Lesetipps vom Januar 07
Klaus Kordon : "Julians Bruder "
In diesem Buch, das in der Zeit des 2. Weltkrieges spielt, geht es um zwei Jungen, die wie Brüder sind. Doch der eine von ihnen ist Jude und kommt nur schwer durch den Krieg, überlebt ihn aber im Gegensatz zu seinen Eltern. Doch in der Nachkriegszeit geraten sie für mehrere Jahre in eine sowjetische Gefangenschaft.
Mir gefällt dieses Buch, weil…
…das Buch anschaulich, spannend und vor allem gut verständlich geschrieben ist.
…man in diesem Buch viel über die deutsche Nachkriegsgeschichte erfährt. Alles basiert auf Zeitzeugenaussagen.
…ich außerdem gerne Bücher über den 2.Weltdrieg lese und diese interessant finde.
Anja Kumpmann, 7a
Usch Luhn: "Blind"
Die vierzehnjährige Merle ist seid dem sie neun Jahre alt ist, blind. Doch sie hat sich damit abgefunden und kommt in ihrer eigenen Welt gut zurecht. Dass ihre Eltern sie auf Schritt und Tritt beschützten möchten, nervt sie nicht im geringsten, sie findet es eigentlich gut, so viel Zuneigung zu bekommen. Bis Undine und Jonny auftauchen. Jonnys Haut riecht nach Abenteuer und Undine duftet nach Zimt. Die beiden Geschwister wirbeln Merles Alltag gründlich auf und zwischen den dreien entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Bereitwillig stützt sich Merle in die tolle, unbekannte Welt, die sie nur noch von früher kennt, als sie noch nicht blind war. Doch als Undine in Gefahr gerät, zeigt Merle, dass sie, obwohl sie blind ist, ihre Freundin dank ihrer geschärften Sinne retten kann.
Die wichtigsten Personen:
Merle (ist seid dem sie neun Jahre alt ist blind)
Jonny (ist der ältere Bruder von Undine, findet Merle wahnsinnig toll und interessant, genau wie Undine)
Undine (ist die jüngere Schwester von Jonny, findet Merle wahnsinnig toll und interessant, genau wie Jonny)
Merles Eltern (sie wollen ihre Tochter ,seid dem sie blind ist, vor Allem beschützen und bieten ihr ein wohl behütetes Leben)
Beurteilung:
Ich finde das Buch „Blind“ sehr toll, weil es fassend geschrieben ist. Da ich nicht blind bin, finde ich es total spannend zu erfahren, wie der Alltag eines blinden Mädchens aussehen könnte und wie es eigentlich ist, blind zu sein.
Lesetipp von Maike Nieweler
Lesetipp vom Dezember 06
Donna Jo Napoli in: "Donata, Tochter Venedigs"
Fischer Verlag, 349 Seiten, 7,95€, Jugend Roman
In dem Buch "Donata, Tochter Venedigs" geht es um ein 14-jähriges Mädchen, das im 16. Jahrhundert in Venedig in einer adligen Familie lebt.
Da sie weiß, dass sie ins Kloster muss, beschließt sie ihr Venedig zu erkunden, wo sie den Schreibergesellen Noé kennen lernt. Durch ihre täglichen Ausflüge bringt sie ihre Zwillingsschwester Laura und ihre anderen Geschwister in Gefahr, da es einem Mädchen aus einem adligen Haushalt nicht gestattet ist, aus dem Haus zu gehen.
Am Ende nimmt es noch eine überraschende Wendung.
Mir hat das Buch gut gefallen, weil es spannend ist, zu erfahren, wie man im 16. Jahrhundert mit Frauen/Mädchen umgegangen ist und weil man eine Menge über Venedig erfährt.
Zitat von Brigitte Extra: "Die fesselnde Geschichte eines starken, klugen Mädchens, das gesellschaftliche Grenzen überschreitet und seinen eigenen Weg geht."
Von: Ricarda Fries, 7a
Lesetipps vom November 06
Die Stadt der wilden Götter
Autorin: Isabel Allende * 1942 Peru - Populärste Schriftstellerin Lateinamerikas
Beschreibung: Die Mutter des 15-jährige Alexander ist schwer krank und muss daher in eine besondere Behandlung. So kommt Alex zur kaltherzigen Großmutter. Mit ihr unternimmt er eine spannende Expedition in das Amazonasgebiet. Hier lernt er die ebenfalls 15-jährige Nadia kennen. Die beiden werden von den Nebelmenschen entführt, weil diese sich durch die Expedition bedroht fühlen. Bei ihnen lernen Alex und Nadia die Lebensweise der Indianer kennen und lüften das Rätsel um die geheimnisvolle Bestie.
Beurteilung: Das Buch ist bis zur letzten Seite (377 S.) spannend geschrieben und man kann nicht aufhören zu lesen, ehe man es durchgelesen hat.
Zitate: >> Krimi, Abenteuerroman und Fantasy vermengen sich zu einem tollen Lesestoff, der so ganz nebenbei auch noch eine gehörige Portion Kulturkritik mitliefert<< Stuttgarter Zeitung
>>Aberteuer pur<< Spiegel spezial
Von Lena Böckenholt
Ann Brashares: "Eine für vier" cbt Verlag (7,90 €)
Lena, Bridget, Carmen und Tibby sind die vier besten Freundinnen. Dieses Jahr sollten die Mädchen ihren Sommer alleine verbringen.Bridget fährt in ein Fußballkamp nach Baja California. Lena zu ihren Großeltern nach Griechenland. Tibby bleibt zu Hause und Carmen fährt zu ihrem Vater nach South Carolina.
Aber alles kommt anders als geplannt.Bridget verliebt sich in ihren Fußballtrainer Eric,Lena wird von ihrer Oma verkuppelt,Tibby arbeitet in einem Drogeriemarkt und lernt dabei ein blutkrebskrankes Mädchen kennen. Carmen fand eine alte Jeans,die sie einmal in einem Secondhandladen gekauft hatte. Zum Erstaunen aller passte die Jeans allen, auch der zierlichen Lena,sowie der kräftig gebauten Bridget.Die Freundinnen hatten sich entschieden: Die Jeans würde aller Ereignisse festhalten!!!!!
Figurvorstellung:
Bridget = 17/18 Jahre, sportlich, braune Haare
Carmen = 17/18 Jahre, offen, freundlich, dunkelblonde Haare
Lena = 17/18 Jahre, zierlich, schüchtern, schwarze lange Haare
Tibby = 17/18 Jahre, verschlossen, zurückhaltend, kurze blonde Haare, arbeitet
bei Wallman's (Drogeriemarkt)
Mir gefällt das Buch,weil es interessant und abwechslungsreich geschrieben ist. Außerdem haben Bridget, Carmen, Lena und Tibby verschiedene Charaktere.Dadurch kann man sich in die verschiedenen Freundinnen sehr gut hineinversetzten.
Zur Autorin:
Ann Brashares wuchs in Washington D.C auf und studierte Philosophie in New York. Sie brach das Studium ab und arbeitete als Lektorin. Seit 2000 widmet sich Ann Braschares nur dem Schreiben zu. Sie lebt mit ihrem Mann und den Kindern in New York.
Margarete Donhauser 7 a