Ein Bibliotheksfest zu Ehren der Schriftstellerin Cornelia Funke in der Marienschule
Zufall oder “Funke-Magie”? 50 Anmeldungen von Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6, die zum
Bibliotheksfest am 10. Dezember 2008 gekommen waren. Anlass: der 50. Geburtstag der Schriftstellerin
Es waren weder der „Bambi“ noch das Ritterstatus verleihende Bundesverdienstkreuz –
beides Auszeichnungen, die der Autorin erst im November 2008 verliehen worden waren -,
was die Marienschule zu bieten hatte, aber es war eine „echte“ und termingetreue Party zu
Cornelia Funkes Ehren mit herzlicher Stimmung, abwechslungsreichen Darbietungen und
zahlreichen motivierten Gästen und Mitwirkenden – und das alles „selbstgemacht“!
Frau Dehe, die seit November die Schulbibliothek leitet, ließ die Autorin in einem ihrer sehr
persönlichen, an ihre jugendlichen Leser gerichteten Schreiben selbst zu Wort kommen,
Frau Baar, die bisherige Bibliotheksbeauftragte, stellte neue und eigens zu diesem Datum für
die Bibliothek angeschaffte Bücher vor und las ein paar Kostproben vor.
Und dann übernahmen die Mädchen der Unterstufe die Regie: So wurde aus etlichen
Büchern (von den „Wilden Hühnern“ bis zum „Herrn der Diebe“) vorgelesen, außerdem gab
es einen Kostümwettbewerb (Aufgabe: „Verkleide dich als Romanfigur eines Funke-
Buches!“) und ein großes Preisausschreiben mit Wissensfragen zu allen möglichen Funke-
Büchern. Zwischendurch konnten sich die Gäste an Kuchen, Waffeln und Getränken laben
und Grüße an ihre Lieblingsschriftstellerin adressieren, denn auf einer Staffelei war ein
plakatgroßer Geburtstagsbrief vorbereitet, der nach Abschluss des Festes an Cornelia Funke
direkt nach Los Angeles, wo die Schriftstellerin lebt, verschickt werden wird. Es folgte „ein
bisschen Kino“ mit Ausschnitten aus dem beliebten Film „Hände weg von Mississippi“ – und
schon waren drei erlebnisreiche Stunden vergangen. Mit der Siegerehrung (Buchpreis für die
Gewinnerin des Preisausschreibens, handsignierte Karten für alle Schülerinnen, die am
Programm mitgewirkt hatten) und kleinen Andenken für alle Gäste endete der Nachmittag.