahrbar gemacht werden, Werke unterschiedlicher Epochen und Gattungen durch das
Selbststudium und die Performanz durchdrungen werden.
Dieses unterrichtliche Konzept der Marienschule zielt natürlich auch auf das außerunterrichtliche Ziel jedes jungen
Orchestermusikers ab: Spielen in einem symphonischen Blasorchester oder in einer Big Band. Wir wollen unseren
Schülerinnen hierfür das nötige Wissen und Können vermitteln und ihnen Spielmöglichkeiten eröffnen, mit dem Ziel,
Spaß an der Musik zu haben. Deshalb sollen ab dem nächsten Schuljahr die Schülerinnen ab Klasse 8 das neue
Schulorchester bilden, so dass alle Schülerinnen der MusikPraxis eine instrumentalmusikalische Perspektive an der
Unterrichtlich sind weitere Angebote wie ein Differenzierungsangebot in der Mittelstufe, z.B. im AG-Bereich,
denkbar. Hierdurch würde auch die spätere Wahl des Faches Musik in der Oberstufe sicherlich begünstigt. Über
Realisierungsmöglichkeiten und thematische Ausgestaltung muss sicherlich noch nachgedacht werden. Denkbar sind
z.B. das Lehrwerk „Essential Jazz Elements“ oder Arrangiertechniken.
Für die Oberstufe ist dann auch eine weitere Ausdifferenzierung des musikpraktischen Angebotes geplant, sei es
als Orchester oder auch als Big Band. Entscheidend bleibt, dass Mädchen in der Lage sind, die ganze Bandbreite
musikalischer Kreativität zu erfahren und abzubilden.