„Zwischen uns die Mauer“ von Katja Hildebrand Zusammenfassung: In dem autobiografischen Roman „Zwischen uns die Mauer“ verfasst von Katja Hildebrand geht es um ein junges Mädchen, welches in einem Dorf in Westdeutschland lebt und neugierig auf den Osten von Deutschland ist. Durch einen Jugendaustausch ihrer Gemeinde lernt sie einen netten Jungen namens Markus kennen, der in Ostberlin zu Hause ist. Markus hinterlässt bei Katja einen guten Eindruck und die beiden tauschen Adressen aus und schreiben sich oft lange Briefe, in denen sie sich ihre Gefühle zueinander gestehen. Doch die Mauer ist ein schwieriges Hindernis für eine Beziehung. Katja versucht verzweifelt nach Berlin zu kommen , besorgt sich ein Visum (eine Erlaubnis), um Markus wieder zu sehen. Trotz der Mauer bauen die zwei eine Beziehung auf und lieben sich auch über eine weite Entfernung. Markus erzählt Katja oft von seinen Fluchtplänen, doch Katja hat Angst, dass Soldaten ihn an der Grenze entdecken. Mit der Zeit wird die Sehnsucht zueinander immer größer und die beiden zweifeln an der Beziehung und beschließen daraufhin sich zu trennen. Katja findet es schade, jedoch bleibt den beiden eine Brieffreundschaft erhalten. Nach einiger Zeit allerdings bricht der Kontakt zueinander ab. Katja und Markus werden älter und haben neue Lebenspartner. Als am 09. November 1989 die Berliner Mauer fällt und Katja dies sieht, schreibt sie Markus eine Einladung. Die beiden treffen sich wieder und erinnern sich an alte Zeiten. Sie verlieben sich erneut und ziehen glücklich gemeinsam zwei Kinder groß. |
Beurteilung: Der autobiografische Roman „Zwischen uns die Mauer“ geschrieben von Katja Hildebrand ist ein lebensnah dargestelltes Buch, das viele Informationen über die deutsche Geschichte enthält. Katja beschreibt ihre Gefühle für Markus in ihren Briefen sehr offen und es ist für den Leser leicht verständlich, dass Katja auf Wolke 7 schwebt. Doch die Mauer ist ein schwieriges Hindernis für die zwei, um eine gute Beziehung zueinander aufzubauen. Der Leser dieses Romans erlebt die Verzweiflung und die Sehnsucht von Katja mit und ist gespannt auf die Briefe von Markus. Man erfährt viel über den historischen Hintergrund der Mauer, jedoch wird dies nie langweilig, da die Liebesgeschichte der zwei sehr fesselnd beschrieben ist. Dieses Buch ist empfehlenswert für Jugendliche, die sich für die deutsche DDR-Zeit interessieren und auch Liebesgeschichten nicht abgeneigt sind. |
Schere, Stein, Papier Patricia MacLachlan Inhaltsangabe Das Buch „Schere, Stein, Papier“ von Patricia MacLachan spielt im Spätsommer und die letzte Sommerfähre ist bereits abgefahren. Die Inselbewohner haben die Insel wieder für sich alleine. Als die elf-jährige Larkin mit ihrer Familie nach Hause auf die Insel kommt, liegt ein ein-jähriges Findelkind in einem Korb in ihrer Einfahrt. Sophie, so der Name des Findelkindes, kann froh sein, so eine liebevolle Familie getroffen zu haben. Die gesamte Familie bemüht sich sehr, Sophie das Alltagswissen beizubringen, sogar der Vater tanzt mit ihr, um sie bei guter Laune zu behalten. Sophie bringt zwar den gewöhnten Lebensrhythmus und das Leben der Familie durcheinander, doch erleben sie viele schöne Stunden zusammen und es auch gute oder auch schlechte Folgen für das weitere Leben der Familie hat. Jedoch kann Sophie nicht ihr ganzes Leben bei der Familie bleiben. |
Beurteilung Schere, Stein, Papier – der vorliegende Titel von Patricia MacLachan ist gut strukturiert. Die 126 Seiten des Buches sind in 17 Kapiteln gegliedert. Die Autorin schreibt flüssig und gut verständlich. Das Buch ist sehr glaubwürdig geschrieben, die Geschichte ist gut nach vollziehbar und sehr verständlich geschildert. Angenehm zu lesen ist das Buch auch, da die Kapitel kurz sind und diese auch mal zwischen durch schnell zu lesen sind. Allerdings sind die Gedankensprünge zwischen den einzelnen Kapitel groß, so dass ich öfters überlegen musste, was und wo dieses gerade geschah. Das relativ dünne Buch ist auch gut für Leser geeignet, die nicht so gerne viel lesen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, allerdings finde ich die Thematik nicht so interessant, so dass es nicht zu meinem Lieblingsbuch gehört. |