Debattierwettbewerb der Marienschule Münster „Mädchen debattieren“
Schulinterne Wettbewerbe gibt es schon mehrere an der Marienschule in Münster. Neu ist der Debattierwettbewerb in diesem Jahr für die Jahrgangsstufe 9, demnächst für die gesamte Mittelstufe. Erstmalig traten 12 Marienschülerinnen vor 120 Zuhörern im vollbesetzten Musiksaal in zwei Runden gegeneinander an, um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu präsentieren. Zunächst hielt jede Teilnehmerin einen Kurzvortrag – zu einem vorgegebenen Thema nach einwöchiger Vorbereitungszeit . Denise Teber überzeugte die Zuhörer durch ihre persönlichen Erfahrungen zu „Einführung eines Einbürgerungstests“. Aria Aber beeindruckte mit der Lebendigkeit und Anschaulichkeit ihres Vortrags zu der Frage „Sind Vollzeitmütter noch zeitgemäß?“. Ob auch Lehrer von Schülern benotet werden sollten, entschied eine Rednerin nach lebhafter Abwägung der Argumente eindeutig mit ja. In der anschließenden Debatte, bei der jeweils vier Mädchen Pro- und Contra-Rollen zu Themen wie „Sollten öffentliche Räume videoüberwacht werden? übernehmen mussten, spielten Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft eine Rolle. Anna Lena Pinn gewann schließlich durch ihren überzeugenden Auftritt in der Diskussionsrunde. Die Jury unter Vorsitz von Schulleiter Rudolf Deneke setzte Hanna Gerwing auf den zweiten und Aria Aber auf den dritten Platz. Alle Teilnehmerinnen erhielten eine Urkunde. Fast einstimmig entschieden sich die Schülerinnen nach der Veranstaltung für eine regelmäßige Durchführung dieses Wettbewerbs für die Jahrgangsstufen 9 und 10 . |
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