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„Gottesanbeterinnen“ in der Provence

Bericht über die Provence-Exkursion in den Herbstferien

39 Marienschülerinnen der Stufen 8 bis 11 fuhren mit sechs Begleitpersonen (mit den Lehrerinnen Frau Runde und Frau Gebing, der französischen Assistentin Marion, den Eltern Frau Kahler und Herrn Sauerbrei sowie dem Busfahrer und Tourenbegleiter Michael) vom 16.-25. Oktober in die Provence, wo sie für eine gute Woche in einem Selbstversorgerhaus bei Uzès als „Kommune auf Zeit“ herrliche Ferien verbrachten. Die Fahrt beinhaltete neben vielen sportlichen Aktivitäten wie Radtouren (am Meer und an herbstlich gefärbten Weinbergen vorbei), Reiten in der Camargue, Paddeln auf dem Gardon, schöne Wanderungen mit Höhlenerkundung, erfrischendem Baden im Meer und hauseigenen Pool sowie abendlichem Volleyball- und Boule-Spielen auch Besichtigungen von Aix-en-Provence – der schönsten Stadt Frankreichs! -, Avignon mit seinem gigantischen Papstpalast, Arles, St. Rémy, Les Baux und Uzès. Die Schülerinnen schlenderten begeistert über provenzalische Märkte und durch malerische Altstädte, lernten das Leben auf einer „manade“ – einem Stierzuchtbetrieb – kennen, kosteten landestypische Spezialitäten, bestaunten den Pont du Gard – den beeindruckenden, etwa 2.000 Jahre alten Aquädukt über den Gardon - und mehrere andere römische Bauwerke, bewunderten Flamingos aus der Nähe und betrachteten fasziniert Gottesanbeterinnen – wobei sie sich die (nicht ganz ernst gemeinte) Frage stellten, ob diese Insekten vielleicht die neuen Wappentiere der Marienschule sein könnten.

Das schöne Wetter, die Unterbringung in einem 200-jährigen Landhaus, das selbstgekochte leckere Essen, der tolle Teamgeist in der Gruppe und das nette und unkomplizierte Miteinander von Schülerinnen und Begleitpersonen sorgten für gute und oft ausgelassene Stimmung, jede Menge Spaß und wunderschöne Erlebnisse.  Es war eine unvergessliche Fahrt, bei der alle Teilnehmenden viel südfranzösisches Lebensgefühl spüren und mit nach Hause nehmen konnten.