Buchvorstellung-" Retter in der Nacht", von Marga Spiegel

Retter in der Nacht-Wie eine jüdische Familie in einem münsterländischen Versteck überlebte
Das Buch, welches ich vorstellen möchte, ist das von Marga Spiegel geschriebene Buch: RETTER IN DER NACHT. Dieser Überlebensbericht, beschreibt das angstvolle und gehetzte Leben einer jüdischen Familie im stets gefährdeten münsterländischen Versteck. Er beschreibt die wahre
Lebensgeschichte so genau und fesselnd, dass man das Buch am liebsten garnicht mehr aus der Hand legen möchte. Erzählt wird von der Familie Spiegel, die sich von 1932 bis 1945 auf verschiedenen Bauernhöfen im Münsterland versteckt hat und die oft beinahe entdeckt worden ist. Während der Mann Arbeit sucht, wohnt Marga Spiegel (geb. Rothschild) unter dem Namen Krone bei den Aschoffs. Die immer größer werdenden Strapazen ( z.B. nächtliche Hausdurchsuchungen, Skat mit Polizisten, usw.) fallen der Familie immer mehr zur Last und machen es fast unmöglich durchzukommen. Aber die Spiegels mit ihrer kleinen Tochter Karin müssen tapfer bleiben.

Ich habe dieses Buch gewählt, da ich mich sehr für Bücher aus der Hitlerzeit interessiere. Außerdem ist es ein spannendes Buch, so dass man wirklich aufpassen muss, dass man nicht die ganze Nacht durchliest. Ich kenne die Autorin persönlich sehr gut und trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass einem Menschen so viel Leid und Ungerechtigkeit widerfahren ist. Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen sehr makaber ist,  kann ich dieses Buch nur empfehlen!
Viel Spaß beim Lesen und mitfiebern!

Von Hannah Rainer (6d)

Viel Besprochenes, viel Gelobtes – aktuelle Romane

Neuerscheinung : Lesealter ab 10 Jahren

Kirsten Boie, Skogland, Hamburg 2005 (Neuanschaffung Bibliothek)

Kirsten Boie, die im Januar 2006 eine Lesung bei uns halten wird, hat dieses spannende neue Buch geschrieben.

Ausgerechnet die schüchterne Jarven kommt bei einem Film-Casting in die letzte Runde. Die endgültige Entscheidung über die Hauptrolle soll in Skogland fallen. Dort aber wartet auf Jarven eine Überraschung und sie erkennt bald, dass sie nur der Spielball in einem heimtückischen Plan ist. Ob Jarven Prinzessin Malena und deren Freund Joas helfen kann, die Verschwörung zu zerschlagen? Es geht um Leben und Tod…

Kirsten Boies Roman ist Abenteuer, Krimi und Thriller in einem – ein spannendes Leseerlebnis. Viel Spaß!! (B.Lange)

Cornelia Funke, Herr der Diebe (Schulbibliothek)

Dieses Buch handelt von den Brüdern Prosper und Bonifatius, deren Mutter vor kurzem gestorben ist. Ihre hartherzige Tante möchte den fünfjährigen Bonifatius adoptieren, doch der zwölfjährige Prosper soll in ein Internat geschickt werden.

Da die beiden nicht getrennt werden wollen, laufen sie weg: nach Venedig, der Stadt, von der ihre Mutter so geschwärmt hat. Dort werden sie vom „Herrn der Diebe“ und seiner Kinderbande aufgenommen, die in einem verlassenen Kino wohnen. In der Zwischenzeit beauftragt ihre Tante einen Detektiv, der die beiden aufspüren soll. (Noemi Blome,6d)

Kurt Held, Die rote Zora und ihre Bande

Mein Buch „Die rote Zora“ finde ich sehr spannend und empfehle es anderen Kindern sehr.

Nach dem Tod seiner Mutter hat Branko, ein kleiner Junge, plötzlich kein Zuhause mehr und strolcht durch die Gassen. Nun wird er auch noch des Diebstahls verdächtigt und er kommt ins Gefängnis. Doch Zora, das Mädchen mit den roten haaren, befreit ihn und nimmt ihn in ihre Bande auf. Ihre Bande bilden eine Gruppe von Kindern, die über dem Dorf in einer Burg hausen. Zusammen erleben sie viele Abenteuer. (Romina Zimmer, 6d)

Enid Blyton, Fünf Freunde und das Vermächtnis

Das Buch „Fünf Freunde…“ möchte ich vorstellen, weil ich es sehr spannend, aber auch witzig finde. Außerdem sind die Kinder, um die es in diesem Buch geht, ungefähr in unserem Alter.

In diesem Buch geht es darum, dass die fünf Freunde Ferien auf dem Felsenhof verbringen, aber es werden keine ruhigen Ferien. Alles fängt damit an, dass Georg bei einer Burgbesichtigung Schriftzeichen entdeckt. Schon beginnt eine spannende Schatzsuche, die nicht ungefährlich ist. Denn auch zwei andere Leute sind auf der Suche nach dem sagenumworbenen Schatz des Templer-Ordens. Viel Spaß! (Anna-Lena Grabbe, 6d)

Jacqueline Wilson, Die unglaubliche Geschichte der Tracy Baker

Die zehnjährige Tracy Baker lebt schon einige Jahre im Kinderheim. Sie hofft, dass ihre Mutter sie eines Tages abholen kommt. Ihr Traum ist es später mal Schriftstellerin zu werden.

In ihrem Leben sind viele Sachen unfair, z.B. dass ihre beste Freundin F nur noch mit Tracys Erzfeindin Christine zusammen sein will und dass sie ihre Geburtagstorte mit dem piepsigen Peter teilen muss.

Ich empfehle dieses Buch, weil es trotz viel Phantasie einen wahren Kern hat und weil es sehr witzig geschrieben ist. (Elena Fischer, 6d)

Elene hat der Klasse daraus vorgelesen und alle fanden die Stelle gut, so dass sie das Buch gerne lesen wollten. (Lan)

Eva Ibbotsou, Maia oder als Miss Mintou ihr Korsett in den Amazonas warf

Das Buch handelt von einem Mädchen namens Maia. Maias Eltern sind gestorben und deswegen lebt maia in einem Waisenhaus.

Im Jahre 1910 wird maia nach Brasilien geschickt. Mit ihr reist Mintou, die neue Gouvernante der Zwillinge Gwendolin und Beatrice, Kinder der neuen Familie von Maia.

Maia freut sich riesig auf Brasilien.

Miss Mintou, die nach außen streng wirkt, versteht sich prächtig mit Maia. Die beiden erleben viele tolle und aufregende Abenteuer und finden eine Menge Freunde.

Mir gefällt das Buch, weil es spannend, lustig und traurig ist. (Antonia Weinke-Polzer, 6d)

Neuerscheinung : Lesealter ab 16 Jahren

Arno Geiger, Es geht uns gut, München 2005 (Bibliothek)

Druckfrisch und schon angeschafft: das Buch von A.Geiger, das soeben auf der Buchmesse den erstmalig vergebenen Buchpreis „Der Roman des Jahres“ erhielt. Begründung der Jury „Ein Roman, der ebenso genau wie leicht vom Gewicht des Lebens spricht“.

Das Buch enthält eine Familiengeschichte über drei Generationen, die aus der Beschreibung alltäglicher Situationen im Leben der einzelnen deutlich wird. Philip Erlach, der Vertreter der jüngsten Generation, den die Familiengeschichte auch nicht interessiert, erbt ausgerechnet die alte Villa seiner Großeltern. Sehr einfühlsam beschreibt Geiger den Alltag dieser Großeltern, den alten, demenzerkrankten Minister, den seine bisher immer im Hintergrund wirkende Frau geduldig unterstützt. Über 70Jahre Zeitgeschichte kann der Leser auf unterhaltsame Weise außerdem mitverfolgen. (Lan)

Orhan Pamuk, Schnee, München 2005 (Bibliothek)

Dieses Buch erhielt soeben den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Es geht um einen Putsch in Anatolien – ein Kriminalroman mit brisanten politischen Themen. Das Tragen eines Kopftuchs wird in einem ländlichen Ort zum Problem. Der Erzähler Ka, ein Journalist aus Istanbul, soll für seine Zeitung recherchieren, warum junge Frauen in diesem Ort in Anatolien,aus dem auch Ka stammt, Selbstmord begehen. Ka forscht nach den Gründen und hört verschiedene Lebensgeschichten, die von der dortigen Kultur geprägt werden. Für jeden Westeuropäer ein wichtiges Buch, das zu mehr Verständnis der dortige Situation beiträgt. (Lan)