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Erprobungsstufe Erprobungsstufenleitung: Uschi Westphal Der
Erprobungsstufe, die die Klassen 5 und 6 umfasst, kommt eine besondere
pädagogische Bedeutung zu. Erfahrungen und Fertigkeiten aus der
Grundschule werden zunächst übernommen, dann aber vertieft, ergänzt
oder auch revidiert und neu geprägt. Um eine kontinuierliche
Entwicklung zu ermöglichen, gehen sie von der Klasse 5 in die Klasse
6 ohne Versetzung über. Unser
Konzept in der Erprobungsstufe sieht vor, die Schülerinnen allmählich
mit den Anforderungen und Methoden des Gymnasiums vertraut zu machen,
damit die Mädchen sich von Anfang an auf unserer Schule wohl fühlen.
Sie erleben, dass Lernen Spaß macht, dass wir ihre Aktivitäten,
Begabungen und auch ihre Kreativität begrüßen. Neben den geltenden
Richtlinien für die einzelnen Fächer eines Gymnasiums wollen wir zu
den Schülerinnen aus verschiedenen Perspektiven Brücken schlagen.
Wohlfühlen schon im Vorfeld Bevor
die potenziellen Schülerinnen auf ihre neue Schule gehen, sollen sie
die Schule, die Lehrerinnen, Lehrer und ihre neuen Mitschülerinnen
bereits kennen lernen, damit sie frühzeitig Vertrauen fassen. Es soll
ihnen Halt und Orientierung geboten werden, die sie benötigen, um
sich in ihrer neuen Umgebung wohl zu fühlen. Als einzige Mädchenschule
in der Umgebung haben wir einen großen Einzugsbereich. Oftmals kommen
Mädchen auch allein von einer Grundschule zur Marienschule, so dass
der Integrationsbedarf für diese Kinder besonders hoch ist.
Alle
potenziellen Schülerinnen sollen: ·
Am
‚Tag der offenen Tür’ die Schule kennen lernen ·
Beim Anmeldegespräch
mit der Schulleitung oder der Erprobungsstufenleiterin dabei sein ·
Schnupperunterricht auf
Wunsch nach der Anmeldung ·
Wünsche angeben, die
bei der Klassenzusammensetzung berücksichtigt werden sollen ·
Zum Sommerfest kommen,
zu dem die Klassen 5 einladen: Malwettbewerb und Steckbriefaufforderung für den 1. Schultag,
Kennenlernen der neuen KlassenlehrerInnen und der neuen Mitschülerinnen
Sommerfest Sanfter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium Die
Sextanerinnen sollen den Übergang mit Freude und voller Zuversicht
erleben, damit sie sich schneller auf die Umstellung und die neuen
Anforderungen einstellen können. Unser Übergangskonzept sieht eine
sanfte Eingewöhnungsphase vor um mit Kopf, Herz und Hand zu lernen
und sich zu orientieren:
·
Beginn mit einer
gemeinsamen Messe mit der Klasse 6, die den Gottesdienst vorbereitet
haben ·
Empfang der
Sextanerinnen durch alle Schülerinnen auf dem Schulhof, Prämierung
der besten Bilder des Malwettbewerbes und das Aushändigen der
Sextanerinnenzeitung mit den wichtigsten Informationen über die
Schule ·
Der 2. Schultag ist ein
KlassenlehrerInnentag. Der Einsatz möglichst weniger Fachlehrkräfte,
die möglichst viele Stunden unterrichten, erleichtert den neuen Schülerinnen
die Umstellung auf das FachlehrerInnenprinzip ·
Erste Klassengestaltung
mit den Steckbriefen ·
Klassenpatinnen aus der
Jahrgangsstufe 10 helfen den neuen Schülerinnen sich in der Schule
schnell zurecht zu finden ·
Klassenfest feiern
Zeitung für
die Klassen 5 Förderung der Selbstständigkeit durch Erweiterung der Methoden- und der
Medienkompetenz Die
Schule will den Schülerinnen ein fundiertes Sachwissen vermitteln.
Neben der Aneignung von Kenntnissen aber auch das Wissen sowohl
vernetzen, als auch mit der Erweiterung der Methoden- und
Medienkompetenz die Selbstständigkeit der Schülerinnen fördern.
Persönliche Autonomie, Handlungskompetenz und Kreativitätsförderung
sind zentrale Ziele des pädagogischen Handelns, denn gerade in
unserer Zeit sollen Schülerinnen lernen ihr Grundwissen ständig
weiter zu entwickeln und Neues zu erobern. Mit dem Selbstständigen
Arbeiten wird den Schülerinnen ein Freiraum selbst bestimmenden
Lernens angeboten: ·
Lern- und
Arbeitstechniken erlernen in den fachlichen Kontexten ·
Einführung in den
Bereich der Lernorganisation und des Lernen Lernens in einem
gemeinsamen 2-Tage-Aufenthalt der Klassen 6 in einer Jugendherberge ·
Einführung in die
Bibliotheksarbeit und in die Computerarbeit (13 plus-Programm) ·
Individuelles Fördern
des Lernvorgangs in der freien Arbeit oder der Projektarbeit fordert
zur Reflexion und zum Einsatz methodischer Fertigkeiten und Strategien
auf
Computerraum Entwicklung der Persönlichkeit durch Stärkung der Sozial- und der
Selbstkompetenz Die
Schule hat die zunehmende Aufgabe, die sozialen und selbst steuernden
Fähigkeiten der Schülerinnen zu entwickeln und zu stärken. Wir
wollen jungen Menschen helfen Konfliktsituationen in ihrem Alltag ohne
Angst zu begegnen und für Probleme, die entstehen Lösungen zu
finden. In der Orientierungsstunde gibt es, wie auch in den einzelnen
Fächern, genügend Möglichkeiten in unterschiedlichen Sozialformen,
eine angemessene Gesprächskultur und Konfliktlösestrategien zu
entwickeln. Ihre eigenen Gefühle wahr und ernst zu nehmen auch im
Umgang mit belastenden Situationen, ist ein wichtiges Thema schon in
dieser Altersstufe. Einen besonderen Beitrag zur Stärkung der Persönlichkeit
im sozialen Bereich hat die Einführung unseres 13plus-Programms
gebracht. Durch die Alters- und Klassenmischung in den einzelnen
Kursen wird das Klima in der gesamten Schule als angenehm empfunden
HipHop-Aufführung im 13
plus-Programm Individuelle Lernförderung zwischen Fördern und Fordern Erfolgreiches
Lernen kann nur dann gelingen, wenn Schülerinnen
Leistungsbereit-schaft zeigen, die durch ihre Motivation und ein gutes
Selbstmanagement unterstützt wird. Um der Verschiedenheit der Schülerinnen
Rechnung zu tragen ist ein differenzierender Unterricht erforderlich,
der den Spielraum zwischen Fördern und Fördern wahrnimmt. Dort, wo
Stärken erkannt werden, müssen diese herausgefordert werden, und es
müssen Hilfen angeboten werden, wenn Schwierigkeiten behoben werden müssen: ·
Förderung besonders
begabter Schülerinnen siehe:
Individuelle Lernförderung ·
Einzelberatung für
besonders Begabte durch Frau Westphal (‚Specialist in Gifted
Education’) mit ECHA-Diplom ·
Rechtschreibförderung
in der Klasse 5 ·
Hausaufgabenbetreuung im
Rahmen des 13 plus-Programms ·
Teilnahme an regionalen
und überregionalen Wettbewerbe
Teilnehmerinnen
am Känguru-Wettbewerb in Mathematik Klassen übergreifende Aktionen Eine
besondere Herausforderung für alle Lehrerinnen und Lehrer ist ihr
Beitrag zu einer guten Schulatmosphäre. In diesem Zusammenhang sind
insbesondere Klassen übergreifende Aktionen zu sehen, die die Teamfähigkeit
stärken und die Schulkultur prägen: ·
Klassenfahrt der Klassen
5 nach Rödinghausen ·
Fahrt zum Bibelmuseum in
der Jahrgangsstufe 6 ·
13 plus-Programm ·
Auftritte bei
Veranstaltungen, wie ‚Tag der offenen Tür’, Sommerfest, 1.
Schultag ·
‚Aktive Pause’
unterstützt durch viele Spielgeräte ·
Gemeinsames
Adventssingen ·
Karneval feiern ·
Gottesdienste feiern ·
Information zur
Sprachenwahl der 2. Fremdsprache mit Schnuppern in den angebotenen
Sprachen und Erläuterungen zu den Erweiterungsprojekten
Karnevalsfeier Elternbeteiligung Der
Grundstein zur Beteiligung der Eltern am Erziehungsprozess in der
Schule wird in der Erprobungsstufe gelegt. Eine gute Zusammenarbeit
erleichtert sowohl den Erziehungsprozess zu Hause als auch den der
Lehrerinnen und Lehrer in der Schule. Sich gegenseitig unterstützen
und wertschätzen begünstigt das Klima ohne Zweifel: ·
Klassenfeste mitfeiern ·
Mitarbeit in den
verschiedenen Schulgremien anstreben ·
Stammtische organisieren ·
Informationsveranstaltung
zur 2. Fremdsprache, zum Erweiterungsprojekt und zu den Wechselmöglichkeiten vom Bi-Zweig in
der R+-Zweig und umgekehrt besuchen
Informationsveranstaltung Zusammenarbeit
mit den Grundschulen In
der Erprobungsstufe des Gymnasiums wird die Entwicklung der Schülerinnen
besonders beobachtet und in Erprobungsstufenkonferenzen zusätzlich zu
den Zeugniskonferenzen besprochen.
Es ist Tradition an der Marienschule die Grundschullehrerinnen und –lehrer zu einer Erprobungsstufenkonferenz einzuladen um zusätzliche
Eindrücke von einer Schülerin zu erhalten.
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