Zielsetzung der Eine-Welt-AG der Marienschule


SPORTFEST am 6.10.2009

Beim Kuchen/Kaffee/Kakaoverkauf sind heute von der Klasse 10a

212€

für Junwani eingenommen worden!

DANKE!


ERFOLGREICHE FASTENAKTION

Es wurden 4000€ gesammelt

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„JUNWANI GREIFT NACH DEN STERNEN“

Am gestrigen Mittwoch ging an der Marienschule die Fastenaktion „Junwani greift nach den Sternen“ der Eine-Welt AG und der Schulseelsorge mit einem Empfang in der Pausenhalle zu Ende. 6 Wochen lang waren die Schülerinnen und Lehrkräfte der Schule aufgefordert, Eltern, Nachbarn oder Freunden ihre Hilfeleistungen im Haushalt oder Garten anzubieten und dafür einige Euro für den Bau einer Krankenstation im indischen Junwani zu spenden. Einige Klassen starteten Gemeinschaftsaktionen mit Verkauf von Selbstgebackenem und erwirtschafteten erstaunliche Beträge. Unter dem Motto: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Erde verändern“ trugen die Mädchen Beträge zwischen 15 Cent und 300 Euro zusammen. Frau Rickert vom Basisgesundheitsdienst nahm einen Scheck über 4000 Euro entgegen und zeigte sich von der Einsatzbereitschaft der Klassen und Lehrer sehr beeindruckt. Für das gespendete Geld bekamen die Klassen von Woche zu Woche gelbe Sterne für ihre Klassentüren, zudem war ein Preis für die spendenfreudigste Klasse ausgelobt. Siegerin wurde mit stolzen 1.097,33 Euro die Klasse 8c, sie ist auch auf dem Foto gemeinsam mit der Eine-Welt AG und Frau Rickert vom Basisgesundheitsdienst zu sehen. Mit reichlich Kuchen, einem Pokal und Urkunden feierten die 19 beteiligten Klassen ihre erfolgreiche Teilnahme und hoffen, dass die Krankenstation nun bald gebaut werden kann.

>>>Weitere Fotos und Zeitungsberichte hier!

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Die Eine-Welt-AG der Marienschule ist eine Arbeitsgemeinschaft von Schülerinnen und Lehrern. Der Schwerpunkt der Arbeit ist es, den Schülerinnen die vielfältigen Verflechtungen unseres Lebens mit den Lebensbedingungen der Menschen der sog. Dritten Welt ins Bewusstsein zu rufen und zu verdeutlichen, dass richtig verstandene Entwicklungshilfe vor allem in der Zusammenarbeit mit Ländern und Menschen der sog. Dritten Welt bestehen muss.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir in der Unterstützung bestimmter Projekte, die einen direkten Bezug zur Schule haben. Im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten - Erlös aus Weihnachtsbazaren, Plätzchen und Kuchenverkauf, Hefteverkauf, Schülerspenden etc. - unterstützen wir derzeit ein

Projekt in Indien.


Unter dem Leitgedanken "ERFAHREN - VERSTEHEN - HANDELN" engagiert sich die Marienschule seit 1988 für Kinder und Jugendliche im Bistum Jabalpur in Zentralindien. Junwani ist eines der entlegensten Dörfer Zentralindiens, das zu 80% von Adivasis, indischen Ureinwohnern, bewohnt wird, die meist als Wanderarbeiter etwas Geld verdienen. Folglich werden viele Kinder nicht zur Schule geschickt, und vor allem Mädchen müssen dem Schulunterricht fernbleiben.

Bisher wurden durch den Einsatz der gesamten Schulgemeinde, Verwandten und Freunden der Schule folgende Projekte im Bistum Jabalpur über das Hilfswerk BasisGesundheitsDienst e.V. Münster durchgeführt:

  • Bau einer einstöckigen High School mit Sportplatz, Gemeinschaftsküche, Solaranlage zur Heißwasserbereitung etc. in Junwani;
  • Bau eines Teils des Schulzentrums in Lalipur.
  • Bau einer Wohnunterkunft für Mädchen in Junwani.

Mit dem Junwani-Projekt setzt sich die Marienschule für das Recht des Kindes auf Bildung ein und leistet einen Beitrag zum globalen Lernen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Auf- bzw. Ausbau sinnvoller Partnerschaften mit Schulen der sog. Dritten Welt.

Mit einer Mädchenschule in

Ghana

wurden

Brieffreundschaften

geschlossen.

Außerdem bestehen in einigen Klassen Klassenpatenschaften für benachteiligte Kinder z.B, In Afrika, Süd- Amerika und Indien. Diesen Teil unserer Arbeit möchten wir in naher Zukunft noch ausbauen.

Weiterhin organisieren wir Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und Aktionstage (Weihnachtsplätzchenaktion, Hefteverkauf, Fastenaktion "Junwani greift nach den Sternen").

 

Die Marienschule ist als katholisches Mädchengymnasium durch seine Ausrichtung an den Grundüberzeugungen und Werten christlicher Welt- und Lebensdeutung geprägt. Religiöse und ethische Erziehung der Schülerinnen sind daher zentrale Anliegen der Schule.

Daher möchten wir mit unserer Einen-Welt-Arbeit besonders an der Marienschule versuchen, bestehende Vorurteile anderen Kulturen gegenüber abzubauen und den Schülerinnen zu verdeutlichen, was es bedeutet, Teil einer Welt zu sein.