Mathematik in der Sekundarstufe II

 

Der Unterricht in der Sekundarstufe II richtet sich aus an Lehrplänen und  an den Vorgaben des Zentralabiturs (genaueres unter www.learn-line.nrw.de)

Die Fachkonferenz hat gemeinsam mit Eltern und Schülerinnen beschlossen, dass alle Schülerinnen einen graphikfähigen  Taschenrechner (keinen CAS-Rechner) anschaffen müssen. (Diese Vorgabe bestimmt die Auswahl der Abituraufgaben).

 

SCHULCURRICULUM SEKUNDARSTUFE II

 

Fachliche Inhalte in der Sekundarstufe II:

Ø     Analysis

Ø     Stochastik

Ø     Lineare Algebra / Analytische Geometrie

 

Da sich die Vorgaben für das Zentralabitur ständig ändern, kann es kein starres Schulcurriculum geben. Wir Mathematiklehrer stellen uns natürlich jeweils auf die Vorgaben ein.

 

Für das Zentralabitur 2010 gibt es folgende Vorgaben:

 

Inhaltliche Schwerpunkte

Analysis

- Fortführung der Differentialrechnung

Akzente für den Grundkurs:

Untersuchung von ganzrationalen Funktionen und Exponentialfunktionen einschließlich notwendiger Ableitungsregeln (Produkt- und Kettenregel) in Sachzusammenhängen

Akzente für den Leistungskurs:

Untersuchung von ganzrationalen Funktionen, gebrochen-rationalen Funktionen einschließlich Funktionenscharen, Exponentialfunktionen und Logarithmusfunktionen mit Ableitungsregeln (Produktregel, Quotientenregel, Kettenregel) in Sachzusammenhängen

- Integralrechung

Akzente für den Grundkurs:

Untersuchungen von Wirkungen (Änderungsrate)

Flächenberechnung durch Integration

Akzente für den Leistungskurs:

Untersuchungen von Wirkungen (Änderungsrate)

Integrationsregeln (partielle Integration, Substitution)

Flächenberechnung durch Integration

Lineare Algebra/Geometrie

Akzente für den Grundkurs:

 lineare Gleichungssysteme für n>2, Matrix-Vektor-Schreibweise,

 Geraden- und Ebenengleichungen in Parameterform und Koordinatenform, Lagebeziehung von Geraden und Ebenen

 Standard-Skalarprodukt mit den Anwendungen Orthogonalität und Länge von Vektoren

 Alternative 1: Abbildungsmatrizen, Matrizenmultiplikation als Abbildungsverkettung

oder

 Alternative 2: Übergangsmatrizen, Matrizenmultiplikation als Verkettung von Übergängen (Die Fachkonferenz hat sich für die Alternative 2 entschieden)

Akzente für den Leistungskurs:

lineare Gleichungssysteme für n>2, Matrix-Vektor-Schreibweise

lineare Abhängigkeit von Vektoren, Parameterformen von Geraden und Ebenengleichungen

Standard-Skalarprodukt mit den Anwendungen Orthogonalität, Winkel und Länge von Vektoren

Normalenformen von Ebenengleichungen, Lagebeziehungen von Geraden und Ebenen

 Abstandsprobleme (Abstand Punkt-Ebene)

 Alternative 1: Abbildungsmatrizen, Matrizenmultiplikation als Abbildungsverkettung,

inverse Matrizen und Abbildungen, Eigenwerte und Eigenvektoren

oder

Alternative 2: Übergangsmatrizen, Matrizenmultiplikation als Verkettung von Übergängen (Die Fachkonferenz hat sich für die Alternative 2 entschieden)

Stochastik

Akzente für den Grundkurs:

Wahrscheinlichkeit, bedingte Wahrscheinlichkeit, Unabhängigkeit

Binomialverteilung einschließlich Erwartungswert und Standardabweichung

Alternative 1: ein- und zweiseitiger Hypothesentest

oder

Alternative 2: Schätzen von Parametern für binomialverteilte Zufallsgrößen

Akzente für den Leistungskurs:

Wahrscheinlichkeit, bedingte Wahrscheinlichkeit, Unabhängigkeit

Binomialverteilung und Normalverteilung einschließlich Erwartungswert und Standardabweichung

Alternative 1: ein- und zweiseitiger Hypothesentest

oder

Alternative 2: Schätzen von Parametern für binomialverteilte Zufallsgrößen.