Bild der Fachschaft in Kürze

Eins haben diese Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam: Sie sind alle Mitglieder der Fachschaft Mathematik: Frau Calderon, Frau Fry, Frau Glahn, Frau Göcke, Frau Harhues, Frau Hönisch, Herr Klaes, Frau Schettler, Herr Schmidt, Frau Schulte-Ludwig und Frau Westphal.

Fachschaftsvorsitzende sind Frau Fry und Frau Schulte-Ludwig.

Die Fachkollegen treffen sich ein bis zwei Mal pro Schuljahr um zusammen mit den gewählten Schülerinnen- und Elternvertretern über fach- und unterrichtsbezogene Themen zu beraten sowie um über Fortbildungen zu berichten.

Im Schuljahr 2006/07 haben wir – beginnend mit den Klassen 5 und 6 – ein neues Lehrwerk (Lambacher Schweizer vom Klett-Verlag) eingeführt, das auf die verkürzte Gymnasialzeit (von dreizehn auf zwölf Jahre) und die damit verbundene neue Stoffverteilung abgestimmt ist. Auch werden neuere Medien (Tabellenkalkulation, dynamische Geometriesoftware) stärker einbezogen. Die Aufgabenformen sind deutlich abwechslungsreicher und ansprechender aufbereitet.

Um im Mathematikunterricht projektbezogenes arbeiten zu üben, hat Frau Westphal seit einigen Jahren ein Gotikprojekt mit Schülerinnen der Klasse 6 durchgeführt. Im letzten Jahr hat die Fachschaft beschlossen, dass die jeweiligen MathematiklehrerInnen das Thema „Mathematik und Gotik“ mit allen vier Klassen 6 als Projekt erarbeiten. Dabei entstanden sehr beeindruckende Mappen, die die historischen, architektonischen und nicht zuletzt die mathematischen Facetten des Themas sehr gut darstellen. Die neue Version der Kernlehrpläne hat Einfluss darauf, wann, und in welchem Umfang dies Projekt in Zukunft möglich ist.

Seit nun fast zwei Schuljahren nimmt die Marienschule am Sinusprojekt des Landes NRW teil, dessen Ziel die nachhaltige Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen ist. Frau Fry und Frau Schulte-Ludwig arbeiten im Rahmen dieses Projekts mit Lehrern aller Schulformen der Sekundarstufe I in ihrem Set an der Entwicklung neuer, alltags- und anwendungsbezogener Aufgaben und berichten den Kollegen darüber.

Im Projekt erstellte Aufgaben für die Jahrgangsstufen fünf bis dreizehn können unter folgender Adresse nachgelesen werden:   http://www.sinus-transfer.de/

Direkten Anwendungsbezug der Mathematik lernen die Schülerinnen der Klassen fünf und sechs im R+Zweig kennen. In einer zusätzlichen Stunde werden sie nicht nur zu mathematischen Knobeleien ermutigt, sondern können auch handlungsorientiert sinnvolle und altersgemäße Erfahrungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich machen.

Die große Zahl der Schülerinnen, die sich für Knobelaufgaben, aber auch für „andere“ Aufgaben von gemischten Schwierigkeitsgraden interessiert, ist sogar bereit, für die mathematischen Herausforderungen des Känguru-Wettbewerbs einen kleinen finanziellen Beitrag zu leisten. Hier ein Aufgabenbeispiel des letzten Jahres für die Stufe sieben und acht. Die Lösung sowie Details zum Känguru der Mathematik und ab dem 15. März auch dies neuen Aufgaben unter: http://www.mathe-kaenguru.de/

Als Mirakulix einen Schlaftrunk für die Römer mixt, gießt er die Flüssigkeit in eine

Flasche, die 1/3 l fasst, mit dem Trunk jedoch nur zu drei Viertel gefüllt ist. Aus dieser

Flasche füllt er 20 cl für spätere Zeiten in ein anderes Gefäß um. Wie viel Schlaftrunk ist in der Flasche verblieben? (1 l = 100 cl)

(A) 5 cl                   (B) 7,5 cl                 (C) 12 cl                 (D) 20 cl                 (E) nichts, die Flasche ist leer

 

Die Aufgaben im gesamten Mathematikunterricht gehen immer weiter weg vom „Päckchenrechnen“ der Vergangenheit zu umfassenden Aufgabenstellungen in Alltagssituationen. Ein weiterer Aspekt sind die (von vielen Schülerinnen geliebten) Knobelaufgaben. So verwundert das ständig steigende Interesse an Wettbewerben nicht, das Schülerinnen der Klassen fünf bis acht, manchmal sogar auch OberstufenschülerInnen motiviert, an der Mathematikolympiade teilzunehmen; immer wieder mit beachtlichen Erfolgen: z.B. 2005/6 elf Platzierungen, davon zwei erste Plätze auf Stadtebene (von 14 insgesamt). Ein zweiter Platz auf Landesebene. 2006/07 zehn Platzierungen, wieder zwei davon mit ersten Plätzen, wieder eine Teilnehmerin an der Landesrunde. Das Ergebnis steht noch aus. Wir drücken die Daumen. Die Preisträger sowie Details zum Wettbewerb werden  veröffentlicht unter:                     http://www.mathe-wettbewerbe-nrw.de/

 

Wer einfach nicht genug bekommen kann von Mathe, für den gibt es seit neun Jahren im 13plus-Programm der Marienschule an jedem Freitag in der 7. Stunde „Mathe-kreativ“ bei Frau Westphal. In Ergänzung zum Mathematikunterricht wird eine Gruppe von 20 bis 25 mathematisch begabten Mädchen der Klassenstufen fünf bis sieben in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

Dabei geht es vor allem darum,

Unterstützt wird diese AG von Studierenden der Universität Münster, die als Tutoren Kleingruppen betreuen.

  „Mathe für kleine Asse“, ein Projekt der Universität Münster, gibt es bereits seit zehn Jahren. In diesem Schuljahr wird es endlich auch für die Klassen fünf und sechs angeboten. Sieben Mädchen der Marienschule zeigen in diesem Projekt beim Lösen von problemorientierten Aufgaben ihre mathematische Fantasie und Sensibilität. Sie strukturieren mathematische Sachverhalte und übertragen bekannte mathematische Strukturen auf neue Aufgaben. Strategien wie „Systematisch Ausprobieren“, „Vorwärts- und Rückwärtsrechnen“ wenden sie wie selbstverständlich an.

Eine kleine Notiz am Rande: Die Mädchen in diesem Projekt sind alle aus der Marienschule!

Auch alle von der Marienschule sind die Schülerinnen, die im Tutorensystem die Unterstützung älterer Schülerinnen bei der Lösung mathematischer Probleme suchen, bzw. die Anderen beim Nacharbeiten des Stoffes helfen.

Ein besonderer Glückwunsch geht an Ranjani Banhatti aus der Stufe zwölf: Sie hat als Junior-Studentin an der Universität Münster ihre ersten beiden Scheine in „Analysis I“ und in „Linearer Algebra“ für ihr späteres Mathematikstudium erhalten.